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Spieltag & Spielplan

23. Spieltag

22.02.2013 | 18:00 Uhr

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  • FC St. Pauli
  • 3 : 0
    1 : 0
  • FSV Frankfurt 1899

2. Bundesliga

22.02.2013 - 19:50 Uhr


Ginczeks Dreierpack stoppt St. Paulis Sinkflug

Dreifach-Torschütze Daniel Ginczek feiert St. Paulis 3:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt

Angesichts der jüngsten Negativserie des FC St. Pauli schaut Trainer Michael Frontzeck vor dem Anpfiff eher skeptisch drein

Zu Beginn sehen die Zuschauer am Millerntor ein Duell auf Augenhöhe: Hier kämpfen St. Paulis Christopher Buchtmann (l.) und Frankfurts Moise Bambara um die Kugel

Die erste Großchance der Partie hat Ginczek (r., gegen Manuel Konrad): Der Stürmer der "Kiezkicker" scheitert nach zwölf Minuten am Pfosten

Eine gute Viertelstunde später macht es die Leihgabe von Borussia Dortmund besser und trifft per Lupfer mit seinem achten Saisontor zur Führung für die Hausherren

St. Paulis Schlussmann Philipp Tschauner erlebt einen eher gemütlichen Freitagabend. Den Gästen aus Frankfurt fällt in der Offensive nur selten etwas ein

Auf der Gegenseite treibt auch nach der Pause Ginczek (r.) sein Unwesen: Mit seinen Saisontoren neun und zehn macht er den Deckel drauf und schießt den FC St. Pauli fast im Alleingang zu einem klaren 3:0-Heimsieg

Hamburg - Dank eines Dreierpacks seiner überragenden Meister-Leihgabe Daniel Ginczek hat Zweitligist FC St. Pauli seinen Sinkflug Richtung Tabellenkeller gestoppt. Beim 3:0 (1:0) gegen den FSV Frankfurt feierten die Hanseaten durch die Saisontore Nummer acht bis zehn des von Borussia Dortmund ausgeliehenen Stürmers (28., 52. und 77.) ihr erstes Erfolgserlebnis nach zuvor fünf Spielen in Serie ohne Sieg.
Nach seinem fünften Heimerfolg beträgt St. Paulis Polster auf die Gefahrenzone zumindest vorübergehend sechs Punkte. Die zuletzt zwei Mal nacheinander siegreichen Gäste dagegen drohen im Rennen um den dritten Tabellenplatz ins Hintertreffen zu geraten.

"Der Spielball bekommt einen besonderen Platz"



"Für mich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen", sagte Matchwinner Ginczek zu seiner Gala und entführte den Spielball unter seinem Trikot: "Den gebe ich nicht mehr her, der bekommt zuhause einen besonderen Platz."

Sein Trainer Michael Frontzeck lobte nach dem befreienden Erfolg das gesamte Team: "Von A bis Z haben alle gut gespielt. Ich habe nichts zu bemängeln." Frankfurts Coach Benno Möhlmann hingegen war restlos bedient: "Das war eine Lehrstunde für uns. St. Pauli hat uns in Sachen Einsatz, Kampf und Laufbereitschaft einiges vorgemacht, und nach dem 1:0 haben sie auch noch besser Fußball gespielt."

St. Pauli erlaubt Frankfurt kaum Torgelegenheiten



Die Platzherren nutzten vor 26.398 Zuschauern vier Tage nach der 0:1-Heimpleite gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Das Team von Trainer Michael Frontzeck, das aus den vorherigen drei Auftritten am heimischen Millerntor lediglich einen Punkt geholt hatte, war überwiegend die tonangebende Mannschaft und verdiente sich die Führung durch großes Engagement.

Frankfurt dagegen fand kaum ins Spiel und konnte die Gastgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit nur kurz durch eine Systemänderung aus dem Rhythmus bringen. Ausdruck von St. Paulis Überlegenheit war denn auch das klare Chancenplus des Ex-Bundesligisten gegenüber den wenigen Torgelegenheiten der Hessen.

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