Bundesliga

09.04.2016 - 18:15 Uhr


Die Stimmen zum 29. Spieltag

Peter Stöger: "Das Spiel wurde aufgrund der Qualität in der Offensive entschieden"

Roger Schmidt: "Beide Tore waren wunderbar herausgespielt"

André Breitenreiter: "Kaum einer hat uns zugetraut, dass wir gegen eine Topmannschaft punkten"

Thomas Tuchel: "Wir haben das Spiel dominiert"

Martin Schmidt: "Eigentlich wäre ein Tick mehr drin gewesen"

Dieter Hecking: "Die Mannschaft wollte das Spiel gewinnen"

"Wir waren nicht zwei Tore besser - aber sind trotzdem glücklich", sagt Julian Nagelsmann nach dem 2:0-Sieg in Frankfurt

Viktor Skripnik: "Meine Mannschaft sitzt tief niedergeschlagen in der Kabine"

Markus Weinzierl: "Nach dem 1:1-Ausgleich war die Angst vor der Niederlage beim Gegner zu spüren"

Bruno Labbadia: "Wir sind zwar gut ins Spiel, durch den Gegentreffer dann aber aus dem Tritt gekommen."

Dirk Schuster: "Wir sind froh und glücklich, drei Punkte aus Hamburg entführen zu können."

Ingolstadts Ralph Hasenhüttl verspricht seinen Spielern nach dem Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach zwei freie Tage

Pep Guardiola rechnet: "Wir brauchen jetzt noch drei Siege und ein Unentschieden"

Jürgen Kramny: "Einmal waren wir zu weit weg, das hat Bayern ausgenutzt"

Pal Dardai: "Wir waren dieses Mal nicht clever genug"

Daniel Stendel: "Alles war eine Nummer größer und schneller"

Köln - Was sagen die Trainer zu den Ergebnissen und Geschehnissen am Wochenende? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 29. Spieltags zusammengestellt.

1. FC Köln - Bayer 04 Leverkusen

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Das Spiel wurde aufgrund der Qualität in der Offensive entschieden. Die Rote Karte war berechtigt, Leo passiert das normalerweise nicht. Wir brauchen noch Punkte und müssen unsere Möglichkeiten effizienter nutzen."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Das war insgesamt ein faires Derby. Die Platzverweise am Ende waren unnötig. Aber sowohl die Rote Karte als auch die Gelb-Rote Karte waren in Ordnung. Das haben die Schiedsrichter gut gelöst. Beide Tore waren wunderbar herausgespielt. Wir haben uns den 2:0-Sieg verdient."

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FC Schalke 04 - Borussia Dortmund

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Wir sind zweimal in Rückstand geraten, sind aber zurückgekommen und haben große Moral gezeigt. Wir hatten am Ende noch die Chance auf den Siegtreffer. Deshalb bin ich zufrieden. Es hat ja kaum einer damit gerechnet, dass wir gegen eine Topmannschaft punkten. Auf dem Trainerteam und der Mannschaft wird ja sonst nur rumgetreten."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir haben ein bisschen gebraucht, um uns zu finden, was auch normal ist. Dann haben wir das Spiel dominiert. In der zweiten Halbzeit fand ich uns klar besser, und wir lagen zweimal verdient in Führung. Wir haben es ganz gut gemacht. Die Aufstellung stand schon relativ früh im Trainerbüro auf dem Zettel."

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VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir müssen beim 1:1 besser verteidigen. Wir müssen zulegen, uns cleverer verhalten in solchen Situationen. Die Mannschaft wollte das Spiel gewinnen."

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Wir haben uns die Frechheit rausgenommen, hier gewinnen zu wollen. Wir haben eine Topleistung gezeigt. Wir hatten eine Mehrzahl an Chancen, eigentlich wäre ein Tick mehr drin gewesen."

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Eintracht Frankfurt - TSG 1899 Hoffenheim

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Die Mannschaft hat in meinen Augen eine gute Leistung abgeliefert, leider haben wir nicht das schnelle 1:0 gemacht. So wurde das Spiel nicht leichter und dann passiert das, was passiert, wenn man unten steht. Wir hätten nicht unbedingt der Verlierer sein müssen." 

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir sind nicht so ins Spiel gekommen wie geplant. In den ersten 30 Minuten war Frankfurt klar besser. In der 2. Halbzeit waren wir wie gewünscht einen Tick besser drin und haben ein paar Konterchancen bekommen, von denen wir Gott sei dank zwei nutzen konnten. Wir waren nicht zwei Tore besser - aber sind trotzdem glücklich, hier gewonnen zu haben."

