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18. Spieltag

07.12.2012 | 18:00 Uhr

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  • 1. FC Union Berlin
  • 2 : 0
    1 : 0
  • 1. FC Kaiserslautern

2. Bundesliga

07.12.2012 - 19:53 Uhr


Union zwingt "Rote Teufel" in die Knie

Simon Terodde (l., gegen Marc Torrejon) war der Matchwinner für Union Berlin beim Heimsieg über den 1. FC Kaiserslautern

In der 43. Minute schlug Terodde (M.) erst per Kopf und in der 66. Minute nach guter Annahme mit einem Drehschuss zu

"Eisern Union" rückt durch das siebte Spiel in Folge ohne Niederlage bis auf fünf Zähler an die Lauterer heran

Berlin - Der ersten Niederlage zum Hinrundenfinale folgte gleich die nächste zum Rückrunden-Auftakt: Der 1. FC Kaiserslautern verliert langsam aber sicher den Kontakt zu den direkten Aufstiegsplätzen der 2. Bundesliga. Eine Woche nach dem 0:1 beim FC St. Pauli verloren die Pfälzer auch bei Union Berlin mit 0:2 (0:1).
Mitabsteiger Hertha BSC auf Platz 2 könnte den Vorsprung auf den immer noch auf dem Relegationsplatz rangierenden FCK mit einem Sieg am Samstag beim SC Paderborn auf sieben Zähler ausbauen.

"Doppelpack" von Terodde



Dagegen rückte "Eisern Union" durch das siebte Spiel in Folge ohne Niederlage und den ersten Sieg überhaupt im vierten Pflichtspiel gegen Kaiserslautern seinerseits bis auf fünf Zähler an die Lauterer heran. Mann des Tages war Simon Terodde, der beide Tore erzielte (43./66.).

Wir sind schlecht in die Saison gestartet, aber dann haben wir uns zusammengerauft. Und heute hat man gesehen, wozu wir fähig sind", sagte der Doppel-Torschütze. Lauterns Alexander Bugera war dagegen frustriert: "Mit Reden erreicht man nichts im Fußball. Die Wahrheit liegt immer auf dem Platz, das haben wir heute wieder gesehen."

Erst per Kopf und dann per Scherenschlag



16.750 Zuschauer in der ausverkauften Alten Försterei sahen ein sehr intensives Kampfspiel. Bei schwierigen Platzverhältnissen spielte sich das Geschehen allerdings meist zwischen den Strafräumen ab, annähernd Gefahr gab es zunächst nur bei Distanzschüssen.

Zwei Minute vor der Pause dann aber doch die Führung für die Köpenicker, als Terodde nach einer Flanke von Christopher Quiring seinen Körper gegen Florian Dick energisch einsetzte und den Ball ins Tor rammte. Mitte der zweiten Halbzeit war der frühere Kölner erneut erfolgreich, als er den Ball mit der Brust annahm und ihn mit einem Scherenschlag zu seinem siebten Saisontreffer verwandelte.

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