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34. Spieltag

06.05.2012 | 13:30 Uhr

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  • TSV 1860 München
  • 1 : 2
    1 : 2
  • Alemannia Aachen

2. Bundesliga

06.05.2012 - 15:25 Uhr


Alemannia siegt - und steigt dennoch ab

Alemannia Aachen um David Odonkor hat vergeblich gekämpft - der Abstieg war nicht mehr zu verhindern

Alemannia Aachen um David Odonkor hat vergeblich gekämpft - der Abstieg war nicht mehr zu verhindern

München - Die 2. Bundesliga verliert ihren "Dino": Alemannia Aachen, mit 28 Jahren Liga-Zugehörigkeit Rekordhalter im Unterhaus, ist zum zweiten Mal nach 1990 in die Drittklassigkeit gestürzt. Daran änderte auch der 2:1 (2:1)-Erfolg für das Team von Trainer Ralf Aussem bei 1860 München, der erste Auswärtssieg seit fast einem halben Jahr, nichts mehr. Die Kaiserstädter folgen damit Schlusslicht Hansa Rostock, die "Löwen" beschloss die Saison mit der besten Punkteausbeute seit dem Abstieg 2004 und Rang 6.
Albert Streit mit seinem zweiten Saisontreffer (11.) und Alper Uludag mit seiner Tor-Premiere (21.) ließen die gut 3.000 Alemannia-Fans unter den 25.100 Zuschauern träumen. Daran änderte auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch das elfte Tor von Stefan Aigner (18.) wenig. Doch weil aus Karlsruhe nicht die erlösende Nachricht von einem Punktgewinn von Eintracht Frankfurt kam, war das 1020. Zweitligaspiel für den Ersten der "ewigen" Tabelle das vorerst letzte.

Streit: "Das ist bitter und traurig"



"Das ist bitter und traurig. Die Fans weinen, weil sie mit ganzem Herzen an dem Verein hängen", sagte Kapitän Albert Streit, der zugleich ein erstes Fazit zog: "Nicht jeder hat immer alles abgerufen, was er kann. Jeder muss sich nun an die eigenen Nase fassen, denn jeder hat etwas zu dieser Situation beigetragen. Wie es nun weitergeht, weiß ich nicht."

Die Vorzeichen standen schon vor dem Spiel schlecht: Aachen hatte in der 2. Bundesliga bei zuvor sieben Versuchen noch nie in München gewonnen (vier Unentschieden), der letzte und bislang einzige Auswärtssieg der Saison gelang am 26. November beim 2:0 beim Karlsruher SC. Doch die Alemannia begann sehr stark und setzte 1860 mit aggressivem Zweikampfverhalten unter Druck.

Traumtor durch Uludag



Lohn war das 0:1, dem eine Hereingabe von David Odonkor vorausging, die Necat Aygün direkt vor die Füße von Streit abwehrte. Aigners Abstauber nach Zuspiel von Maximilian Nicu dämpfte Aachens Hoffnungen nur kurz, auch wenn Kevin Volland die "Blauen" gar in Führung hätte bringen müssen - Boy Waterman parierte stark (20.). Im Gegenzug schoss Uludag den Ball bei seinem Traumtor von der linken Seite aus über 20 Metern in den rechten Torwinkel.

Für den Rest der ersten Hälfte und auch lange in der zweiten war Aachen auf Sicherheit bedacht. Ein weiteres "Löwen"-Tor, das war klar, und der Abstieg wäre unabhängig vom KSC-Spiel besiegelt gewesen.

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