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22. Spieltag

21.02.2014 | 18:30 Uhr

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  • FC Energie Cottbus
  • 2 : 3
    0 : 3
  • FC Erzgebirge Aue

2. Bundesliga

21.02.2014 - 20:25 Uhr


3:2 im Ost-Derby: Aue bleibt in der Erfolgsspur

Der FC Erzgebirge Aue um Doppeltorschütze Frank Löning (2.v.l.) rettet ein 3:2 beim FC Energie Cottbus über die Zeit und bleibt mit sieben von möglichen neun Punkten aus den ersten drei Spielen im neuen Jahr weiter in der Erfolgsspur (© imago)

Cottbus – Der FC Erzgebirge Aue entführt beim Ost-Derby gegen den FC Energie Cottbus drei Punkte aus dem Stadion der Freundschaft. Dabei reicht den Veilchen beim 3:2 (3:0)-Sieg gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten eine starke erste Hälfte, in der das Team von Falko Götz alle drei Treffer erzielt. Nach der Pause kommt Cottbus noch einmal bis auf ein Tor ran, kann den Auer Sieg allerdings nicht verhindern. Der FCE klettert mit dem Sieg auf den 11. Tabellenplatz.

Für Cottbus dahingegen könnte die Lücke von sogar elf Zählern auf den rettenden 15. Rang am Wochenende noch größer werden. Seit Trainer Stephan Schmidt im Amt ist, hat Energie acht von neun Spielen verloren (ein Punkt).

Löning mit dem Doppelschlag in nur 171 Sekunden

Alle Hoffnung der Cottbuser auf Besserung nach dem späten Ausgleich zum 2:2 beim VfR Aalen in der Vorwoche zerstob dabei innerhalb von nur 171 Sekunden. Diese benötigte Frank Löning (15./18.), um für Aue mit seinen Toren die Weichen auf einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf zu stellen. 17 Minuten später traf Jakub Sylvestr schon zur Vorentscheidung. Ein Doppelpack von Marco Stiepermann (48./72., Foulelfmeter) brachte keine Wende mehr.  "Die erste Halbzeit war von allen indiskutabel, katastrophal. Dann sind wir zwar aufgewacht, aber zu spät", sagte Stiepermann. 

Wie verunsichert die Cottbuser sind, ließ sich an der Entstehung der Gegentreffer ablesen. Beim ersten Tor ließen sich drei Verteidiger von Vorbereiter Mike Könnecke düpieren, der Löning kurz darauf nach einem fatalen Fehlpass von Ahmed Madouni erneut mustergültig auflegte. Vor dem 0:3 klatschte Energie-Torhüter Rene Renno einen Schuss unzureichend zur Seite ab.

Aufholjagd kommt zu spät

Dabei hatte sich Cottbus - begleitet von Pfiffen der eigenen Fans - nach dem 0:2 einigermaßigen gefangen, sogar die eine oder andere Torchance herausgespielt. Sylvestr aber erwischte die Gastgeber just in deren bester Phase mit seinem neunten Saisontor kalt (36.). Die Aufholjagd der Gastgeber kam zu spät. In einer hektischen Nachspielzeit kam es noch zu einer Rangelei, die aber keine großen Konsequenzen hatte.

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