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Spieltag & Spielplan

17. Spieltag

01.02.2011 | 18:00 Uhr

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  • FC Erzgebirge Aue
  • 3 : 1
    1 : 0
  • FSV Frankfurt 1899

2. Bundesliga

01.02.2011 - 20:00 Uhr


Aue siegt im Nachholspiel

Im Nachholspiel des 17. Spieltags empfängt Erzgebirge Aue den FSV Frankfurt

Aue kommt durch Marc Hensel nach 15 Minuten zu einer ersten guten Chance

Enrico Kern (r., mit Hochscheidt) trifft kurz vor der Pause für Aue zur 1:0-Führung

Frankfurts Coach Hans-Jürgen Boysen kann nicht zufrieden sein mit der 1. Halbzeit

Nach der Pause sorgt Jürgen Gjasula für den Ausgleich der Gäste

Aber Aue antwortet prompt, schießt noch zwei Tore und gewinnt das Spiel mit 3:1

Aue - Aufsteiger Erzgebirge Aue hat sich nachträglich sensationell die Herbstmeisterschaft in der 2. Bundesliga gesichert. Die Sachsen gewannen das Nachholspiel vom letzten Hinrundenspieltag gegen den FSV Frankfurt mit 3:1 (1:0) und entrissen dem FC Augsburg mit sechs Wochen Verspätung noch diesen inoffiziellen Titel.
Zuletzt hatte 1998 der SSV Ulm als Aufsteiger die Herbstmeisterschaft in der 2. Bundesliga gewonnen. "Das ist schon eine Sensation", sagte Erzgebirge-Trainer Rico Schmitt und ergänzte schmunzelnd: "Einen Titel nehmen wir schon mal mit aus dieser Saison."

Punktgleich mit Augsburg

Da seitdem schon wieder drei Spieltage absolviert sind, belegt Aue in der aktuellen Tabelle als Vierter nicht einmal einen Aufstiegsplatz, ist aber punktgleich mit dem Zweiten Augsburg.

Frankfurt beendet die ebenfalls überraschend gute Vorrunde nachträglich als Siebter und belegt aktuell Rang acht mit fünf Zählern Rückstand auf Aue. Die Tore für Erzgebirge erzielten Enrico Kern (41.), Tobias Kempe (68.) und Skerdilaid Curri (89.), den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Jürgen Gjasula hergestellt (65.)

Präsident Keller bleibt bescheiden

Aues Präsident Bernd Keller, zeigte sich trotz der Statistik, nach der die letzten sechs Herbstmeister alle am Saisonende in die Bundesliga aufstiegen, bescheiden. "Jeder hat Visionen, aber wir bleiben auf dem Teppich und wollen uns erst einmal etablieren", sagte er: "Wenn wir erst mal 42 Punkte auf dem Konto haben, können wir über alles reden."

Die Zuschauer sahen auf schwer bespielbarem Rasen eine mäßige Partie, in der Aue aber die wesentlich engagiertere Mannschaft war. Pechvogel beim FSV war Routinier Björn Schlicke, der die ersten beiden Gegentore mit haarsträubenden Stellungsfehlern begünstigte.

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