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2. Spieltag

22.07.2011 | 18:00 Uhr

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  • FC Ingolstadt 04
  • 0 : 0
    0 : 0
  • FC Erzgebirge Aue

25.07.2011 - 18:15 Uhr


"Wir sollten realistisch sein"

Das Unentschieden vom 2. Spieltag gegen Erzgebirge Aue war das Ergebnis einer ausgeglichenen Partie

Marvin Matip war 2009 vom Karlsruher SC zum FC Ingolstadt gewechselt

In der letzten Saison bestritt er 30 Spiele im Trikot der Audistädter

Karlsruhe - Nach dem mageren 0:0 im Heimspiel gegen Aue mahnt Innenverteidiger Marvin Matip zur Geduld und kündigt für die folgenden Partien Erfolgserlebnisse an.
Frage: Hallo, Herr Matip, wie fällt Ihr Fazit nach dem 0:0 gegen Aue aus?

Marvin Matip: Wir haben eigentlich so gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben, haben dann aber nach einer Stunde ohne Grund den Faden verloren, nicht mehr so aggressiv gespielt, nicht mehr so zielstrebig nach vorne agiert.

Frage: Das hat der Gegner ausgenutzt - obwohl Aues Fabian Müller nach einer Stunde die Gelb-Rote Karte sah.

Matip: Genau. Und dann kam Aue allmählich ins Spiel, sie haben das dann gut gemacht.

Frage: Gegen einen Gegner, der zu zehnt agiert, wäre aber mehr drin gewesen, oder?

Matip: Natürlich. Da muss man uns vorwerfen, dass wir nach dem Platzverweis nicht schnell genug gespielt haben. So konnte eine sehr tief stehende Auer Mannschaft den Punkt mitnehmen. Für uns ist das definitiv zu wenig.

Frage: Der FCI hatte auch nicht besonders viele Großchancen.

Matip: Ja, das stimmt. Bis 20 Meter vor dem Tor war es ordentlich, was wir gezeigt haben. Aber insgesamt haben wir zu langsam gespielt, wir hatten überhaupt keinen Zug zum Tor, keine Durchschlagskraft. Dann darf man sich eigentlich auch nicht wundern, wenn man 0:0 spielt.

Frage: Zumal Ihre Stürmer ein wenig in der Luft hingen.

Matip: Eben. Und das liegt daran, dass wir insgesamt zu langsam gespielt haben. Deshalb konnten sich selbst neun Auer Spieler so verschieben, dass sie uns neutralisieren konnten. Die Räume wurden eng. Uns fehlte hingegen der Überraschungsmoment. Aber ich will jetzt auch nicht zu negativ werden.

Frage: Dann lassen Sie uns über das Positive reden.

Matip: Gerne. Wir haben jetzt einen Punkt und fahren am kommenden Wochenende zum Pokalspiel nach Oberneuland. Wir schlagen Oberneuland und dann zum nächsten Punktspiel nach Düsseldorf...

Frage: Und dann?

Matip: Und dann sieht die Welt schon wieder schöner aus. Es ist ja auch nicht so, dass alles schief gegangen wäre. Wir sollten da realistisch sein.

Frage: Was lief denn sonst noch gut aus Ihrer Sicht?

Matip: In der zweiten Halbzeit haben wir so gut wie nichts mehr zugelassen. Eine kompakte Defensive hat uns ja letztes Jahr in der Rückrunde auch stark gemacht. Dahin finden wir langsam wieder zurück, die Abläufe werden dementsprechend besser.

Frage: Und was das Spielerische anbetrifft: Die Automatismen kommen später?

Matip: Ja, genau. Zumindest hoffen wir das. Natürlich war noch ein wenig Sand im Getriebe, aber das wird in den nächsten Wochen sicher besser werden.

Aufgezeichnet von Christoph Ruf

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