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Spieltag & Spielplan

5. Spieltag

26.08.2013 | 20:15 Uhr

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  • FC St. Pauli
  • 2 : 1
    0 : 0
  • SG Dynamo Dresden

2. Bundesliga

26.08.2013 - 22:09 Uhr


Erster Ballkontakt: Joker Maier sticht

Das nennt man wohl Top-Joker: Sebastian Maier trifft mit seiner ersten Ballberührung zum 2:1-Endstand

Für Dresden ist es das Debüt von Interimstrainer Steffen Menze, der die Elf von Ex-Trainer Peter Pacult viermal verändert

Tobias Kempe (r.) ist einer von den Neuen. Die Musik macht aber St. Pauli, das die Begegnung von Beginn an im Griff hat

Fin Bartels (l., gegen Robert Koch) ist auf links sehr aktiv und muss später mit Turban

Das Tor macht aber Dresden: Mohamed Aoudia (Nr. 15) trifft nach einer Ecke per Kopf

Keeper Philipp Tschauner (l.o.) patzt dabei - aber nach St. Paulis Ausgleich durch Florian Kringe (r.) hält er für seine Farben einen Elfmeter von Cristian Fiel

St. Pauli um Markus Thorandt (l.) drückt in der Schlussphase auf die Entscheidung

Und die Hausherren werden belohnt: Maier (l.) sorgt dann tatsächlich noch für das Happy End für St. Pauli

Hamburg - Joker Sebastian Maier hat dem FC St. Pauli mit einem späten Treffer den zweiten Saisonsieg gerettet. Mit seiner ersten Ballberührung erzielte der eingewechselte 19-Jährige (88.) gegen Zweitliga-Schlusslicht Dynamo Dresden das Siegtor zum 2:1 (0:0). Damit verschärften die Hamburger die prekäre Lage bei den Dresdnern, bei denen Interimscoach Steffen Menze erstmals auf der Bank saß. Zum Abschluss des 5. Spieltags kletterte St. Paul damit auf den 7. Tabellenplatz.
In der 71. Minute hatte der überragende Mohamed Aouidia Dynamo in Führung gebracht. Für den Ausgleich sorgte anschließend der erst 17 Minuten zuvor eingewechselte Florian Kringe (73.). In der 80. Minute hielt St.-Pauli-Torhüter Philipp Tschauner einen Foulelfmeter von Cristian Fiel.

Maier: "Geil!" - Fiel: "Bin der Depp"



"Der Trainer hat mich in den Arm genommen und gesagt: 'Hau das Ding rein!'. Das Spiel vor so einer Kulisse zu entscheiden, ist natürlich schon geil", sagte Maier, der von Coach Michael Frontzeck ein Sonderlob erhielt: "Er ist ein hochtalentierter, begabter Junge, der viel Qualität mitbringt." Dresdens Fiel war hingegen untröstlich: "Wenn ich den Elfmeter reinschieße, gehen wir wahrscheinlich als Sieger vom Platz. Jetzt bin ich der Depp."

Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Peter Pacult versteckten sich die Gäste vor 28.587 Zuschauern nicht und konnten die Partie insbesondere in den ersten 45 Minuten durchaus offen gestalten. Gleich zweimal hätten die Sachsen sogar in Führung gehen können, doch der quirlige Aoudia scheiterte in der 25. Minute an St. Pauli-Torhüter Tschauner, der auch zehn Minuten später sein ganzes Können aufbieten musste, um einen Distanzschuss von Christoph Menz zu entschärfen.

Aber auch die Norddeutschen hatten ihre Torchancen. Die meiste Gefahr ging dabei von Torjäger Paul Verhoek aus, der in der 10. und 16. Minute knapp verzog und in der 22. Minute am Dresdner Keeper Benjamin Kirsten scheiterte.

Halstenberg trifft den Pfosten



Ein Freistoß an den Pfosten vom Hamburger Außenverteidiger Marcel Halstenberg in der 48. Minute leitete die zweite Halbzeit ein. Sieben Minuten später wurde der einschussbereite Zlatko Dedic in letzter Sekunde vor dem St. Pauli-Tor abgeblockt. In der Folgezeit nahm der Druck der Platzherren zu, Treffer wollten jedoch lange nicht fallen. Fiel scheiterte an Tschauner, nachdem Bernd Nehrig Idir Ouali gefoult hatte. In der Schlussphase ging es dann hin und her ging - und Joker Maier sorgte für die Entscheidung.

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