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Hamburger SV - Darmstadt 98

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Wir sind natürlich enttäuscht, keine Frage. Wir sind zwar gut ins Spiel gekommen, aber sind dann durch den Gegentreffer aus dem Tritt gekommen. Nach dem Seitenwechsel hatten wir viel Ballbesitz, aber haben kaum Mittel gefunden und viel zu selten in die Tiefe gespielt. Dann haben wir auch noch das ärgerliche 0:2 bekommen und damit wird es gegen Darmstadt verdammt schwer. In dieser Situation haben wir einfach schlecht verteidigt. Insgesamt hatten wir in der zweiten Hälfte zu wenig Szenen wie beim 1:2, sodass Darmstadt aufgrund der Konsequenz in ihrem Spiel verdient gewonnen hat."

Dirk Schuster (Trainer Darmstadt 98): "Wir sind froh und glücklich, drei Punkte aus Hamburg entführen zu können. Wir wollten mit Herz und Leidenschaft agieren und das ist uns gelungen. Aus dem Spiel heraus haben wir wenig zugelassen und die Räume gut zugestellt. Die Führung hat uns natürlich in die Karten gespielt. Dass es dann nochmal eng wird, ist bei der Qualität der Hamburger ganz normal. Natürlich hätte ich mir die letzten Minuten dann gern erspart, aber ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Ich bin stolz auf das Team, auch wie es mit dem kurzfristigen Ausfall von Rajkovic umgegangen ist."

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SV Werder Bremen - FC Augsburg

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Meine Mannschaft sitzt tief niedergeschlagen in der Kabine, und auch ich fühle eine Riesenenttäuschung. Natürlich ist unsere Situation nach dieser Niederlage nicht besser geworden. Uns hat einfach das zweite Tor gefehlt. Nach dem Ausgleich hatten wir dann nicht mehr die spielerischen Mittel, um noch einmal zurückzukommen."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Insgesamt bin ich natürlich sehr erleichtert, dass wir diese drei Punkte holen konnten. In der ersten Halbzeit haben wir bestimmt nicht das Beste gespielt, was wir können. Danach haben wir den Schlüssel zum Spiel gefunden. Nach dem 1:1-Ausgleich war die Angst vor der Niederlage beim Gegner zu spüren und genauso ist es dann ja auch gekommen."

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FC Ingolstadt 04 - Borussia Mönchengladbach

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Wir haben ein überragendes Spiel gemacht. Vieles hat perfekt funktioniert. Wir haben versucht, den Gegner zu pressen, haben darüber hinaus aber auch Fußball gespielt. Das ist die größte Entwicklung bei uns. Einen Gegner wie Gladbach so zu bespielen, ist unglaublich. Die Mannschaft hat sich zwei freie Tage verdient. Mit 39 Punkten werden wir nicht klar absteigen."

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Ich bin enttäuscht, aber es war ein verdienter Sieg für Ingolstadt. Sie hatten die klareren Chancen. Wir wussten was uns erwartet, wir haben aber nur selten das umgesetzt, was wir spielen wollten. Wir waren im Spielaufbau zu kompliziert, haben Ingolstadt dadurch in die Karten gespielt. Auch in den Zweikämpfen haben wir nicht so dagegenhalten können."

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VfB Stuttgart - FC Bayern München

Jürgen Kramny (Trainer VfB Stuttgart): "Man hat gesehen, dass wir die Breite von Bayern abdecken wollten mit unserer Fünferkette, aber einmal waren wir zu weit weg, das hat Bayern ausgenutzt, als Georg Niedermeier nicht tief genug steht und das lange Bein rausholt. Nach der Halbzeit waren wir etwas zu passiv, etwas zu tief. Das zweite Tor macht Alaba mit einem kleinen Wackler zu billig. Nach dem Anschluss waren wir dran, aber leider war nicht mehr drin."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Wir hatten viele Probleme, gut anzugreifen, haben zu oft Foul gespielt und so Freistöße und Ecken zugelassen. Damit haben wir es für uns selbst kompliziert gemacht. Aber nach dem Tor haben wir es gut gemacht, vor allem in der zweiten Halbzeit. Wir haben besser attackiert, die Stürmer haben sich besser bewegt. Wir brauchen jetzt noch drei Siege und ein Unentschieden, um etwas zu schaffen, was noch nie eine Mannschaft in Deutschland geschafft hat."

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Hertha BSC - Hannover 96

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Wir können froh sein, so ein Spiel kann man auch verlieren. Wir waren dieses Mal nicht clever genug, Hannover hat verdient einen Punkt geholt. Wir müssen uns steigern."

Daniel Stendel (Trainer Hannover 96): "Alles war eine Nummer größer und schneller, die Anspannung war aber ähnlich wie bei der U19. Wir nehmen mit, dass es erfolgreich sein wird, wenn wir mutiger agieren und verteidigen. Nächste Woche gegen Gladbach werden wir es erneut versuchen."

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