Bundesliga

08.10.2016 - 19:42 Uhr


Tipps vom Fantasy-Coach: Das Spiel mit der Taktik

Stürmer Aubameyang oder Verteidiger Bartra? Alles eine Frage der Taktik

Köln - Als großer Fan von Trainern wie Carlo Ancelotti oder Christian Streich, bin ich sicher nicht der einzige Bundesliga Fantasy Manager, der sich selbst für einen Taktik-Fuchs hält.

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Ich erinnere mich noch gut daran, als ich mit zehn Jahren meine erste weiße Magnettafel zu Weihnachten bekommen habe und, zum großen Ärger meiner Eltern, unzählige Stunden in meiner Jugend damit verbracht habe, Liga-Manager zu spielen. Ein bisschen haben sie wohl damals schon gewusst, dass ich eine Karriere als Fantasy Fußball Experte einschlagen werde.

Tore sind, welch Überraschung, ein Punktgarant

Taktik kann Spiele entscheiden und das ist beim offiziellen Fantasy Bundesliga Manager nicht anders. Bedenkt man, dass Deutschlands Top-Liga eine der torreichsten Ligen im Weltfußball ist, dann war es meine anfängliche Überlegung, dass im 3-4-3-System der Erfolg am größten sein muss. Nach sechs Spieltagen in der Saison 2016/17 fange ich allerdings langsam an, meine Entscheidung zu überdenken.

Ihr fragt warum? Nun, da gibt es zwei Gründe: Verteidiger punkten mehr als Mittelfeldspieler und gewonnene Zweikämpfe sind an jedem Wochenende aufs neue ein zuverlässiger Punktelieferant. Es gibt in der Bundesliga viele Spieler mit einem hohen Wert, die einen vom Hocker reißen und staunen lassen, aber die günstigen Spieler, die sich richtig reinhängen, sind beim Fantasy Manager mindestens genau so wertvoll.

Bonus für die Viererkette

Wenn man bedenkt, dass drei Verteidiger mehr Punkte gemacht haben als die beiden besten Mittelfeldspieler, Franck Ribéry und Vincenzo Grifo, dann scheint eine Viererkette in der Abwehr immer mehr Sinn zu machen.

Stellt man zum Beispiel vom FC Augsburg Konstantinos Stafylidis auf, mit 62 Punkten der beste Fantasy-Abwehrspieler, kann man ganz deutlich sehen, dass selbst ein Verteidiger der Verlierer-Mannschaft stetig Punkte sammeln kann. Auch wenn man die zwölf Punkte abzieht, die er für seine Tore erhalten hat, ist er immer noch der drittbeste Verteidiger im Spiel wegen der 33 Punkte, die er – ja, Ihr lest ganz richtig - durch die gewonnenen Zweikämpfe gemacht hat.

Den Angriff nicht vernachlässigen

Das Beispiel Stafylidis belegt: eine Viererkette kann sich durchaus lohnen. Trotzdem solltet ihr den Angriff nicht vernachlässigen: Fünf Stürmer haben eine unglaubliche Glücksträhne zu Saisonbeginn erwischt, aber alle fünf kosten auch über zehn Millionen. Allen voran: Der Punktbeste Spieler Robert Lewandowski.

Aber der Trend geht aktuell zu einem anderen, günstigeren Angreifer-Typ: Stürmer wie Jhon Cordoba vom 1. FSV Mainz 05 oder RB Leipzigs Yussuf Poulsen treffen zwar nicht so häufig, holen durch ihre aufwändiges Spiel mit vielen Zweikämpfen aber kontinuierlich Punkte.

Das Punkte-System im offiziellen Fantasy Bundesliga Manager ist spannend und ich hoffe, dass Euch das, was Ihr hier gelesen habt, weiterhilft. Viel Spaß beim Transferieren – so viel Ihr wollt. Ich werde es auf jeden Fall haben.

Euer Coach James

Der Autor

James "Der Coach" Thorogood ist beim Thema Taktik und Formationen unerreicht. Er ist Bundesliga-verrückt. Juan Arango, Raul und Sascha Mölders sind seine drei Lieblingsspieler aller Zeiten. Regelmäßig führt er beim Edelitaliener Taktik-Diskussionen mit Carlo Ancelotti. Auch mit Thomas Tuchel hat "JT" schon Salz- und Pfefferstreuer über den Tisch geschoben.

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