Bundesliga

07.05.2016 - 17:45 Uhr


Die Stimmen zum 33. Spieltag

Pep Guardiola: "Jupp, das ist für dich. Vielen Dank."

Ralph Hasenhüttl: "Ich bin sehr stolz auf das, was wir heute und in den letzten drei Jahren geleistet haben"

Jürgend Kramny: Der VfB-Coach gab sich nach der Partie kämpferisch: "Es fühlt sich schwer an. Wir brauchen das Wunder, wir müssen bis zum letzten Tropfen kämpfen."

Martin Schmidt: "Nach 20, 25 Minuten haben wir das Spiel auf unsere Seite gedreht", analysierte der Mainzer Trainer nach der Partie treffend

Andre Schubert lobt nach Gladbachs Sieg gegen Leverkusen den Charakter seines Teams

Labbadia: "Uns fehlte der Punch über die 90 Minuten"

Hecking: "Mit der Art und Weise in der zweiten Halbzeit war ich absolut einverstanden"

Niko Kovac: "Wir hätten auch mit wehenden Fahnen untergehen können."

Thomas Tuchel: "Wir sind mit der Niederlage nicht glücklich, können sie aber akzeptieren."

Pal Dardai: "Heute hat die clevere Mannschaft gewonnen"

Dirk Schuster: "Wir können heute sehr stolz auf uns sein"

Daniel Stendel: "Wir wollten uns ordentlich von unseren Fans verabschieden. Das ist uns gelungen."

Julian Nagelsmann: "Jetzt haben wir es geschafft. Dennoch bin ich auch sauer. Wir haben heute nicht alles aufs Feld gebracht. Uns hat die Power gefehlt."

Viktor Skripnik und Werder Bremen haben nächsten Samstag gegen Frankfurt ein Endspiel um den Klassenerhalt

André Breitenreiter: "Es war uns bewusst, dass es ein Geduldspiel wird"

Markus Weinzierl: "Es war ein unheimlich intensives Spiel für meine Mannschaft"

Köln - Was sagen die Trainer zu den Ergebnissen und Geschehnissen am Wochenende? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des Spieltags zusammengestellt.

FC Ingolstadt - FC Bayern München

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Ich gratuliere Pep Guardiola und beglückwünsche ihn dafür, dass er seine Mannschaft in seiner Zeit auf ein ganz anderes Niveau gehoben hat. Wir haben heute 1:2 verloren, haben uns also im Gegensatz zum Hinspiel gesteigert. Wir sind mutig geblieben und haben daran geglaubt, dass es funktionieren kann, wenn wir unser Spiel durchziehen. Wir sind beim 0:2 nicht eingebrochen und haben weitergekämpft. Ich bin sehr stolz auf das, was wir heute und in den letzten drei Jahren geleistet haben.

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Extra großes Kompliment für meine Kollegen. Zweites großes Kompliment für den ganzen Verein. Das dritte an die überragenden Spieler, für alle die mehr Minuten und weniger Minuten gespielt haben, das sie uns geholfen haben. Natürlich auch ein großes Kompliment für Borussia Dortmund, sie haben eine Wahnsinn-Saison gespielt. Und ich möchte diesen Titel mit Jupp Heynckes teilen, wir haben etwas Besonderes geschafft. Ich habe viel gelernt von ihm. Es gibt viele Legenden von Bayern München, aber er ist für mich eine richtige Legende. Jupp, das ist für dich. Vielen Dank. Vielen Dank für alles. Ich habe Matthias Sammer vergessen. Er hat mir sehr geholfen, ich vermisse ihn jeden Tag. Das war der schwierigste Titel."

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VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05

Jürgen Kramny (Trainer VfB Stuttgart): "Für uns ist das natürlich eine brutale Geschichte, sehr, sehr bitter. Wir sind gut reingekommen, danach waren wir eine Phase gut dabei. Beim 1:1 hatten wir keine Zuordnung. Das hat Wirkung gezeigt. Wir wollten nach vorne etwas investieren. Das 1:2 hat uns dann sehr getroffen. Danach hat Mainz uns ein paar Mal ausgekontert. Aber es ist noch nicht vorbei. Es fühlt sich schwer an. Wir brauchen das Wunder, wir müssen bis zum letzten Tropfen kämpfen."

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "Wir waren schnell in Rückstand, aber die Zeichen waren da, dass wir auch wach sind. Wir mussten dem Abstiegskampf Paroli bieten. Nach 20, 25 Minuten haben wir das Spiel auf unsere Seite gedreht. Das 1:1 hat uns gut getan. Wir wussten, dass der Gegner mehr riskieren muss und haben auf Konter gewartet, sind aber zuerst am hervorragenden Torwart gescheitert. Den Platz wollen wir verteidigen. Jetzt haben wir ein Finale daheim gegen Berlin."

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Borussia Mönchengladbach - Bayer 04 Leverkusen

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Es war ein regelrechter Schlagabtausch, Leverkusen ist viel Risiko gegangen und hat immer wieder nach vorne gespielt. Aber die Mannschaft hat einen großartigen Job gemacht, ihren großartigen Charakter bewiesen und sich diesen Sieg verdient. Klar ist, dass wir erst Mittwoch um 10 Uhr wieder trainieren. Der Vorschlag fand große Zustimmung."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Das war von beiden Seiten eine tolle Partie. Es sah auf dem Platz aus wie ein Endspiel um den dritten Platz. Schade, dass wir die Führung nicht länger verteidigt haben."

