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19. Spieltag

22.12.2013 | 13:30 Uhr

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  • Fortuna Düsseldorf
  • 2 : 3
    0 : 2
  • 1. FC Köln

23.12.2013 - 10:17 Uhr


FC hängt Fortuna ab

Mit Tempo in die Bundesliga? - Patrick Helmes (l.) und Co. ziehen an der Tabellenspitze einsame Kreise (© Imago)

Auch Fortuna Düsseldorf blickt trotz Derby-Niederlage zuversichtlich nach vorne (© Imago)

Düsseldorf - Das rheinische Derby hielt, was es versprochen hatte. Nach einem packenden Spiel gewann der 1. FC Köln bei Fortuna Düsseldorf mit 3:2 (Spielbericht). Die Domstädter waren das bessere Team und gewannen verdient. Doch auch in der Landeshauptstadt sieht man am Ende eines tristen Jahres wieder etwas hoffnungsvoller in die Zukunft.

"Wir sind auf dem richtigen Weg und haben wieder eine Euphorie bei den Fans erzeugt, die das honorieren", sagte der Düsseldorfer Manager Wolf Werner nach der knappen Niederlage, der ersten unter dem seit drei Spielen verantwortlichen Trainer Oliver Reck. Dem Coach bescheinigt Werner, bislang "erfolgreich gearbeitet zu haben".

Reck bringt Zuversicht zurück

Nach den beiden Auswärtssiegen in Kaiserslautern und Cottbus konnte Reck gegen Köln trotz der fehlenden Zähler wegen der engagierten Leistung der Fortuna nach dem Seitenwechsel weitere Pluspunkte sammeln. Eine Beförderung von Reck wollte Werner jedoch noch nicht aussprechen.

"Oli Reck bleibt so lange Interimstrainer, bis ein Cheftrainer bestimmt ist. Der Satz steht", insistierte Werner. "Wir lassen uns weder von den Medien, noch von Fans noch von sonst jemand vorwärtstreiben. Wir werden es mitteilen, wenn wir eine Entscheidung im Vorstand getroffen haben."

Platz 3 im Blick

Unter welchem Trainer auch immer der Bundesliga-Absteiger ins neue Jahr geht, die Zuversicht ist in den letzten Wochen wieder zurückgekehrt nach Düsseldorf. So gab Außenverteidiger Tobias Levels mutig die Parole aus, in der Rückrunde noch einmal zumindest Platz 3 angreifen zu wollen.

Sechs Punkte trennen die Flingerer vom Relegationsplatz, was eigentlich machbar erscheint. Auf der anderen Seite hat die Fortuna allerdings auch nur vier Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrang 17. Es dürfte noch ein munteres Hauen und Stechen im Mittelfeld der 2. Bundesliga geben.

"Wir waren die beste Mannschaft" 

Derlei Sorgen brauchen sich die Kölner in dieser Spielzeit zu machen. Die Domstädter ziehen an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise und bauten nach dem vierten Sieg in Folge ihren Abstand auf Platz 3 bereits auf satte acht Punkte aus. Der FC präsentierte sich in Düsseldorf vor allem in den ersten 45 Minuten in Topform und lag folgerichtig nach Treffern des Sturmduos Anthony Ujah und Patrick Helmes mit 2:0 in Führung.

Nach dem überraschenden Düsseldorfer Ausgleich nach Treffern von Erwin Hoffer und Charlison Benschop bewies der FC Nehmerqualitäten und schlug erneut in Person von Ujah zurück. "Wir waren die beste Mannschaft, und das meine ich wörtlich," sagte nach dem Spiel der Kölner Trainer Peter Stöger. Niemand widersprach ihm.

Die Kölner konnten sich auf ihre Angreifer verlassen. Anthony Ujah hat nach seinem Doppelpack nun sieben Saisontore zu Buche stehen, Patrick Helmes sechs. Wer dabei nun letztendlich den "Ball über die Linie stolpert", sagt Helmes, "ist egal. Hauptsache wir gewinnen unsere Spiele." Das gelingt dem FC nach den anfänglichen Startschwierigkeiten in dieser Saison immer besser. Elf der letzten 16 Spiele hat die "Geißbock-Elf" für sich entschieden, Bestwert in der Liga.

"Glaube, dass uns keiner stoppen kann" 

So fällt das Fazit dieses zweiten Halbjahres in Köln sehr positiv aus. "Wir haben jetzt ein gutes Polster", freut sich Helmes. "Aber es kann in den verbleibenden 15 Spielen noch viel passieren. Wir müssen im neuen Jahr direkt nachlegen und die Form finden, die wir jetzt zum Schluss hatten. Wenn das der Fall ist, hoffe ich, dass wir weiter vorne wegmarschieren."

Davon geht auch Teamkollege Dominic Maroh aus. "Bei acht Punkten Vorsprung können wir uns fast nur noch selber ein Bein stellen", glaubt der Innenverteidiger. "Es sind aber noch 15 Spiele zu spielen und einige Brocken dabei. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass uns keiner mehr stoppen kann, wenn wir diese Qualität, die wir in Düsseldorf auf den Platz bekommen haben, im neuen Jahr auch abliefern können." Die Fortuna dürfte der FC angesichts von inzwischen 14 Punkten Vorsprung abgehängt haben.

Aus Düsseldorf berichtet Tobias Gonscherowski

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