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32. Spieltag

14.05.2009 | 20:15 Uhr

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  • FC Ingolstadt 04
  • 0 : 1
    0 : 0
  • FC St. Pauli

2. Bundesliga

14.05.2009 - 22:08 Uhr


Ingolstadt steht als zweiter Absteiger fest

Matthias Schwarz (r.) mit vollem Einsatz gegen Marius Ebbers

Matthias Schwarz (r.) mit vollem Einsatz gegen Marius Ebbers

Der FC Ingolstadt hat seine letzte Chance auf den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga verspielt und steht zwei Spieltage vor Schluss als zweiter direkter Absteiger nach dem SV Wehen Wiesbaden fest.
Nach dem 0:1 (0:0) zum Abschluss des 32. Spieltages gegen den FC St. Pauli haben die Bayern acht Punkte Rückstand auf den VfL Osnabrück auf Relegationsplatz 16 und müssen nach nur einem Jahr wieder zurück in die Drittklassigkeit. Auch im dritten Spiel unter Trainer Horst Köppel blieb der FCI ohne Punkt und Tor.

Köppel an weiterer Zusammenarbeit interessiert

"Wir sind zurecht abgestiegen. Jetzt müssen wir versuchen, gemeinsam wieder aufzusteigen", sagte Köppel: "Solange rechnerisch noch etwas möglich war, wollten wir uns nicht aufgeben. Ich war auch der Überzeugung, dass wir es schaffen."

Der frühere Bundesliga-Spieler und -Trainer wird voraussichtlich in Ingolstadt bleiben. "Ich kann mir gut vorstellen, zu bleiben und mit der Mannschaft den Wiederaufstieg zu schaffen", sagte er.

Klar überlegen, aber ohne Torerfolg

Im TUJA-Stadion zeigten die Gastgeber, warum sie als einzige Mannschaft in der 2. Bundesliga im Jahr 2009 noch ohne Sieg sind.

Die Ingolstädter waren gegen St. Pauli zwar die klar überlegene Mannschaft, schafften es aber nicht, aus einer Vielzahl guter Chancen das entscheidende Tor zu machen, das ihnen die Hoffnung auf den Klassenerhalt erhalten hätte.

Stattdessen nutzte St. Pauli in der 86. Minute durch Alexander Ludwig eiskalt seine einzige Chance. Einen Konter über den eingewechselten Jan-Philipp Kalla schloss der Mittelfeldspieler erfolgreich ab.

Wohlfahrt verfehlt das leere Tor

Schon in der ersten Halbzeit scheiterte Heiko Gerber aus 20 Metern an St. Paulis Keeper Mathias Hain (31.). Drei Minuten später traf Andreas Neuendorf aus 25 Metern den Pfosten.

Weitere 180 Sekunden später hatte Steffen Wohlfarth Hain sogar schon ausgespielt, schoss dann aber neben das leere Tor. "Wenn man die Tore nicht macht, hat man in der 2. Bundesliga nichts zu suchen", sagte Wohlfarth.

Hain vereitelt Doppelchance

Nach dem Seitenwechsel raufte sich Köppel, der das Team auch in der 3. Liga betreuen soll, noch einige Male die spärlichen Haare.

In der 61. Minute scheiterten Karl und Wohlfarth nacheinander am besten Hamburger Hain. Karl verzog in der 76. Minute auch noch einen Volleyschuss.

Als die Ingolstädter kurz vor Schluss alles nach vorne waren, liefen sie in den entscheidenden Konter der Hamburger.

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