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5. Spieltag

21.08.2011 | 13:30 Uhr

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  • FC Energie Cottbus
  • 2 : 0
    2 : 0
  • Karlsruher SC

22.08.2011 - 19:42 Uhr


"Müssen wie Männer spielen, nicht wie Angsthasen"

Karlsruhes Delron Buckley absolvierte gegen Cottbus sein 100. Zweitligaspiel

In der 2. Bundesliga erzielte er bisher 13 Tore. Auch in der Bundesliga war er 18 Mal aktiv (ein Tor)

Der Südafrikaner spielte in Deutschland schon für Mainz 05, Borussia Dortmund, Arminia Bielefeld und den VfL Bochum

Cottbus - Er ist einer der Erfahrensten im Kader des Karlsruher SC: Delron Buckley spielte über 200 Mal in der Bundesliga und stand in 72 Länderspielen für Südafrika auf dem Platz. In Cottbus bestritt der Offensivallrounder seinen 100. Auftritt in der 2. Bundesliga.
Es war ein bitteres Jubiläum für den 33-Jährigen, der auch einen deutschen Pass besitzt: Mit seinem neuen Club verlor er nach dem 1:3 gegen Braunschweig am vergangenen Spieltag zum zweiten Mal in Folge.

Zittersaison droht

Nunmehr stehen für den früheren UEFA-Cup-Teilnehmer aus den ersten fünf Saisonspielen lediglich sechs Zähler, aber schon drei Niederlagen zu Buche. Es droht schon wieder eine Zittersaison wie in der vergangenen Spielzeit, als die Elf von Trainer Rainer Scharinger bis zum letzten Spieltag auf die Rettung warten musste.

Im Gespräch mit bundesliga.de suchte Buckley nach Gründen für die 0:2-Niederlage bei Energie Cottbus.

bundesliga.de: Herr Buckley, warum hat es schon wieder nicht geklappt? Mit sechs Punkten aus fünf Spielen sind Sie jetzt nicht mehr im Soll, oder?

Delron Buckley: Man muss immer positiv bleiben. Aber in der ersten Halbzeit haben wir Angsthasenfußball gespielt. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben Cottbus einfach spielen lassen. Die haben uns in der ersten Halbzeit "getötet". Deswegen haben wir da zwei Gegentore bekommen.

bundesliga.de: Woher kommt diese Ängstlichkeit, woran liegt das?

Buckley: Keine Ahnung. Wir bekommen ein System vom Trainer vorgegeben und wenn ein paar Spieler das nicht umsetzen, geht das ganze System kaputt. Zwischen Mittelfeld und Abwehr klaffte ein großes Loch und so konnte Cottbus das Spiel dominieren.

bundesliga.de: In der zweiten Halbzeit wurde es ein kleines bisschen besser.

Buckley: Ja, da haben wir angefangen Fußball zu spielen. Da haben wir begriffen, worum es geht. Wenn wir so in die Partie gestartet wären, hätten wir die beiden Gegentore nicht kassiert.

bundesliga.de: Was muss der KSC jetzt anders machen, damit es nächste Woche im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt besser wird?

Buckley: Wir müssen die Niederlage in Cottbus genau analysieren und gucken, wo die Fehler waren. Und dann weiter in jeder Trainingseinheit hart arbeiten. Aber so wie diesmal können wir nicht weitermachen. Wir müssen wie Männer Fußballspielen und nicht wie Angsthasen.

Das Gespräch führte André Anchuelo

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