Bundesliga

28.03.2016 - 17:00 Uhr


Werder Bremen: Claudio Pizarro muss es richten

Claudio Pizarro (l.) im Spiel gegen Mainz. In dieser Partie erzielte er seinen 101. Bundesliga-Treffer für Werder

Gegen den FC Bayern hat Werder Bremen keine Chance und verliert haushoch in München

Beim FC Schalke gewinnt Bremen mit einem starken 3:1

Köln - Die Saison 2015/16 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Sieben Spiele bleiben den Teams der Bundesliga noch, um das Maximale aus der Spielzeit herauszuholen. Aber wie stehen die Chancen, die Ziele zu erreichen? bundesliga.de nimmt hier den SV Werder Bremen in den Fokus:

So sieht's aus:

Werder steckt mitten im Abstiegskampf. Nach 27 Spielen hat Bremen nur 28 Zähler auf dem Konto und damit nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegations- und den Abstiegsplatz. Das ist die zweitschwächste Ausbeute des Vereins in der Bundesliga zu diesem Zeitpunkt (zur Tabelle). Um den 2. Abstieg der Vereinshistorie nach 1979/80 noch abzuwenden, müssen also dringend Zähler her. Kein einfaches Unterfangen, betrachtet man die wackelige Defensive. Schon 54 Gegentore landeten im Bremer Gehäuse - genauso viele wie beim VfB Stuttgart. In den letzten 30 Bundesligaspielen blieb Werder auch nie ohne Gegentor.

Das ist noch drin:

Wenn Werder Bremen so abschneidet wie in den letzten sieben Spielen der Hinrunde, dann steht es schlecht um den Weser-Club. In der Hinrunde holte Werder nur fünf Punkte aus den sieben Partien - das könnte im Saisonendspurt zu wenig sein. Nur gegen den FC Augsburg waren drei Punkte drin, gegen den VfB Stuttgart und den 1. FC Köln sicherte sich Bremen jeweils einen Punkt.

Die Formkurve lässt zumindest noch hoffen. Einige Spiele liefen gar nicht so schlecht, nur die Konstanz fehlt den Bremern einfach. Einem starken 3:1 bei Schalke folgte ein starkes 3:3 gegen Hertha BSC. Doch schon am Spieltag darauf setzte es eine bittere 1:5-Niederlage in Mönchengladbach. Auch gegen Leverkusen und Hannover 96 gewann die Elf von Viktor Skripnik - jeweils mit 4:1. Den übermachtigen Bayern hatte das Team allerdings überhaupt nichts entgegenzusetzen, auch in Ingolstadt setzte es zuvor eine Niederlage. Von den kommenden sieben Gegnern sind einige zumindest machbar - hier zählen vor allem die Duelle mit den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

Der Hoffnungsträger: Claudio Pizarro

  • Der Treffer gegen Mainz war Pizarros elftes Tor im zehnten Pflichtspiel 2016. Allein in der Bundesliga traf er in der Rückrunde zehn Mal. Damit ist der Peruaner 2016 der erfolgreichste Torjäger der Bundesliga (mit Lewandowski). In der Hinrunde hatte Pizarro nur zwei Tore erzielt.

  • Pizarro gab nur 33 Torschüsse in der laufenden Saison ab und war mit jedem dritten erfolgreich – ligaweit die beste Quote.

  • Ein Manfred Burgsmüller kam mit 36 Jahren einmal auf 13 Saisontore. Ein 37-Jähriger hatte vor Pizarro noch nie in einer Saison ein Dutzend Tore erzielt. Er ist auch der älteste Dreierpacker aller Zeiten und zudem seit dem Spiel gegen Mainz Werder Bremens Rekordtorschütze.

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