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Hamburger SV - VfL Wolfsburg

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Uns fehlte der Punch über die 90 Minuten. Wolfsburg war nicht so stark in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte hat man die individuelle Qualität aber gesehen. Wir wären gerne mit einem Heimsieg herausgegangen, um uns für die Unterstützung zu bedanken."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Man hat schon gesehen, dass die Sicherheit nach sieben Spielen ohne Sieg nicht so da war. Mit der Art und Weise in der zweiten Halbzeit war ich absolut einverstanden. Man hat gesehen, dass mit uns zu rechnen ist."

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Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir hätten auch mit wehenden Fahnen untergehen können. Aber das wäre falsch, wir mussten diese Taktik spielen. So, wie das Team in den letzten Wochen aufgetreten ist, kann man den Klassenerhalt schaffen. Die letzte Schlacht muss aber erst noch geschlagen werden."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir haben keine gute Anfangsphase gespielt und nur schwer Tempo in den Ball bekommen. Nach dem Rückstand wurde unser Spiel aber besser und zwingender. Wir sind mit der Niederlage nicht glücklich, können sie aber akzeptieren."

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Hertha BSC - SV Darmstadt 98

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Heute hat die clevere Mannschaft gewonnen. Darmstadt hatte Wettkampftypen. Meine Mannschaft ist zu brav, zu intelligent. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich alle meine Spieler gerne als Schwiegersohn haben, weil sie so lieb sind. Ich verteidige meine Mannschaft sonst immer, aber heute kann ich es nicht tun. Uns fehlte die mentale Stärke."

Dirk Schuster (Trainer SV Darmstadt 98): "Wir können heute sehr stolz auf uns sein. Wir haben das geschafft, was uns viele nicht zugetraut haben. In der ersten Halbzeit konnten wir nur wenig für die Offensive tun. Nach der Führung der Hertha sind wir mit großem Herz zurückgekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, was die Chancen betrifft. Jetzt wird sicher gefeiert."

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Hannover 96 - TSG Hoffenheim

Daniel Stendel (Trainer Hannover 96): "Zuerst einmal darf ich der TSG Hoffenheim nach einer schwierigen Saison zum Klassenerhalt gratulieren. Wir wollten heute die Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen und uns ordentlich von unseren Fans verabschieden. Das ist uns trotz der hohen Temperaturen gelungen. Zu Beginn der Partie haben wir sehr viel zugelassen. Da hatten wir ein Quäntchen Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Mit einer guten Aktion gehen wir dann in Führung. In der zweiten Halbzeit wurde es schwer, Hoffenheim von unserem Tor wegzuhalten. Es war eng, aber wir hatten Mentalität, Leidenschaft und Herz. So haben wir uns den Sieg verdient."

Julian Nagelsmann (Trainer TSG Hoffenheim): "Der Punkteschnitt der letzten Wochen war vielversprechend. Jetzt haben wir es geschafft. Dennoch bin ich auch sauer. Wir haben heute nicht alles aufs Feld gebracht. Uns hat die Power gefehlt. Wir haben kein Tor gemacht, die Räume, die Hannover geboten hat, schlecht bespielt. Ich bin aktuell nicht der glücklichste Mensch der Welt. Über den Klassenerhalt freue ich mich heute Abend. Mit der Leistung bin ich unzufrieden. Wir hatten wenig Emotionalität auf dem Feld. Eines möchte ich noch sagen: Was hier vor dem Spiel passiert ist, war sehr emotional. Ich wünsche allen hier in Hannover viel Kraft."

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1. FC Köln - SV Werder Bremen

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht zufrieden. In der zweiten haben wir ein besseres Spiel gemacht, aber die Bremer waren immer gefährlich. Wir hätten das letzte Heimspiel gerne gewonnen, aber über 90 Minuten ist das Unentschieden okay."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Wir nehmen den Punkt gerne mit. Egal, ob wir verloren oder gewonnen hätten, wir hätten sowieso ein Finale gehabt gegen Frankfurt. Ich bin froh, dass wir alles in unserer Hand haben. Mit einem Sieg bleiben wir in der Bundesliga."

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FC Schalke 04 - FC Augsburg

André Breitenreiter (Trainer FC Schalke 04): "Wir waren dominant, aggressiv in der Zweikampfführung und hatten ein gutes Positionsspiel. Gleichzeitig haben wir sehr diszipliniert gegen die Umschaltbewegungen der Augsburger agiert. Im zweiten Durchgang haben wir keinen einzigen gefährlichen Torschuss zugelassen - bis zum Ausgleich. Das ist sehr, sehr bitter, denn wir haben sehr viel investiert. Leider haben wir uns nicht mit drei Punkten belohnt."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Es war ein unheimlich intensives Spiel für meine Mannschaft. Gott sei Dank haben wir uns am Ende belohnt. Das war eine Willensleistung, denn auf Schalke zu punkten ist nicht leicht. Ich kann nur jedem einzelnen Spieler zum Klassenerhalt gratulieren. Kurz vor dem Anpfiff mussten wir kurzfristig umstellen, da sich zwei Spieler verletzt hatten. So etwas habe ich noch nie erlebt."

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