offizielle Webseite

Liveticker

Spieltag & Spielplan

27. Spieltag

01.04.2013 | 20:15 Uhr

stp.png scp.png
  • FC St. Pauli
  • 2 : 2
    0 : 0
  • SC Paderborn 07

2. Bundesliga

01.04.2013 - 20:55 Uhr


Der Torwart muss es richten

Der Torwart entscheidet das Spiel: Philipp Tschauner (blaues Trikot) erzielt in der Nachspielzeit per Kopf den 2:2-Ausgleich

Nach dem Treffer kennt die Freude beim 27-Jährigen keine Grenzen mehr

Joseph-Claude Gyau (r.) und der St. Pauli bemühen sich in Halbzeit eins redlich, offensiv Akzente zu setzen, beißen sich an der tiefstehenden SC-Defensive aber immer wieder die Zähne aus

Philipp Tschauner bekommt in Hälfte eins fast gar nichts auf sein Tor und hat genug Zeit seine Vorderleute anzufeuern

Marius Ebbers bringt seine Mannschaft dann aber in Führung und belohnt das Engagement der Hamburger

Paderborn schlägt jedoch zurück und geht durch Deniz Yilmaz und Mahir Saglik mit 2:1 in Führung

Beim FC St. Pauli lassen einige - wie zum Beispiel Markus Thorandt - schon die Köpfe hängen...

ehe Philipp Tschauner Geschichte schreibt. Als dritter Torwart der 2. Bundesliga nach Meppens Stefan Brasas und dem Mainzer Stephan Kunert trifft er aus dem Spiel heraus

Hamburg - Philipp Tschauner hat den FC St. Pauli im Kampf um den Klassenerhalt vor dem nächsten Rückschlag bewahrt. Der nach vorn geeilte Torhüter erzielte im Heimspiel gegen den SC Paderborn kurz vor Schluss den 2: 2 (0:0)-Endstand und verhinderte die drohende Niederlage. Die Hamburger verbesserten sich vom 13. auf den 12. Platz. Die Gäste nehmen weiterhin Rang neun ein.
Routinier Marius Ebbers hatte die Platzherren in der 53. Minute aus kurzer Distanz in Führung gebracht. Nur 180 Sekunden später traf Deniz Yilmaz (56.) für das Team von Coach Stephan Schmidt. Ausgerechnet der frühere Paulianer Mahir Saglik (84.) brachte anschließend den SCP in Führung. Als das Spiel scheinbar gelaufen war, schlug Tschauners große Stunde (90.+1).

"Hatte Tränen in den Augen"



"Das war unglaublich. Ich bin einfach durchgelaufen und habe den Ball reingemacht. Als ich nach dem Treffer auf dem Boden lag, hatte ich Tränen in den Augen. Sowas erlebt man ja nicht so oft in seiner Karriere", kommentierte der Torschütze seinen Treffer.

"Den hat der Tschauni gut reingemacht. Von mir aus darf er mir jetzt jede Woche eine Rippe brechen", sagte St. Paulis Trainer Michael Frontzeck. Der Torhüter hatte den Coach zuletzt bei einem Trainingsunfall verletzt. Ganz zufrieden war Frontzeck trotz des späten Punktgewinns nicht: "Wir haben es versäumt nach dem 1:0 nachzulegen."

St. Pauli bemüht, Paderborn defensiv stabil



Vor 28.278 Zuschauern im fast ausverkauften Millerntorstadion fehlte den Hanseaten ihr gesperrter Torjäger Daniel Ginczek an allen Ecken und Enden. Bezeichnenderweise war es Mittelfeldspieler Florian Kringe, der in der 20. Minute die einzige nennenswerte Einschussmöglichkeit vor dem Seitenwechsel vergab.

Die Ostwestfalen legten ihr Hauptaugenmerk zunächst auf eine solide Deckungsarbeit, Sekunden vor dem Halbzeitpfiff jedoch schoss Daniel Brückner den Ball freistehend über das Tor. Drei Minuten nach Wiederbeginn parierte Paderborns Torhüter Lukas Kruse aus kurzer Distanz einen Schuss von Fin Bartels. In der 79. Minute fand Florian Bruns in Kruse seinen Meister.

Erstes Tor im 100. Spiel



Für die späte Führung sorgte der fünf Minuten zuvor eingewechselte Saglik, doch Tschauner hatte in seinem 100. Zweitligaspiel noch eine Antwort parat.

Kapitän Fabian Boll sowie Torschütze Ebbers waren die stärksten Spieler in der Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck. Bei den Westdeutschen verdienten sich Alban Meha, der die fünfte Gelbe Karte sah, und Yilmaz die Bestnoten.

Twitter

Tabelle
Torjäger
Tabellenrechner
Tippspiel

© 2014 DFL Deutsche Fußball Liga GmbH