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2. Bundesliga

07.12.2012 - 19:52 Uhr


Frankfurt beendet "Heimfluch"

Frankfurts Trainer Benno Möhlmann beklatscht den 3:1-Heimsieg des FSV gegen den SV Sandhausen

Frankfurt/Main - Der FSV Frankfurt mit Trainer Benno Möhlmann feiert nach zuletzt drei sieglosen Heimspielen endlich wieder einen Sieg am Bornheimer Hang. Zum Rückrunden-Auftakt gewannen die Hessen in der 2. Bundesliga 3:1 (2:0) gegen den SV Sandhausen und verbessert sich mit 27 Punkten vorerst auf den sechsten Platz, Sandhausen (14) bleibt 17.
Für Sandhausen war es im vierten Spiel unter dem früheren FSV-Trainer Boysen die erste Niederlage.

John Verhoek (2.), Yun Ju-Tae (13.) und Edmond Kapllani (83.) sorgten vor 2612 Zuschauern mit zwei frühen Toren für den Sieg. David Ulm (64.) erzielte den einzigen Treffer der Gäste.
"Die äußeren Bedingungen waren zu unserem Nachteil, als wir schnell 0:2 zurücklagen", sagte Boysen: "Es ist bei diesen Bodenverhältnissen schwierig, Fußball zu spielen. Das kam dem FSV entgegen. Wir haben bei den Toren sehr schlecht ausgesehen."

Frankfurt mit Blitzstart



Frankfurt erwischte bei schwierigen Verhältnissen einen perfekten Start. Verhoek wurde nach einer Balleroberung im Mittelfeld schnell bedient, lief den Abwehrspielern auf dem schneebedeckten Boden davon und überwand Sandhausens Schlussmann Daniel Ischdonat aus 16 Metern.

Rund zehn Minuten später legte Yun nach. Nach einer Flanke von Edmond Kapllani traf der Südkoreaner mit einem platzierten Kopfball. Sandhausen, das zuvor unter Boysen einen Sieg und zwei Unentschieden verbucht hatte, kam in der ersten Halbzeit nur zu einer klaren Chance. Nicky Adler schoss den Ball aus fünf Metern am Tor vorbei (30.).

Kapllani macht alles klar



Boysen, den der aktuelle Coach Benno Möhlmann beim FSV vor fast genau einem Jahr abgelöst hatte, sah von seiner Mannschaft auch im zweiten Durchgang kaum gefährliche Aktionen. Der Anschlusstreffer fiel überraschend. Ulm schob den Ball nach einer schönen Kombination unbedrängt über die Linie.

Sandhausen drängte danach auf den Ausgleich, Kapllani unterlief um ein Haar ein Eigentor (73.). Alexander Riemann scheiterte Sekunden später an FSV-Keeper Patric Klandt. Dann machte Kapllani alles klar.

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