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Spieltag & Spielplan

34. Spieltag

06.05.2012 | 13:30 Uhr

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  • Fortuna Düsseldorf
  • 2 : 2
    2 : 2
  • MSV Duisburg

07.05.2012 - 15:38 Uhr


"Wir wollen das Ding rocken"

Fortuna-Coach Norbert Meier (2. v. l.) im Gespräch mit seinem Mannschaftskapitän Andreas Lambertz (r.) während des Heimspiels gegen den MSV Duisburg

Der Mittelfeldspieler ist die Integrationsfigur de Vereins und hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2014 verlängert

Der 27-Jährige hat bereits 234 Spiele für die Fortunen bestritten und dabei zwei Aufstiege feiern können

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf hat durch das 2:2-Unentschieden gegen den MSV Duisburg die Relegationsspiele gegen den Bundesligisten Hertha BSC erreicht. Am Donnerstag müssen die Rheinländer die erste Partie in der Hauptstadt bestreiten, fünf Tage später kommt es in Düsseldorf zum Rückspiel.
Wie Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz die Situation nach dem Erreichen der Relegationsspiele erlebt hat und wie "Lumpi" die Aufstiegschancen einschätzt, verriet er im Interview.

Frage: Glückwunsch, Andreas Lambertz. Die Fortuna hat den 3. Platz geschafft und darf nun in der Relegation gegen Hertha BSC antreten. Wie sieht Ihre Gefühlswelt nun aus?

Andreas Lambertz: Herrlich. Es ist ein schönes Gefühl, dass wir das geschafft haben. Wir werden uns jetzt vernünftig auf die Relegationsspiele gegen Berlin vorbereiten. Wenn uns dann die Sensation gelingen sollte, würde das alles übertrumpfen. Das wäre die Krönung einer tollen Saison. Jetzt sind wir erst einmal glücklich, dass wir den ersten Schritt geschafft haben. Wir wollen uns in Berlin eine schöne Ausgangsposition verschaffen.

Frage: Wie schwer war das Spiel?

Lambertz: Es war erst einmal ein Rückschlag, dass der MSV so früh in Führung gegangen ist. Aber wir sind aber sehr selbstbewusst und gut aufgetreten und haben teilweise richtig gut über außen nach vorne gespielt. Dann haben wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. In der zweiten Halbzeit wussten wir den Spielstand aus St. Pauli. Wir haben daher ein bisschen auf Sicherheit gespielt. Wir wollten auf keinen Fall noch ein Gegentor kassieren. So war es gut. Dass wir 70 Minuten in Überzahl gespielt haben, hat uns auch minimal geholfen.

Frage: Wie schwierig war es, gegen den MSV nichts mehr zu riskieren und das Ergebnis zu holen, das man brauchte?

Lambertz: Wir waren die ganze Zeit informiert und hatten das Spiel ab der zweiten Halbzeit in der Hand. Wir hatten eine richtig gute Druckphase, in der uns leider nicht das Tor gelang. Aber wir haben das Ding dann einfach konzentriert und sicher runtergespielt und nach Hause gebracht.

Frage: Hat die Fortuna zwei kleine Vorteile dadurch, dass sie als Zweitligist der Underdog ist und außerdem das Rückspiel zuhause austragen darf?

Lambertz: Vielleicht. Für uns wäre der Aufstieg das Sahnehäubchen, für die Hertha wäre der Abstieg richtig bitter. Was haben wir also zu verlieren? Wir spielen gegen einen Bundesligisten. Wir haben zwei Spiele. Hoffentlich gewinnen wir das Ding. Wir wollen uns in Berlin richtig gut präsentieren und ein ordentliches Spiel machen. Dann wollen wir zuhause vor den eigenen Fans das Ding rocken.

Frage: Was wissen Sie über die Hertha?

Lambertz: Die spielen in der Bundesliga und haben den Relegationsplatz erreicht. Und sie sind unser nächster Gegner. Mehr kann ich im Moment nicht sagen.

Frage: Was erwarten Sie in Berlin für ein Spiel? Einen richtigen Fight?

Lambertz: Wir müssen das Spiel so angehen wie gegen den MSV. Wir haben die Zweikämpfe angenommen. Es gab viele Nickligkeiten am Anfang, bis es sich dann etwas beruhigt hat. Wir wussten, dass viel auf dem Spiel stand und wir uns voll reinwerfen müssen. So muss das in Berlin auch aussehen.

Frage: Was macht man jetzt in den nächsten drei Tagen? Ist es am wichtigsten, den Kopf frei zu haben?

Lambertz: Genau. Dafür haben wir ja unseren Mentalcoach und unsere Trainer. Der Trainer hat uns schon in den letzten Spielen gut eingestellt. Gegen Duisburg haben wir auch bewiesen, dass wir wieder ein bisschen sicherer geworden sind und nach dem Rückstand dennoch mit breiter Brust nach vorne gespielt haben. Jetzt gilt es erst einmal zu regenerieren.

Aufgezeichnet von Tobias Gonscherowski

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