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1. Spieltag

18.07.2011 | 20:15 Uhr

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  • Fortuna Düsseldorf
  • 2 : 0
    0 : 0
  • VfL Bochum 1848

20.07.2011 - 18:45 Uhr


"Wir bleiben auf dem Boden"

Andreas Lambertz (r.) spielt bereits seit der Saison 2002/03 bei Fortuna Düsseldorf

In 55 Zweitligaspielen hat der 26-jährige (r.) sieben Treffer erzielt

Der Mittelfeldspieler (l., hier gegen den Ex-"Löwen" Alexandar Ignjovski) ist Fortunas Kapitän

Düsseldorf - Fortuna Düsseldorf ist gut in die neue Saison gestartet. Im Topspiel des 1. Spieltages bezwangen die Rheinländer den Aufstiegsfavoriten VfL Bochum verdient mit 2:0. Nach dem Erfolg sprach bundesliga.de mit Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz.
bundesliga.de: Herr Lambertz, Glückwunsch zum Auftaktsieg gegen den VfL Bochum. Damit hat die Fortuna bereits eines ihrer Saisonziele erreicht, nämlich besser zu starten als im Vorjahr.

Andreas Lambertz: Stimmt, das haben wir jetzt schon mal geschafft. Das tut gut. Man muss auch sagen, dass wir nicht irgendeinen Gegner geschlagen haben, sondern den VfL Bochum. Wir wissen aber auch, dass wir zuhause eine riesige Unterstützung durch unsere Fans bekommen, schon oft starke Auftritte hatten und unseren Gegnern zumeist die Stirn bieten können. In dieser Beziehung haben wir an die letzte Saison angeknüpft. Das war beeindruckend.

bundesliga.de: Wie groß ist die Erleichterung nach dem Startsieg?

Lambertz: Ich bin sehr froh, dass wir so aufgetreten sind, wie wir es schon oft gemacht haben. Wir haben vor allem in der 1. Halbzeit sehr ordentlich gespielt - auch, weil wir meiner Meinung nach richtig gut standen. Wir haben uns gute Chancen herausgearbeitet, auch wenn wir leider keinen Treffer erzielt haben. Die Bochumer wurden nach der Pause spürbar stärker, bis "Rösi" (Sascha Rösler, die Red.) zugeschlagen hat.

bundesliga.de: Können Sie verstehen, dass die Fans nach so einem Start schon anfangen zu träumen?

Lambertz: Bochum ist ein Aufstiegsfavorit. Sie haben den Aufstieg als Ziel ausgegeben und waren in der letzten Saison Dritter. Wenn wir diesen VfL Bochum dann schlagen, können die Fans gerne anfangen zu träumen. Aber wir bleiben auf jeden Fall auf dem Boden. Wir wollen so weiterarbeiten wie bisher. Wir müssen uns auswärts steigern und im eigenen Stadion so stark bleiben wie bisher.

bundesliga.de: Was fehlte auswärts in der Vergangenheit noch?

Lambertz: Wir müssen unsere Auswärtsschwäche abstellen, dann sind wir einen guten Schritt weiter. Leider haben wir dafür noch kein Patentrezept gefunden. Daran müssen wir noch arbeiten - ganz klar.

bundesliga.de: Wie erklären Sie sich die starke Frühform der Fortuna?

Lambertz: Der Großteil der Mannschaft ist zusammen geblieben. Wir kennen uns alle sehr gut. Das ist ein Vorteil. Jeder ist für jeden gerannt, wir haben sehr gut gestanden, nicht viel zugelassen und viele Zweikämpfe gewonnen. Das ist unsere Stärke. Die Null muss stehen - und vorne kommen wir immer zu unseren Chancen und machen irgendwann unser Tor.

bundesliga.de: Die Konkurrenz hat die Fortuna als Geheimtipp auf dem Zettel.

Lambertz: Das kann uns aber völlig egal sein und kann auch ruhig geheim bleiben. Wir müssen an uns glauben und an uns arbeiten. Alles andere zählt nicht.

bundesliga.de: Es wurde viel über die kurze Vorbereitung und den frühen Saisonstart geschrieben. Wie schwer ist Ihnen der Start gefallen?

Lambertz: Wir hatten wie sonst auch fünf Wochen Vorbereitung. Ich habe keinen Unterschied gemerkt. Und Spiele sind sowieso definitiv schöner als Training.

bundesliga.de: Wie gut hat Ihnen die Rückkehr in die ESPRIT Arena getan?

Lambertz: Unsere Arena ist top. Auch unser Ausweichstadion war nicht ohne. Da blieben wir ungeschlagen. Aber es ist schön, wieder in unserer richtigen Heimatstätte zu spielen. Wir hatten auch 10.000 Zuschauer mehr - für ein Montagabendspiel war das sehr gut.

bundesliga.de: Haben die Zuschauer auch mit dem Fallrückziehertor von Sascha Rösler schon das Tor des Monats Juli gesehen?

Lambertz: Das kann sehr gut in die Kategorie fallen. Meine Stimme hat er.

Das Gespräch führte Tobias Gonscherowski

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