Bundesliga

28.03.2016 - 12:00 Uhr


Eintracht Frankfurt: Harter Kampf im Endspurt

Seltener Anblick für die Fans von Frankfurt: In der Rückrunde schoss die Eintracht nur acht Tore

Gegen Hannover 96 sorgt Änis Ben-Hatira mit seinem Premierentor im Eintracht-Trikot für den ersten Erfolg der Frankfurter nach acht Partien ohne Dreier

Alex Meier hat seit dem 21. Spieltag in Köln nicht mehr getroffen

Köln - Die Saison 2015/16 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Sieben Spiele bleiben den Teams der Bundesliga noch, um das Maximale aus der Spielzeit herauszuholen. Aber wie stehen die Chancen, die Ziele zu erreichen? bundesliga.de nimmt hier Eintracht Frankfurt in den Fokus:

So sieht's aus:

Es steht nicht besonders gut um die Eintracht. Nach zuvor acht Spielen ohne Sieg gewann Frankfurt zwar am letzten Spieltag - allerdings nur mit 1:0 gegen Schlusslicht Hannover 96 (zur Tabelle). Der letzte Sieg gelang zuvor am 18. Spieltag mit 3:2 gegen den VfL Wolfsburg. Insgesamt fuhr Frankfurt nur zwei Siege und vier Unentschieden ein seit der Winterpause. Trotz des Dreiers rutschte die Eintracht nach dem 27. Spieltag weiter in der Tabelle ab - und liegt nun mit mageren 27 Zählern auf Abstiegsplatz 17 - punktgleich mit den besser platzierten TSG Hoffenheim und FC Augsburg. Mager sieht auch die Torausbeute aus: Nur acht Mal klingelte es in der Rückrunde im gegnerischen Tor - nur Hannover (vier Tore) schneidet noch bescheidener ab.

Das ist noch drin:

Die kommenden Gegner haben es in sich. Es warten im Saisonendspurt ausgerechnet Gegner wie der FC Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen oder die formstarken Rheinhessen des 1. FSV Mainz 05. Kein leichtes Los für Frankfurt. Zwar trotzte Frankfurt den Münchnern im Hinspiel ein Unentschieden ab, aber bei der aktuellen Form des Teams scheint eine Wiederholung dieses kleinen Erfolges beinahe unmöglich. Am 26. Spieltag setzte es bei Niko Kovacs Debüt für die passiv agierende Mannschaft eine verdiente Niederlage in Mönchengladbach, bei Hertha BSC am 24. Spieltag verlor die Eintracht ebenfalls mit 0:2. Gegen Gegner wie Köln oder Hamburg holte die Elf von Kovac jeweils nur ein Remis heraus. Hoffnung muss Frankfurt nun in die direkten Duelle mit den Konkurrenten im Abstiegskampf setzen. Die TSG Hoffenheim, Werder Bremen und der SV Darmstadt wären theoretisch noch machbare Gegner, gegen die ein Sieg gleich ein doppelter Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt wäre - oder zumindest die vorläufige Rettung in die Relegation bedeuten könnte.

Der Hoffnungsträger: Alex Meier

  • Alexander Meier ist mit zwölf Treffern mit Abstand Frankfurts bester Torschütze, obwohl er acht Spiele verpasste – kein anderer Frankfurter traf mehr als vier Mal, es wird Zeit, dass Frankfurts Fußballgott zurückkommt.

  • Meier bleibt auch im fortgeschrittenen Alter Frankfurts Torgarant: Er erzielte 41 Prozent der Bundesliga-Tore seines Teams, das ist ligaweit der höchste Anteil.

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