Bundesliga

24.01.2016 - 19:42 Uhr


Skripnik: "Wir müssen 16 Spiele weiter akribisch arbeiten"

Bremens Coach Viktor Skripnik war zufrieden mit dem Finish seines Teams: "Der Anfang war nicht gut, aber der Schluss war souverän"

André Breitenreiter: "In der Halbzeitpause mussten wir uns kneifen, dass es 1:1 steht"

Gelsenkirchen - Während Bremens Coach Viktor Skripnik natürlich zufrieden war mit der Leistung seiner Elf, haderte Schalkes André Breitenreiter vor allem mit der Chancenverwertung. Die Stimmen zum Spiel FC Schalke 04 - Werder Bremen.

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "In der Halbzeitpause mussten wir uns kneifen, dass es 1:1 steht. Alles was wir uns vorgenommen hatten, hat hervorragend geklappt. Im Gegensatz zu den letzten Wochen war unser Spiel in den ersten 45 Minuten verbessert. Wir waren sehr präzise im Passspiel, haben unsere Stürmer gut in Szene gesetzt, aber die Torchancen nicht verwandelt. Wir hatten auch in der zweiten Halbzeit noch genügend Chancen und bei so einem hohem Aufwand müssen wir uns auch belohnen. Jetzt müssen wir die Köpfe hochnehmen, Ruhe bewahren und den nächsten Anlauf nehmen."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Wir sind überglücklich das wir die drei Punkte mitnehmen, aber das ist noch nicht alles. Wir müssen 16 Spiele weiter akribisch arbeiten und liefern. In den ersten Minuten waren die Schalker echt dominant und effektiv, aber wir haben an uns geglaubt und unsere Chance gesucht. Am Ende haben wir verdient gewonnen. Der Anfang war nicht gut, aber der Schluss war souverän."

"Wir haben die Unterbrechung genutzt"

Clemens Fritz (SV Werder Bremen): "Die Anfangsphase haben wir verschlafen. Wir haben etwas gebraucht um ins Spiel zu finden und uns die ersten zehn Minuten mit dem frühen Gegentor natürlich völlig anders vorgestellt. Aber wir haben zurück ins Spiel gefunden, immer wieder attackiert und uns auch gute Chancen erarbeitet. Wir haben mutig nach vorne gespielt und uns dafür belohnt."

Anthony Ujah (SV Werder Bremen): "Schalke hätte das Spiel schon nach 20 Minuten beenden können. Es war äußerst glücklich, dass wir mit 1:1 in die Pause gegangen sind. Wir haben die Unterbrechung genutzt und viel gesprochen. Wir haben uns vorgenommen, weiter nach vorne zu spielen, offensiv und mutig zu agieren. Schließlich haben wir uns mit zwei schönen Toren dafür belohnt."

Claudio Pizarro (SV Werder Bremen): "Das war ein sehr, sehr wichtiger Sieg. Wir haben heute alle zusammen bis zum Ende gekämpft und als Mannschaft gut gespielt. Am Anfang waren wir nicht im Spiel, nach dem 0:1 hatten wir viel Glück. Aber dann haben wir gut reagiert. Das Tor von Clemens vor der Pause war sehr wichtig für uns. Nach der Halbzeit hatten wir das Spiel dann unter Kontrolle und haben gefährlich gekontert. Wir sind alle sehr zufrieden nach diesem Sieg."

"Ein frustrierender Spielverlauf"

Roman Neustädter (FC Schalke 04): "Aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz ist die Niederlage noch ärgerlicher, auch weil wir zu Hause aufgetreten sind. Wir hatten genug Chancen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Leider haben wir sie nicht genutzt. Werder ist kurz vor der Pause glücklich zurückgekommen. Wir wollten den zweiten Durchgang genauso angehen wie den ersten, aber Werder hat es dann besser gemacht, sodass wir in der Mitte nicht mehr so viele Räume hatten. Es war ein kurioses Spiel mit einem sehr frustrierenden Verlauf für uns. Es sind kleine Details, die wir verbessern müssen, um in so einer Begegnung mit 2:0 oder 3:0 in Führung zu gehen und das Ergebnis runterspielen zu können. Wir müssen den Kopf jetzt oben behalten und weiter Gas geben, damit die Dinger das nächste Mal ins Tor gehen. Die Niederlage und den Spielverlauf müssen wir jetzt schnell aus den Köpfen kriegen und uns auf das Duell mit Darmstadt fokussieren."

Joel Matip (FC Schalke 04): "Das war eigentlich keine schlechte Partie von uns. Wir haben aber leider zu viele Chancen liegen gelassen, hatten es selbst in der Hand. Wenn wir früher das zweite Tor erzielen, geht das Spiel am Ende ganz anders aus. Auf der Leistung vor der Pause müssen wir aufbauen, unsere Möglichkeiten in den kommenden Wochen kaltschnäuziger nutzen. Solche Tage gibt es im Fußball. Es liegt definitiv nicht an der Einstellung des Teams, wir kreieren zahlreiche Chancen und müssen weiter hart dafür arbeiten, dass sie in Zukunft auch reingehen. Jeder einzelne war bemüht, keiner vergibt die Dinger extra. Bremen war abgezockter. Ich bin aber guter Dinge, dass wir in den kommenden Spielen das Tor wieder treffen und Punkte einfahren werden.

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