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Spieltag & Spielplan

2. Spieltag

17.08.2009 | 20:15 Uhr

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  • Alemannia Aachen
  • 0 : 5
    0 : 4
  • FC St. Pauli

2. Bundesliga

17.08.2009 - 22:10 Uhr


Premiere im neuen Stadion missglückt

Matthias Lehmann (M.) war gegen seinen Ex-Club nur schwer zu bremsen

Matthias Lehmann (M.) war gegen seinen Ex-Club nur schwer zu bremsen

Angeführt vom früheren Aachener Marius Ebbers hat Angstgegner FC St. Pauli Alemannia Aachen die höchste Heimniederlage der Zweitliga-Geschichte zugefügt und die Premierenfeier des neuen Tivoli-Stadions gründlich verdorben.
Zum Abschluss des 2. Spieltags der 2. Bundesliga gewannen die Hamburger das erste Spiel in der neuen Arena mit 5:0 (4:0) und übernahmen die Tabellenführung.

0:4 bereits zur Pause

Die Gäste feierten ihren höchsten Zweitliga-Auswärtssieg seit dem 14. November 1987 (6:1 bei Rot-Weiß Oberhausen). Ebbers erzielte am Montag die ersten beiden Tore (24./28.) und holte den von Florian Bruns verwandelten Elfmeter zum 0:4 heraus (39.). Auch Bruns spielte früher für die Alemannia.

Deniz Naki, der in der 35. Minute das 0:3 erzielte, stand im Sommer dicht vor einem Wechsel zur Alemannia. Den Endstand stellte Rouwen Hennings her (86.).

Während die Aachener mit nur einem Punkt 16. sind, schaffte St. Pauli den besten Saisonstart seit der Saison 2000/01. Auch damals gewannen die Hamburger die ersten beiden Spiele und stiegen letztlich in die Bundesliga auf.

St. Paulis Torwart Hain als Spielverderber

Die in nur 15 Monaten erbaute Arena, die erst vor wenigen Tagen komplett fertig gestellt wurde, erwies sich wie angekündigt als steil und laut.

Die Euphorie der Zuschauer schlug jedoch schnell in Enttäuschung um. Zunächst erwies sich Pauli-Keeper Mathias Hain als Spielverderber und parierte gegen Szilard Nemeth (13.) und Thorsten Burkhardt (16.) glänzend.

Alemannia geschockt

Anschließend staubte Ebbers nach einem abgewehrten Bruns-Schuss aus kurzer Distanz ab und erzielte den ersten Treffer im neuen Tivoli.

Dieser schockte die Gastgeber sichtlich, die danach bis zur Pause eine Chance nach der anderen abwehren mussten. Auch nach dem Wechsel taten sich die Alemannia-Spieler schwer und mussten am Ende froh sein, dass es bei fünf Gegentoren blieb.

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