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32. Spieltag

03.05.2013 | 18:00 Uhr

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  • SG Dynamo Dresden
  • 2 : 1
    1 : 1
  • SC Paderborn 07

2. Bundesliga

03.05.2013 - 19:52 Uhr


Müllers Doppelpack und Teufelskerl Kirsten lassen Dynamo hoffen

Dresdens Tobias Müller ist der umjubelte Held, nachdem er mit zwei Treffern für den 2:1-Heimsieg gegen Paderborn gesorgt hat

Filip Trojan (r., gegen Patrick Ziegler) und Dynamo geben von Beginn an Gas und zeigen sofort, dass die drei Punkte heute in Dresden bleiben sollen

Völlig überraschend bietet sich Paderborn per Elfmeter die Chance zur Führung, doch Schütze Alban Meha scheitert an Torwart Benjamin Kirsten (h.)

Nach kurzer Schockphase übernimmt Dynamo wieder das Kommando, wobei Idir Ouali (M.) immer wieder für Wirbel über die linke Seite sorgt

Letztlich ist es "Youngster" Müller, der die Dresdner erstmal jubeln lässt und zum 1:0 trifft

Doch Paderborn schlägt zurück und Meha zeigt, dass er es besser kann als bei seinem Elfmeter - er trifft per Freistoß zum 1:1-Pausenstand

Nach dem erneuten Tor von Müller ist es Benjamin Kirsten, der bei Stand von 2:1 kurz vor Schluss seinen zweiten Elfmeter gegen Mahir Saglik (nicht im Bild) pariert und neben Müller zum Matchwinner avanciert

Die Dynamo-Fans jubeln über den fünften Heimsieg aus den letzten sechs Spielen und dürfen weiter vom direkten Klassenerhalt träumen

Dresden - Benjamin Kirsten mit zwei gehaltenen Elfmetern und Tobias Müller mit einem Doppelpack haben Dynamo Dresden im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen immens wichtigen Sieg beschert. Die Sachsen gewannen zum Auftakt des drittletzten Spieltags 2:1 (1:1) gegen den SC Paderborn und zogen durch den dritten Heimsieg in Serie nach Punkten mit Erzgebirge Aue auf dem ersten direkten Nichtabstiegsplatz gleich.

Dresden, das nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter Aue auf dem Relegationsplatz bleibt, war durch den erst 19 Jahre alten Müller (36.) in Führung gegangen, ehe Alban Meha (43.) per Freistoß ausglich. Meha hatte zuvor einen Handelfmeter verschossen (25.). In der zweiten Halbzeit traf Müller (70.) zur erneuten Führung, der eingewechselte Mahir Saglik scheiterte mit einem Foulelfmeter ebenfalls vom Punkt (83.). Paderborn kann nach der Niederlage zumindest rechnerisch noch absteigen.

Müller mit Doppelpack



"Die Hauptsache ist doch, dass wir heute gewonnen haben", sagte Dynamos Keeper Kirsten: "Aber zwei Elfmeter zu halten, ist schon ein geiles Gefühl. Das habe ich nur einmal vor zwei Jahren bei Ralf Fährmann gesehen."

Vor 28.315 Zuschauern spielte Dresden von Beginn an offensiv nach vorne und drang einige Male gefährlich in den Gäste-Strafraum ein, blieb aber im Abschluss zu fahrig. Auf der Gegenseite rettete Dresdens Verteidiger Romain Bregerie bei einem Schuss der Schalker Leihgabe Philipp Hoffmann im Strafraum mit der Hand und sah dafür Gelb. Den fälligen Elfmeter parierte Kirsten glänzend.

Elf Minuten später war es dann Müller, der nach einer Flanke von Sebastian Schuppan per Kopf traf. Kurz vor der Pause machte Meha seinen Fauxpas wieder gut und setzte den Ball mit einem sehenswerten Strafstoß aus 18 Metern in die Maschen. Nach der Pause wurde die Partie zunehmend zerfahren, Müllers zweiter Treffer war einer der wenigen Lichtblicke. Nach einem Foul von Anthony Losilla an Manuel Zeitz musste dann Kirsten erneut vom Punkt retten - und avancierte zum Matchwinner.

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