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Bundesliga

26.03.2016 - 14:42 Uhr


FC Ingolstadt: Extrem schweres Restprogramm

Lukas Hinterseer hat - wie hier in Berlin - in seinen letzten vier Einsätzen immer getroffen

Moritz Hartmann (r.) ist mit sieben Saisontoren bester Schütze des FCI

Die Abwehr der Schanzer ist das Prunkstück. Das hat auch Leverkusens Stefan Kießling schon zu spüren bekommen

Köln - Die Saison 2015/16 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Sieben Spiele bleiben den Teams der Bundesliga noch, um das Maximale aus der Spielzeit herauszuholen. Aber wie stehen die Chancen, die Ziele zu erreichen? bundesliga.de nimmt hier den FC Ingolstadt in den Fokus:

So sieht's aus:

Der Aufsteiger dürfte mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden sein. Die wenigsten Experten hätten wohl zu Beginn der Spielzeit gedacht, dass die Schanzer sieben Spieltage vor Schluss als Zehnter so gut dastehen und schon sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge haben (zur Tabelle). Mit ihrer kampfbetonten und von großer Laufbereitschaft geprägten Spielweise, stellen sie ihre Gegner immer wieder vor Probleme. Auch wenn das Offensivspiel darunter leidet (lediglich 23 Saisontore, nur der Letzte Hannover hat noch einmal weniger getroffen), ist das für einen Bundesliga-Neuling eine vollkommen legitime Herangehensweise. Und die engagierte Defensivarbeit zahlt sich aus: Nur der FC Bayern München (13), Borussia Dortmund (26) und Hertha BSC (27) auf den Plätzen eins bis drei haben weniger Gegentore kassiert, als der FCI (31).

Das ist noch drin:

Klar, das oberste Ziel an der Donau lautet Klassenerhalt. Bringt der FC Ingolstadt aber weiterhin konstant seine Leistungen, könnte dieser schon vor dem 34. Spieltag unter Dach und Fach sein. Sogar eine Abschlussplatzierung in der oberen Tabellenhälfte ist durchaus noch im Bereich des Möglichen. Der 1. FC Köln ist als Neunter nach Punkten derzeit gleichauf und hat nur ein minimal besseres Torverhältnis, sogar der VfL Wolfsburg auf Platz acht kann mit fünf Punkten Rückstand noch geschnappt werden. Aber das wäre alles Zugabe, zumal es das Restprogramm der Schanzer in sich hat: Mit Schalke, Mönchengladbach, dem FC Bayern und Leverkusen warten noch vier echte Top-Teams. Der FCI wird seine Punkte deshalb wohl in den Duellen mit den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf (Darmstadt, Hoffenheim und Hannover) holen müssen.

Derzeit in Topform: Lukas Hinterseer

  • Ingolstadt erzielte in der Rückrunde schon mehr Tore (zwölf) als in der kompletten Hinserie (elf). Das liegt vor allem daran, dass die Stürmer der Schanzer das Toreschießen für sich entdeckt haben. In der Hinrunde trafen die Angreifer des FCI nur sechs Mal, in der Rückrunde schon zehn Mal.

  • Exemplarisch für die obengenannte Diskrepanz der FCI-Angreifer zwischen Hin- und Rückrunde steht Lukas Hinterseer: Der Österreicher erzielte am ersten Spieltag in Mainz das erste Tor der Ingolstädter Bundesliga-Geschichte, blieb anschließend aber ein halbes Jahr torlos, ehe er in seinen letzten vier Bundesliga-Einsätzen jeweils einmal traf.

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