Bundesliga

25.03.2016 - 13:00 Uhr


VfL Wolfsburg: Starker Endspurt ist nötig

Andre Schürrle hat in der Rückrunde mächtig aufgedreht, ist derzeit effektiver als zuvor in Mainz oder Leverkusen

Gladbach ist einer der direkten Konkurrenten der Wölfe um die internationalen Startplätze

Auf solche Tore, wie hier von Max Kruse, wird es im Saisonendspurt für Wolfsburg ankommen

Köln - Die Saison 2015/16 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Sieben Spiele bleiben den Teams der Bundesliga noch, um das Maximale aus der Spielzeit herauszuholen. Aber wie stehen die Chancen, die Ziele zu erreichen? bundesliga.de nimmt hier den VfL Wolfsburg in den Fokus:

So sieht's aus:

Die Wölfe hinken ein bisschen hinter ihren eigenen Erwartungen zurück, das wissen die Verantwortlichen in Wolfsburg aber auch selbst. Als Vizemeister und DFB-Pokalsieger in die Saison gestartet, findet man sich derzeit als Achter jenseits von Gut und Böse. Ordentliche Leistungen, wie zuletzt beim deutlichen 4:0 in Hannover, wechseln sich immer wieder mit durchwachsenen Auftritten ab, wie beim 0:1 in Hoffenheim. Es ist die Konstanz, die dem Team von Dieter Hecking fehlt, gerade in der Rückrunde. Dafür ist der VfL in der Champions League erstmals bis ins Viertelfinale vorgestoßen, dort läuft es also bestens.

Das ist noch drin:

Auch wenn die direkte Qualifikation für die Champions League mit zehn Punkten Rückstand auf den Dritten Hertha BSC nur noch schwer realisierbar sein wird, die erneute Qualifikation für das internationale Geschäft ist für die Wölfe absolut noch im Rahmen des Möglichen. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf Leverkusen und Gladbach auf den Europa-League-Plätzen, sechs auf den Vierten Schalke (zur Tabelle). Gegen Bayer 04 und Mainz, die auch noch vor Dieter Heckings Mannschaft liegen, kommt es an den nächsten beiden Spieltagen noch zum direkten Duell. Wegweisende Spiele, denn gewinnt man beide, sieht die Welt schon wieder viel rosiger aus. Trotzdem: Die Niedersachsen müssen einen starken Endspurt hinlegen, wollen sie die Bundesliga-Saison versöhnlich abschließen.

Derzeit in Topform: Andre Schürrle

  • Der Weltmeister blieb in der Hinrunde der laufenden Saison torlos. In der Rückrunde traf Schürrle bereits fünf Mal und benötigte im Jahr 2016 nur 112 Minuten für ein Bundesliga-Tor. Damit ist er in der Rückrunde sogar effektiver, als früher in Mainz (239 Minuten für ein Tor) oder in Leverkusen (303 Minuten für ein Tor).

  • Das hat aber auch Gründe: Alle fünf Tore erzielte Schürrle in Spielen, in denen er im Sturm aufgeboten wurde. Der Nationalspieler durfte in der Hinrunde fast nur auf dem Flügel spielen. Dort ist er aber zwei bis drei Klassen schlechter als in der Spitze.

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