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2. Spieltag

25.07.2011 | 20:15 Uhr

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  • Eintracht Frankfurt
  • 1 : 1
    0 : 1
  • FC St. Pauli

27.07.2011 - 16:09 Uhr


In der Liga angekommen

Fin Bartels (3.v.r.) erzielte den Führungstreffer für St. Pauli gegen Frankfurt

Kapitän Fabian Boll (l.) und Florian Bruns blieben nach dem Abstieg wie viele andere Leistungsträger bei den Hamburgern

Gegen Frankfurt (hier Boll gegen Caio, r.) sah St. Pauli sich auf Augenhöhe und holte einen Punkt

Frankfurt - "Ein Punkt auswärts bei Eintracht Frankfurt ist immer gut", sagte Paulis Kapitän Fabian Boll. Das stimmt zwar und die Hamburger stehen nun mit vier Punkten nach zwei Siegen ungeschlagen da. Aber Boll gab indirekt auch zu, dass mehr für seine Mannschaft im Absteigerduell drin gewesen wäre.
Nachdem St. Pauli durch das Tor vom Fin Bartels in der 38. Minute mit der Führung in die Halbzeit gegangen war, spielte die Mannschaft von Trainer Andre Schubert in der zweiten Halbzeit zu passiv - die Eintracht kam letztlich zwölf Minuten vor dem Abpfiff verdient zum Ausgleichstreffer durch Alexander Meier. "Wir haben in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr probiert, Fußball zu spielen", haderte Boll.

Auf Augenhöhe mit Frankfurt

Dennoch zeigten sich Spieler und Verantwortliche nach der kompakten Leistung zufrieden, immerhin ging es gegen den großen Aufstiegsfavoriten der Liga. "Für den zweiten Spieltag und nach der kurzen Vorbereitung war die Leistung okay", fand Boll und Trainer Schubert freute sich, dass seine Mannschaft sich "auf Augenhöhe" mit den Frankfurtern bewegt hatte.

"Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ordentlich gespielt, ich hatte immer das Gefühl, dass wir gefährlich werden können", analysierte der neue Trainer, der aus Paderborn kam und nach dem Abstieg aus der ersten Liga das St. Pauli Urgestein Holger Stanislawski abgelöst hatte. Die gute Leistung gibt den Hamburger Mut für die kommenden Wochen, überbewerten wollen sie das aber nicht.

"Noch nicht am Ende der Entwicklung"

Dass viele Spieler nach dem Abstieg dem Club erhalten geblieben sind, könnte in einer langen Saison von Vorteil sein. Von einer Favoritenrolle wollen die Hamburger aber nichts wissen. "Wir sind mit vier Punkten gut reingekommen in die Liga", sagte Boll, "aber um sagen zu können, wohin es sich entwickelt, muss man noch ein paar Wochen abwarten."

Sicher aber ist sich der lange Mittelfeldspieler, dass "wir noch lange nicht am Ende unsere Entwicklung angekommen sind". Auch Trainer Schubert, der seine Mannschaft direkt nach dem Abpfiff in Frankfurt zu einem Kreis im Mittelfeld versammelte, ist erstmal "bis dahin" zufrieden - mehr nicht.

Konzentration gilt Trier

Eine Tendenz, wohin es mit St. Pauli in dieser Saison geht, wird sich spätestens nach den nächsten drei Ligaspielen zeigen, in denen die Hamburger drei ambitionierten West-Clubs auf den Zahn fühlen: Zuerst kommt Alemannia Aachen nach Hamburg, dann geht s nach Bochum zum VfL, bevor der MSV Duisburg in St. Pauli seine Visitenkarte abgibt. "Wir freuen uns über den gelungenen Start", erklärte Boll gelassen, "aber unsere Konzentration gilt vor allem dem nächsten Spiel."

Und das findet am kommenden Samstag bei Eintracht Trier in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde statt. "Es wäre doch schön, wenn wir im Pokal mal wieder was reißen würden", blickte der Kapitän voraus. Allerdings müssen die Hamburger in Trier auf Deniz Naki verzichten, der Mittelfeldspieler zog sich in Frankfurt einen Muskelfaserriss zu.

Tobias Schächter

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