Bundesliga

17.04.2016 - 20:44 Uhr


Die Stimmen zum 30. Spieltag

Peter Stöger lobt die Energieleistung seines 1. FC Köln in Mainz

Thomas Tuchel: "Es war heute sehr giftig verteidigt"

Bruno Labbadia: "Wir hätten in Führung gehen müssen"

Pep Guardiola: "Körpersprache und Intensität haben nicht gestimmt"

André Breitenreiter: "Die Gegentore sind zu einfach gefallen"

Viktor Skripnik: "Das war wichtig für unser Selbstvertrauen"

Dieter Hecking: "Wir haben es nicht verstanden, in der Defensive kompakt zu stehen"

Roger Schmidt: "Das 3:0 drückt den Spielverlauf nicht aus"

Niko Kovac: "Meine Mannschaft hat über 70 Minuten einen guten Kampf hingelegt"

Julian Nagelsmann: "Das war eines unserer besten Spiele seit ich hier bin."

Pal Dardai: "Wenn man zwei Tore nach Standards kassiert, hat man nichts verdient."

Dirk Schuster: "Ich warne davor, dass dies etwas aussagen kann."

Ralph Hasenhüttl: "Beim zweiten Gegentreffer haben wir zugeschaut, das darf nicht passieren."

Markus Weinzierl: "Ein elementar wichtiger Sieg"

Jürgen Kramny: "Wir haben uns in der ersten Halbzeit zu passiv gezeigt."

Daniel Stendel: "Wir wollen gerne mit diesen Leistungen weitermachen"

Andre Schubert: "Wir müssen näher beim Mann sein"

Köln - Was sagen die Trainer zu den Ergebnissen und Geschehnissen am Wochenende? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 30. Spieltags zusammengestellt.

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Köln

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "Die Zuschauer singen vom Europapokal, und wir hören auf zu laufen. Die zweite Hälfte ging komplett an den Gegner. In den Köpfen war eine Genügsamkeit, und der Gegner nutzt das rigoros aus. Aber bis jetzt haben uns Niederlagen immer gut getan."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir sind sehr, sehr glücklich über den Sieg. Es hat lange Zeit nicht danach ausgesehen. Am Ende war es ein Sieg der Moral und ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz, dass die Mannschaft intakt ist."

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Borussia Dortmund - Hamburger SV

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir hatten einige Veränderungen und haben uns erst ein bisschen schwer getan. Es war heute sehr giftig verteidigt, es hat sich etwas zäh angefühlt. Wir sind sehr zufrieden mit dem 3:0. Wir freuen uns jetzt auf das DFB-Pokal-Halbfinale, die Aufgabe ist klar: Wir wollen ins Finale."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Wir hätten in Führung gehen müssen, dann hätten wir eine Chance gehabt, hier zu gewinnen. Es war heute schon viel mit den Verletzungen, aber wir haben jetzt ein sehr intensives Spiel vor der Brust. Das wird ein heißes Spiel, auch für die Nerven, aber das werden wir annehmen."

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FC Bayern München - FC Schalke 04

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern München): "Die erste Halbzeit waren wir nicht auf dem Platz. Die Körpersprache und Intensität haben nicht gestimmt. Das war gefährlich. Ich weiß, dass es nicht einfach ist. Mit der zweiten Halbzeit war ich dann zufrieden. Das war ein großer Unterschied."

André Breitenreiter (Trainer FC Schalke 04): "Wir haben eine gute und disziplinierte erste Halbzeit gespielt. Wir haben nur zwei kleine Chancen zugelassen und einige Nadelstiche gesetzt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir zehn bis 15 Minuten zu passiv. Da haben wir so viele Torschüsse wie in der gesamten ersten Halbzeit zugelassen. Das war deutlich zu einfach. Wir haben da insgesamt nicht kompakt genug verteidigt."

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SV Werder Bremen - VfL Wolfsburg

Viktor Skripnik (Trainer SV Werder Bremen): "Das war ein enorm wichtiger Sieg für uns. Nicht nur für die Tabellensituation, sondern auch mental. Wir wollten unbedingt aggressiver auftreten als in unserem letzten Heimspiel. Außerdem hat die sehr besondere Atmosphäre im Stadion sicher noch ein paar Prozente ausgemacht. Nun sind wir überglücklich, dass wir einen solchen Gegner schlagen konnten. Im Hinblick auf die letzten Spiele war das sehr wichtig für unser Selbstvertrauen."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Werder hat verdient gewonnen. Wir haben es heute nicht verstanden, in der Defensive kompakt zu stehen. Auch offensiv waren unsere Mannschaftsteile zu weit auseinander, so dass wir auch nicht zwingend nach vorn spielen konnten. Und darüber hinaus haben wir uns zu viele Fehler erlaubt, die es Werder immer wieder ermöglicht haben, gefährlich vors Tor zu kommen. So braucht man sich dann über drei Gegentore nicht zu wundern."

