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10. Spieltag

07.10.2013 | 20:15 Uhr

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  • Fortuna Düsseldorf
  • 2 : 1
    0 : 1
  • Greuther Fürth

08.10.2013 - 09:52 Uhr


"Wir mussten die Angst verlieren"

Charlison Benschop (r.) erzielte gegen die SpVgg Greuther Fürth seine Saisontore drei und vier

Der Niederländer (2.v.r.) war dabei besonders effektiv: Er schoss von allen Fortunen am häufigsten aufs Tor und war bei beiden Versuchen erfolgreich

Der 24-Jährige wechselte in der Sommerpause auf Leihbasis vom französischen Zweitligisten Stade Brest nach Düsseldorf

Düsseldorf - Die rheinischen Nachbarn aus Mönchengladbach und Leverkusen hatten es am Samstag in der Bundesliga vorgemacht. Nun zog Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga nach. Wie die beiden Topvereine aus der Eliteliga lieferte auch die Fortuna beim äußerst glücklichen 2:1-Heimerfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth eine sehr schlechte erste Spielhälfte ab, um das Spiel dann doch noch zu drehen.
Ein Doppelschlag von Charlison Benschop kurz nach der Pause kippte die Partie, die vor dem Seitenwechsel eine erschreckend einseitige Angelegenheit zu Gunsten der Franken gewesen war. 10:0 lautete da das Chancenverhältnis für Fürth, doch nur ein Treffer sprang dabei heraus. Das rächte sich im zweiten Durchgang, in dem Benschop zum Matchwinner avancierte. Nach dem Spiel stellte sich der 24-jährige Niederländer zum Interview.

Frage: Herr Benschop, Glückwunsch zu Ihrem Doppelpack und dem 2:1-Sieg gegen Fürth. Wie gut haben Ihnen die beiden Tore getan?

Charlison Benschop: Sie waren heute in erster Linie wichtig für das Team. Im ersten Durchgang haben wir nicht gut gespielt, dann sind wir zum Ausgleich gekommen und auf einmal hatten wir wieder Selbstvertrauen. Wir haben nach vorne gespielt und so das Spiel gewonnen.

Frage: Haben Sie diese Leistungssteigerung nach der schlechten ersten Halbzeit für möglich gehalten? Was lief da falsch?

Benschop: In der ersten Halbzeit haben wir etwas ängstlich gespielt, keine Ahnung warum. Nach dem Ausgleich hat dann jeder Spieler mehr Meter gemacht und wir haben angefangen, Fußball zu spielen. Das waren auch die Gründe, warum wir die Partie gewonnen haben.

Frage: Sie sprechen von Angst. Wie konnten Sie die abschütteln?

Benschop: Wir mussten die Angst verlieren. Wir brauchten diesen Sieg, der war ganz wichtig für uns. Wenn man so schlecht spielt, wie wir in der ersten Halbzeit, ist das sehr schwer wieder Selbstvertrauen zu bekommen. Aber wir haben dann einen guten Job gemacht.

Frage: Kann ein dreckiger Sieg wie dieser eine Initialzündung für den weiteren Saisonverlauf sein?

Benschop: Ich glaube schon. Wir hatten in dieser Saison schon so viele unglückliche Momente. In diesem Spiel war es endlich einmal umgekehrt. Ich hoffe, dass wir jetzt den Turnaround geschafft haben. Im Fußball spielt sich viel im Kopf ab. Man braucht das nötige Selbstvertrauen. Das ist wichtig, deshalb war der Sieg so wichtig.

Frage: Sie haben zweimal getroffen. Das ist für einen Stürmer immer wichtig. Sagen Sie sich jetzt: Ich bin bereit, der Rest der Saison kann kommen?

Benschop: Ja, das stimmt schon. Ich bin ja eigentlich gut in die Saison gestartet. Dann kam die Verletzung zu einem schlechten Zeitpunkt. Sie hat mich zurückgeworfen. Aber ich hoffe nun, dass ich nach diesen beiden Tore wieder zurück zur alten Form finde. Ich will noch mehr Tore schießen und noch fitter werden. Ich versuche, wichtig für das Team zu sein.

Frage: Was sagen Sie zur Stimmung im Stadion?

Benschop: Die war großartig. Es war normal, dass die Zuschauer nach der ersten Spielhälfte gepfiffen haben. Das kann ich verstehen. Aber als sie gesehen haben, dass wir in der zweiten Halbzeit richtig dagegen halten, war die Unterstützung fantastisch.

Frage: Kommt die Pause nun für die Fortuna zum rechten Zeitpunkt oder eher nicht?

Benschop: Für mich kommt sie jedenfalls genau rechtzeitig, weil ich wieder richtig fit werden möchte und jetzt zwei Wochen gut trainieren kann. Im Moment bin ich noch nicht völlig fit. Ich kann diese zwei Wochen gut gebrauchen.

Aus Düsseldorf berichtet Tobias Gonscherowski

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