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4. Spieltag

31.08.2012 | 18:00 Uhr

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  • 1. FC Köln
  • 0 : 1
    0 : 1
  • FC Energie Cottbus

08.09.2012 - 12:25 Uhr


"Ich muss für die Mannschaft da sein"

Boubacar Sanogos Neustart bei Energie Cottbus läuft bisher sehr erfolgreich. In den ersten vier Spielen erzielte er vier Tore - darunter den Siegtreffer beim 1. FC Köln

Der Neuzugang hat im Sommer Trainer Rudi Bommer im Probetraining überzeugt

Davor durchlebte er eine wenig erfolgreiche Zeit in Frankreich bei St. Etienne, wo der 29-Jährige verletzungsbedingt nur selten zum Einsatz kam

Im Sommer 2005 kam der Ivorer in die Bundesliga zum 1. FC Kaiserslautern, wo der Angreifer zehn Tore erzielte. Nach dem Abstieg wechselte er zum Hamburger SV, zog aber bereits nach einer Saison weiter...

...nach Bremen. An der Weser startete Sanogo furios mit Toren am Fließband, dann verließ ihn das Glück - auch während seiner Zeit in Hoffenheim fand er es nicht wieder

Köln - Drei Jahre war er weg aus Deutschland. Jetzt ist Boubacar Sanogo wieder da. Und wie. Beim 1:0-Sieg seines Vereins FC Energie Cottbus beim 1. FC Köln gelang ihm das goldene Tor. Mit seinen vier Treffern in den ersten vier Spielen der 2. Bundesliga hat der 29-jährige Stürmer von der Elfenbeinküste Energie Cottbus auf einen Aufstiegsplatz geschossen und selbst die Führung in der Torschützenliste übernommen.
Nach 100 Bundesliga-Spielen und 26 Toren für den 1. FC Kaiserslautern, den Hamburger SV, Werder Bremen und 1899 Hoffenheim startet der Ivorer nun in der Lausitz bei seiner ersten Station in der 2. Bundesliga noch einmal richtig durch. Zudem scheint er über ein sehr lautes Organ zu verfügen. "Ich hätte den Ball vielleicht selbst reinmachen können, aber der Bouba hat so laut geschrien, da habe ich ihm die Kugel lieber zugeschoben", erzählte Sanogos Sturmpartner Marco Stiepermann nach dem Spiel lachend.

Boubacar Sanogo selbst sieht im Gespräch mit bundesliga.de in der guten Vorbereitung und im immer positiv denkenden Trainer Rudi Bommer die wichtigsten Ursachen für den unerwarteten Höhenflug von Energie Cottbus.

bundesliga.de: Herr Sanogo, Glückwunsch zum 1:0-Sieg beim 1. FC Köln. Wie bewerten Sie das Spiel?

Boubacar Sanogo: Das war ein sehr engagiertes Spiel. Die Kölner waren gut und hatten ein paar Chancen, aber wir waren ein bisschen besser. Wir standen kompakt und haben taktisch sehr gut gespielt. Ein Unentschieden wäre sicher auch möglich gewesen. Aber wir hatten das Glück auf unserer Seite und haben die drei Punkte geholt.

bundesliga.de: Und Cottbus hatte im Gegensatz zu Köln mit Ihnen einen Vollstrecker im Team.

Sanogo: Ja, es ist ganz gut gelaufen. Das Tor ist gut für mich und für die Mannschaft.

bundesliga.de: Vier Spiele, vier Tore. Da kann man sicher von einem perfekten Einstieg sprechen.

Sanogo: Das stimmt. Wichtig ist, dass ich immer für die Mannschaft da sein muss. Wenn dabei Tore herausspringen, ist das gut. Das Wichtigste sind aber die drei Punkte, die wir geholt haben.

bundesliga.de: Cottbus hat aus den ersten vier Spielen zehn Punkte geholt und ist Tabellenführer der 2. Bundesliga. Was ist das Besondere an der Cottbuser Mannschaft in diesem Jahr, die in der vergangenen Saison beinahe abgestiegen wäre?

Sanogo: Wir haben eine gute Vorbereitung gemacht. Die Mannschaft ist schwer in Ordnung, die Jungs sind alle hochkonzentriert bei der Sache. Das ist das Wichtigste. Und der Trainer hat eine gute Stimmung in die Mannschaft gebracht. Er denkt immer positiv, steht hinter den Spielern und redet auch viel mit ihnen.

bundesliga.de: Was hat Trainer Rudi Bommer zu Ihnen bei Ihrer Verpflichtung gesagt, was er von Ihnen erwartet?

Sanogo: Er erwartet von mir, dass ich immer an den Abwehrspielern dran bin, für die Mannschaft arbeite und niemals resigniere. Wenn man positiv denkt, dann würde ich meine Chancen auch bekommen. Er hat recht behalten.

bundesliga.de: Wie zufrieden sind Sie in Cottbus? Wie sind die Perspektiven in dieser Saison?

Sanogo: Ich bin sehr zufrieden. Jetzt haben wir erst einmal zwei Wochen Pause in der 2. Bundesliga. Wir konzentrieren uns nur auf das nächste Spiel. Das ist unsere Perspektive.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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