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Spieltag & Spielplan

12. Spieltag

12.11.2010 | 18:00 Uhr

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  • Karlsruher SC
  • 1 : 1
    0 : 1
  • FC Erzgebirge Aue

2. Bundesliga

12.11.2010 - 19:54 Uhr


Aue klettert an die Spitze

Der KSC empfängt im Wildparkstadion Erzgebirge Aue: Beide Teams nehmen von Anfang an die Zweikämpfe an

Für Interimscoach Markus Kauczinski ist es das erste Heimspiel für die Badener

Bereits nach fünf Minuten gehen die Gäste durch Marc Hensels kuriosen Treffer in Führung

Ole Schröder ist der Wille zum Ausgleich anzumerken, Chancen springen im ersten Durchgang aber nur selten heraus

Im zweiten Durchgang erhöht der KSC das Tempo: In der Defensive räumt Matthias Langkamp alles ab

In der Offensive setzt KSC-Kapitän Alexander Iashvili die Akzente

In der 67. Spielminute gelingt dem Georgier der verdiente Ausgleichtreffer

Karlsruhe - Erzgebirge Aue hat in der 2. Bundesliga zumindest vorübergehend die Tabellenführung erobert. Dem überraschend starken Aufsteiger reichte am 12. Spieltag ein 1:1 (1:0) beim Karlsruher SC, um mit 27 Punkten am bisherigen Spitzenreiter Hertha BSC (26) vorbeizuziehen.
Der Bundesliga-Absteiger kann die Erzgebirger aber am Montag im Spitzenspiel gegen den VfL Bochum wieder entthronen. Aues Top-Torschütze Marc Hensel (5.) sorgte mit seinem sechsten Saisontreffer für die Führung, Alexander Iashvili (67.) erzielte den Ausgleich für den KSC, der mit zehn Punkten als 16. weiter tief im Tabellenkeller steckt.

Kurioser Treffer

"Wir haben heute einen Punkt erkämpft", sagte Aues Trainer Rico Schmitt nach dem Schlusspfiff: "Es war keine leichte Situation gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht. Wir haben 27 Punkte, klasse."

Aue erwischte im Karlsruher Wildpark durch ein kurioses Tor einen Start nach Maß. Nach einem Pressschlag an der Strafraumgrenze zwischen dem Karlruher Mittelfeldspieler Michael Mutzel und Hensel ging der Ball unhaltbar in die kurze Ecke, KSC-Schlussmann Luis Robles hatte keine Abwehrchance.

"So ein Ding habe ich selten gesehen"

"So ein Ding habe ich selten gesehen. Das waren fast 20 Meter, ich bin sprachlos", erklärte Unglücksrabe Mutzel nach dem Spiel.

Karlsruhe suchte im ersten Heimspiel unter Interimstrainer Markus Kauczinski nach einer Antwort, leistete sich im Aufbau aber zu viele Fehler, um das Tor der defensiv gut organisierten Gäste ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Praktisch mit dem Pausenpfiff hatte Matthias Langkamp (45.) die einzig nennenswerte Gelegenheit. Der Kopfball des Innenverteidigers stellte FCE-Torhüter Martin Männel aber vor keine Probleme.

Zoller trifft nur den Pfosten

Im zweiten Durchgang fand der KSC besser ins Spiel und erhöhte den Druck. Timo Staffeldt (56.) und Andreas Schäfer (58.) versuchten es aus der Distanz, verfehlten aber das Tor. Besser machte es Iashvili, der eine Kopfballvorlage von Sebastian Langkamp nutzte und per Dropkick zum Ausgleich traf.

Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 77. Minute rettete Robles gegen den eingewechselten Skerdilaid Curri, auf der Gegenseite schoss Iashvili wenige Sekunden später knapp am Tor vorbei. Die größte Chance zum Siegtreffer hatte KSC-Stürmer Simon Zoller, der in der 81. Minute den Pfosten traf.

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