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Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Das war heute ein sehr enges Spiel. Wir hatten das Spiel gefühlt im Griff. Aber das 3:0 drückt den Spielverlauf nicht aus. Solche Siege sind aber besonders wertvoll. Ich bin stolz, dass meine Mannschaft wieder zu null gespielt hat."

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Meine Mannschaft hat über 70 Minuten einen guten Kampf hingelegt und Leverkusen vor große Probleme gestellt. Bis zum 0:1 haben wir nichts zugelassen und selbst große Chancen gehabt. Leverkusen macht dann die Tore. Wir haben jetzt vier Endspiele vor uns."

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TSG Hoffenheim - Hertha BSC

Julian Nagelsmann (Trainer TSG Hoffenheim): "Wir sind in den ersten zehn Minuten nicht ins Spiel gekommen. Oliver Baumann hat uns einmal gerettet. Bis zur Pause hatte die Hertha eine Chance mehr. Die Berliner haben vor allem gut und kompakt verteidigt. Sie hatten aber immer genug Personal für Konter bereit. Mit der zweiten Halbzeit war ich sehr zufrieden. Wir haben uns ein Chancen-Plus erspielt. Auch fußballerisch hat mir das gefallen. Letztlich haben wir die Partie mit den Standards entschieden. Insgesamt war das eines unserer besten Spiele, seit ich hier bin."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Glückwunsch an die TSG. Es sind zwei sehr gut organisierte Mannschaften aufeinander getroffen. Vor allem vor der Pause lief vieles so wie wir das geplant hatten. Wir hatten eine gute Kontrolle über das Spiel. Nach der Führung gab es eine Situation, in der wir das 2:0 machen können. Aber dann schlägt Hoffenheim zurück. Der Gegentreffer war zu verteidigen. Nach der Pause haben beide Teams auf Sieg gespielt. Das war natürlich mit Risiko verbunden, weil die TSG viele Spieler hat, die Räume nutzen können. Dennoch waren wir im Spiel und ein Punkt war drin. Aber, wenn man zwei Tore nach Standards kassiert, hat man nichts verdient. Für uns ist das vor der Partie gegen Dortmund im Pokal ein Weckruf. Letztlich war der Sieg für Hoffenheim verdient."

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FC Augsburg-VfB Stuttgart

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Der Sieg war verdient. Wir haben eine gute Spielanlage gezeigt, waren dominant, haben immer wieder gefährliche Angriffe gestartet. Weil wir unsere Konter liegen gelassen haben, blieb es bis zum Schluss offen. Aber wenn man die anderen Ergebnisse sieht, war das ein elemantar wichtiger Sieg."

Jürgen Kramny (Trainer VfB Stuttgart): "Wir haben uns in der ersten Halbzeit zu passiv gezeigt. Trotzdem ist nichts groß entstanden, bis Georg Niedermeier einen Stockfehler hatte. Hinten raus haben wir es mit Gewalt und langen Bällen versucht, aber es hat nicht gereicht. Das wollten wir deutlich anders machen. Die nächsten vier Aufgaben sind jetzt enorm wichtig, da müssen wir wieder zeigen, was uns ausgezeichnet hat: mannschaftliche Geschlossenheit. "

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Hannover 96 – Borussia Mönchengladbach

Daniel Stendel (Trainer Hannover 96): "Es steckt viel drin in dieser Mannschaft, wir freuen uns, dass wir offenbar den richtigen Schalter gefunden haben. Wir wollten da weitermachen, wo wir in der letzten Woche aufgehört haben. Am Ende ist viel Motivation dabei. Wir im Trainerteam haben Bock, das strahlt hoffentlich auf die Mannschaft aus. Wir wollen gerne mit diesen Leistungen weitermachen und so viele Punkte mitnehmen wie möglich."

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir müssen näher beim Mann sein, aggressiver sein. Das sind die Basics, die hat Hannover heute besser gemacht. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, hatten kein gutes Positionsspiel."

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Darmstadt 98 - FC Ingolstadt

Dirk Schuster (Trainer Darmstadt 98): "Wir sind sehr froh und glücklich über den Sieg. Ich warne aber davor, dass dies etwas aussagen kann. In der Tabelle ist alles sehr trügerisch. Wir haben Kampf und Leidenschaft gezeigt und sind gut beraten, die weiteren Partien so anzugehen."

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Darmstadt hat sich die Punkte verdient, weil sie ein paar Prozent mehr investiert haben. Beim zweiten Gegentreffer haben wir zugeschaut, das darf uns nicht passieren. Dementsprechend haben wir verdient verloren."

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