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Relegation

28.05.2013 | 20:30 Uhr

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  • SG Dynamo Dresden
  • 2 : 0
    1 : 0
  • VfL Osnabrück

2. Bundesliga

28.05.2013 - 22:28 Uhr


Dresden jubelt: Fiel und Ouali schießen Dynamo zum Klassenerhalt

Das Spiel im Video

Geschafft: Dynamo Dresden spielt nach dem 2:0 im Relegations-Rückspiel gegen den VfL Osnabrück auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga. Cristian Fiel (2.v.r.) bringt die Sachsen in Führung

Die Partie im ausverkauften glücksgas stadion beginnt mit einer eindrucksvollen Choreographie der Heimfans - und die Mannschaft brennt ebenfalls auf die Revanche für das 0:1 im Hinspiel

Florian Jungwirth (l.) hat Gaetano Manno, den Siegtorschützen vom Freitag, gut im Griff. Überhaupt sind die Hausherren die aktivere Mannschaft und werden...

...in der 30. Minute durch Fiels (l., hier gegen Marcus Piossek) traumhaften Führungstreffer belohnt. Der Mittelfeldroutinier hämmert die Kugel aus 18 Metern in den Winkel

Die "Veilchen" um Interimscoach Alexander Ukrow tun sich im Spiel nach vorne sehr schwer. Auch nach dem Seitenwechsel geht von den Niedersachsen kaum Druck aus, gefährliche Szenen haben Seltenheitswert

SGD-Keeper Benjamin Kirsten wird kaum einmal ernsthaft geprüft. Stattdessen trifft Idir Ouali in der 72. Minute zum erlösenden 2:0 - das Team von Trainer Peter Pacult hat den Klassenerhalt damit in der Tasche

Dresden - Dynamo Dresden hat sich auf den letzten Drücker den Klassenerhalt gesichert. Die Sachsen siegten im Relegations-Rückspiel mit 2:0 (1:0) gegen den VfL Osnabrück und sorgten damit doch noch für einen versöhnlichen Abschluss einer turbulenten Saison. Die Treffer für den achtmaligen DDR-Meister, der im Hinspiel am Freitag in Niedersachsen noch mit 0:1 verloren hatte, erzielten Cristian Fiel (30.) und Idir Ouali (72.).

Dresden brach damit den "Zweitligisten-Fluch" in der Relegation: Das Team von Trainer Peter Pacult ist die erste Mannschaft, die in den erstmals 2009 ausgetragenen Playoffs zur 2. Bundesliga den Klassenerhalt schaffte. "Es war eine riesengroße Last, die Klasse zu halten. Kompliment an die Mannschaft, Gratulation an die Fans, wir sind überglücklich", sagte Trainer Peter Pacult.

Osnabrück verpasste derweil zwei Jahre nach dem Abstieg die Rückkehr ins Unterhaus. Auch im dritten Anlauf scheiterte der VfL damit in den K.o.-Spielen, zwei Mal (2009, 2011) musste er auf diese Weite absteigen. "Wir sind alle down und sehr enttäuscht. Dresden hat verdient gewonnen. Ich hoffe, dass wir wieder aufstehen", sagte Osnabrücks Interimstrainer Alexander Ukrow.

Intensive Partie

Vor 29.253 Zuschauern im ausverkauften glücksgas stadion begannen die Hausherren druckvoll und drängten auf die schnelle Führung - jedoch ohne die nötige Präzision. Angetrieben von den lautstarken Fans fehlte Dynamo, das zuvor sechs der vergangenen sieben Heimspiele gewinnen konnte, zunächst die Genauigkeit. Die von der Kulisse offenbar beeindruckten Osnabrücker hingegen beschränkten sich auf die Verteidigung und kamen durch Konter nur selten aus der eigenen Hälfte heraus.

Die Atmosphäre wurde immer hitziger: Harte Fouls des Osnabrückers Timo Beermann (19.) gegen Tobias Müller und von Müller selbst gegen Nils Fischer (22.) brachten noch mehr Zündstoff in die ohnehin schon brisante Begegnung. Beermann wie Müller waren mit Gelb gut bedient, zumal VfL-Verteidiger Fischer kurz darauf verletzt ausgewechselt werden musste.

Traumtor von Fiel

Auch Gaetano Manno, Osnabrücks Siegtorschütze im Hinspiel, hätte sich über Rot nicht beschweren dürfen, als er den durchstartenden Idir Ouali per Foul stoppte (29.). Doch schon eine Minute später erlöste Mittelfeldspieler Fiel die Dresdner mit einem sehenswerten Treffer aus 18 Metern in den Winkel.

Nach der Pause hätte Dynamo frühzeitig erhöhen können. Müller verzog freistehend um Haaresbreite (50.), ein abgefälschter Distanzschuss von Florian Jungwirth verfehlte sein Ziel knapp, und VfL-Schlussmann Manuel Riemann rettete in höchster Not gegen Ouali (58.). Als die Gäste das Spiel gerade wieder in den Griff zu bekommen schienen, traf der ganz starke Franzose algerischer Abstammung zum umjubelten 2:0. In der Folge hätte Dresden durchaus noch nachlegen können, etwa durch den eingewechelten Tobias Kempe (75.) und Ouali (84.).

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