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Spieltag & Spielplan

31. Spieltag

13.04.2012 | 18:00 Uhr

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  • Greuther Fürth
  • 2 : 1
    1 : 0
  • FC St. Pauli

2. Bundesliga

13.04.2012 - 19:52 Uhr


Fürth kann den Sekt kaltstellen

Die Spielvereinigung steht nach dem 2:1-Sieg gegen St. Pauli mit eineinhalb Beinen in der Bundesliga

Die Franken geben von Beginn an Gas und kommen durch Olivier Occean (l) und Co. zu guten Torchancen

Deniz Naki (l.) und seine Hamburger Kollegen können dem Angriffswirbel der Gastgeber nicht viel entgegen setzen

Gerald Asamoah (3.v.l.) erzielt den 2:0-Treffer - am Ende gewinnt Greuther Fürth 2:1

Fürth - Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth kann den Sekt kaltstellen und für die Bundesliga planen. Zum Auftakt des 31. Spieltages feierten die Franken am Freitagabend gegen den FC St. Pauli einen verdienten 2:1 (1:0)-Heimsieg.
Mit 67 Punkten festigte die Mannschaft von Trainer Mike Büskens, die im elften Ligaspiel in Folge ungeschlagen blieb, die Tabellenführung und baute den Vorsprung auf Verfolger Eintracht Frankfurt zumindest vorübergehend auf fünf Zähler aus. Der Tabellenvierte St. Pauli liegt drei Spieltage vor Saisonende bereits elf Punkte hinter Greuther Fürth.

Hack: "Jetzt ist es wirklich nur noch ein kleiner Schritt"



Heinrich Schmidtgal (6.) und Gerald Asamoah (65.) trafen für die Fürther, die mit einem weiteren Dreier nicht mehr von einem der beiden direkten Aufstiegsplätze verdrängt werden können. Holt der SC Paderborn am Sonntag gegen Energie Cottbus keinen Dreier und unterliegt Fortuna Düsseldorf am Montag bei Dynamo Dresden, ist der Aufstieg schon vorher unter Dach und Fach. Dagegen müssen die Hamburger, für die Mahir Saglik (90.) den später Anschlusstreffer erzielte, weiter um die Rückkehr ins Oberhaus bangen. Mit einem Sieg kann Paderborn am Team von Trainer Andre Schubert vorbeiziehen.

"Das war ein eminent wichtiger Dreier für uns. Es war ein Spiel, das über die Leidenschaft kam. Die Mannschaft hat großes Herz gezeigt", sagte ein zufriedener Fürther Coach Büskens, der sein Team auf einem "sehr guten Weg sieht". Auch Präsident Helmut Hack war begeistert: "Mike Büskens hat mit dieser Mannschaft tolle Erfolge gefeiert. Jetzt ist es wirklich nur noch ein kleiner Schritt."

Fürth bestimmt das Geschehen



15.500 Zuschauer im ausverkauften Fürther Stadion sahen einen Gastgeber, der von Beginn an das Spielgeschehen kontrollierte. Greuther Fürth erwischte einen Blitzstart und ging bereits nach sechs Minuten durch einen sehenswerten Schuss von Schmidtgal in Führung. Es war das vierte Saisontor für den Nationalspieler aus Kasachstan. Anschließend fanden die Hanseaten ihre Ordnung und die Spielvereinigung ließ es etwas ruhiger angehen.

Unmittelbar nach der Pause hatte Deniz Naki (49.) den Ausgleich auf dem Fuß. Seinen Schuss aus fünf Metern Torentfernung parierte Fürths Schlussmann Max Grün glänzend. Nur zwei Minuten später kam Asamoah, der in der vergangenen Spielzeit noch für St. Pauli aufgelaufen war, im Strafraum der Hamburger zu Fall. Schiedsrichter Tobias Stieler entschied auf Schwalbe und zeigte dem früheren Nationalspieler die Gelbe Karte. Im Anschluss an einen Eckball in der 65. Minute machte Asamoah per Kopf alles klar. Der in der 63. Minute eingewechselte Saglik konnte in der Schlussminute nur noch verkürzen.

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