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24. Spieltag

04.03.2013 | 20:15 Uhr

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  • MSV Duisburg
  • 1 : 0
    0 : 0
  • Eintracht Braunschweig

05.03.2013 - 16:10 Uhr


"Keine Panik" in Braunschweig

Top-Torjäger Domi Kumbela (M.) verpasste in Duisburg seinen 15. Saisontreffer

Braunschweig kommt 2013 nicht richtig in Tritt: Norman Theuerkauf (l., gegen Goran Sukalo) und Co. holten sieben Punkte aus fünf Spielen

Trainer Torsten Lieberknecht sagte: "Im ersten Moment tut diese Niederlage schon unheimlich weh, aber Niederlagen können passieren, und wir müssen die Situation jetzt gemeinsam anpacken."

Duisburgs Matchwinner: Maurice Exslager schoss den MSV zum siebten Saisonsieg

Duisburg - Als die zweite Niederlage in Folge perfekt war, mimte Torsten Lieberknecht kurzerhand den Udo Lindenberg. "Keine Panik. Es gibt keinen Grund, die Ruhe zu verlieren", sagte Lieberknecht. Nach der verdienten 0:1-Niederlage in Duisburg gab sich der Trainer von Eintracht Braunschweig zumindest äußerlich gelassen - und bediente sich der Rhetorik des deutschen Kultrockers.
Doch auch wenn die dritte Saison-Niederlage für die Bundesliga-Ambitionen der Eintracht keine großen Auswirkungen haben dürfte, hat sich bei den Niedersachsen zehn Spieltage vor dem Ende der Schlendrian eingeschlichen. Im Kalenderjahr 2013 wurden nur zwei von fünf Partien gewonnen. Mit 51 Punkten tritt Braunschweig im Kampf um den Aufstieg auf der Stelle.

"Situation jetzt gemeinsam anpacken"



"Im ersten Moment tut diese Niederlage schon unheimlich weh, aber Niederlagen können passieren, und wir müssen die Situation jetzt gemeinsam anpacken", sagte Lieberknecht am späten Montagabend. Zuvor hatte der 39-Jährige mitansehen müssen, wie sein Team fast 30 Minuten lang keine passende Antwort auf das Traumtor von Maurice Exslager (62.) gefunden hatte.

"Es gibt keinen Grund, unruhig zu werden. Es ist nichts weiter passiert", sagte auch Mittelfeldspieler Oliver Petersch und gab sich dabei alle Mühe, die Gemüter zu beruhigen. Dennoch sprach auch er von einer "schwieriegen Phase", aus der man sich als Team nun schleunigst herauszukämpfen habe.

Punktepolster gibt keinen Anlass zur Panik



Noch zehrt der Deutsche Meister von 1967 von seinem komfortablen Polster aus der Hinrunde: Die Eintracht hat noch immer elf Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang und gar 14 auf Platz 4. Zurzeit profitiert Braunschweig vor allem von der Inkonstanz der Konkurrenten, die am Wochenende ebenfalls nicht dreifach punkten konnten.

In der Partie beim Drittletzten der 2. Bundesliga wirkte das Braunschweiger Mittelfeld über weite Strecken ideenlos, den Offensiv-Aktionen fehlte meist die zündende Idee. Stürmer Domi Kumbela hatte zwar zwei Mal einen Treffer auf dem Fuß, doch vor dem Kasten hatte auch der Toptorjäger kein Glück.

An Kumbela ist die aktuelle Ergebniskrise allerdings nicht festzumachen. Mit sechs Treffern aus den letzten sechs Spielen weist er eine herausragende Quote auf.

Kapitän Kruppke wird vermisst



Vielmehr scheint der Ausfall von Dennis Kruppke zu schmerzen. Der 32 Jahre alte Kapitän, der selber bereits acht Mal traf, kam in diesem Jahr verletzungsbedingt noch gar nicht zum Einsatz und spielte letztmals am 18. Spieltag. Ob er im so wichtigen Aufstiegsduell gegen den Dritten Kaiserslautern am kommenden Montag auflaufen kann, ist weiterhin offen.

In Duisburg freute man sich derweil über den Sprung vom Relegationsplatz auf Rang 13. "Das ist in allen Bereichen eine Super-Geschichte. Aber ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass wir eine Tendenz nach oben haben", sagte MSV-Trainer Kosta Runjaic. Diese kommt am kommenden Sonntag bei Spitzenreiter Berlin auf den Prüfstand.

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