Bundesliga

18.03.2017 - 21:10 Uhr


Zlatko Junuzovic: "Jeder ist für den Anderen da"

Bremen - Es war ein schönes, ein sehenswertes und vor allem ein wichtiges Tor: Mit seinem 1:0, einer weiteren Vorlage und einer ebenso bärenstarken Leistung führte Zlatko Junuzovic den SV Werder Bremen zum klaren Heimsieg gegen RB Leipzig. Der Österreicher zeigt sich vor allem stolz auf seine Mannschaft und blickt gespannt auf die nächste Partie gegen den SC Freiburg.

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Frage:Zlatko Junuzovic, erst einmal Herzlichen Glückwunsch zum 3:0 gegen RB Leipzig. War das ein magischer Nachmittag im Weserstadion?

Zlatko Junuzovic: Es war auf jeden Fall ein besonderer Tag, auch für die Fans. Wir waren über 90 Minuten gut im Spiel, hatten am Anfang zwar ein paar Probleme, sind dann aber immer besser in die Partie gekommen. Phasenweise hatten wir natürlich auch etwas Glück. Aber grundsätzlich war das eine fußballerisch ansehnliche Leistung, besonders in der 2. Halbzeit. Der Sieg geht daher absolut in Ordnung.

Frage: Stichwort Glück: War ihr Führungstreffer eher Schusstechnik oder Glück?

Junuzovic: Das war von beidem etwas. In der Situation war der erste Kontakt extrem wichtig: Zwei Spieler kamen direkt auf mich zu, so war die Ballmitnahme umso wichtiger, damit ich direkt abschließen konnte. Dass der Ball so eine Flugkurve bekommt und genau unter die Stange reingeht, ist natürlich etwas Glück. Aber das musst du dir in solchen Situationen eben auch erzwingen.

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Frage: Dann das 2:0. Der Freistoß sah aus wie an der Taktiktafel geplant - war der so einstudiert?

Junuzovic: Das war natürlich einstudiert, klar. Jedoch ist da immer ein bisschen Risiko dabei, denn jede Mannschaft kennt diesen Trick mittlerweile. Wenn man dieses Selbstbewusstsein hat wie wir gerade, klappt der aber einfach.

"In Freiburg greifen wir wieder an"

Frage: Gegen RB gab es jetzt wieder drei Punkte - insgesamt hat Ihre Mannschaft nun 29 Zähler auf dem Konto. Es sind jedoch viele weitere Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte in den Abstiegskampf involviert. Spielen diese Teams gewissermaßen ihre eigene Meisterschaft aus?

Junuzovic: Darüber will ich gar nicht so viel nachdenken. Natürlich ist das eine gefährliche Situation, in der wir uns aktuell befinden. Aber wir müssen jetzt weiter das zeigen, was wir in den letzten Partien unter Beweis gestellt haben: jeder ist für den anderen da, die Mannschaft steht auf dem Platz kompakt zusammen und alle unterstützen sich - auf und neben dem Platz. Wir können so auch Ausfälle von wichtigen Spielern kompensieren. Die Auswechselspieler machen in jeder Einheit auf sich aufmerksam und können - wie man heute gesehen hat - jederzeit für den Mannschaftskollegen einspringen. Es geht jetzt Schritt für Schritt weiter und dann bin ich mir sicher, dass wir mit dieser Einstellung auch die nötigen Punkte sammeln werden.

Frage: Kommt Ihnen die Pause nun ungelegen? Würden sie lieber jetzt direkt beim heimstarken SC Freiburg spielen?

Junuzovic: Vielleicht ist das auch mal gut, dass wir alle etwas runter kommen. Wir haben in den fünf vergangenen Spielen 13 Punkte einfahren können. Das ist überragend! Aber dennoch sind wir noch Mittendrin im Abstiegskampf. Diese Pause können wir somit zur Regeneration nutzen, damit unsere verletzten Spieler schnell zurück kommen und wir in Freiburg direkt wieder angreifen können.

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