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Bundesliga

01.03.2016 - 12:34 Uhr


Bayern-Mainz: Spielt der FSV das Zünglein an der Waage?

Mainz-Keeper Loris Karius ware beim 3:0-Hinspielsieg der Bayern gegen Robert Lewandowski chancenlos

Überhaupt traf Lewandowski in den vergangenen sechs Spielen gegen Mainz neunmal

Yunus Malli weiß wieder, wo das Tor steht. Zuletzt netzte er doppelt beim 3:1-Sieg gegen Leverkusen

Köln - Bevor es am Samstag im Topspiel zum elektrisierenden Klassiker zwischen Borussia Dortmund dem FC Bayern München kommt, muss der Rekordmeister aus München am Mittwoch zunächst gegen den 1. FSV Mainz 05 bestehen. Können die Rheinhessen dem Tabellenführer vor dem direkten Duell gegen den schwarz-gelben Verfolger ein Bein stellen und die Karten im Kampf um die Meisterschaft noch einmal zumindest gefühlt neu mischen?

Die schönsten Geschichten schreibt ja bekanntlich der Fußball. Die nächste feine Anekdote könnte sich am Mittwoch in München ereignen, wenn der FC Bayern am 24. Spieltag der Bundesliga auf die Mainzer trifft, die ihrem ehemaligen Trainer und heutigen BVB-Coach Thomas Tuchel einen großen Gefallen tun könnten: Punkte aus der Allianz Arena entführen und damit die Dortmunder (ein Sieg in Darmstadt vorausgesetzt) vor dem Spiel gegen den Rivalen in eine verheißungsvolle Ausgangsposition bringen. Derzeit beträgt der Abstand auf die Bayern acht Zähler.

Mainz kündigt heißen Fight an

Zwar sieht die Bilanz der 05er gegen den Rekordmeister nicht unbedingt rosig aus - von 21 Pflichtspielen gegen die Bayern haben sie nur drei gewonnen, zudem traf Bayerns Überstürmer Robert Lewandowski in den vergangenen sechs Partien gegen Mainz neunmal - aber Mainz strotzt nach dem starken Auftritt beim 3:1-Sieg am vergangenen Spieltag gegen Bayer 04 Leverkusen voller Selbstvertrauen und will entsprechend auftreten. "Wir fahren dahin, um Spaß zu haben, um Tore zu schießen. Das wird kein Ausflug, das wird ein harter Kampf", kündigt 05-Coach Martin Schmidt einen heißen Fight um jeden Zentimeter an.

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Vertrauen kann Schmidt dabei insbesondere auf seine "Maschinen" Yunus Malli und Jhon Córdoba, die Leverkusen zuletzt im Doppelpack erlegten. Während sich der bullige Kolumbianer Córdoba immer mehr akklimatisiert hat und sich extrem einsatzfreudig und torgefährlich zeigt, hat Malli seine temporäre Ladehemmung abgelegt und sich mit seinen Saisontoren 9 und 10 eindrucksvoll zurückgemeldet. "Wenn wir es schaffen, auf das Niveau unserer Vorstellung gegen Leverkusen zu kommen, dann ist der Ausgang offen", prophezeit der Schweizer Fußballlehrer.

Guardiola warnt: "Es ist noch nicht vorbei"

Der Tabellenfünfte fährt also mit gehörig Rückenwind nach München. Neben dem Eigeninteresse, im Rennen ums internationale Geschäft weiter ein ernsthaftes Wort mitreden zu können, dürfte zusätzlich die Tatsache beflügeln, im Kampf um die Meisterschaft zum Zünglein an der Waage zu werden. "Unser Punktekonto ist okay, aber es ist noch nicht vorbei", sagte Bayern-Coach Pep Guardiola unlängst. Und Rafinha ergänzte: "Wir dürfen keine Punkte verlieren." Die Bayern sind also gewarnt. "Mainz hat eine starke Elf mit vielen dynamischen Spielern", betonte Guardiola auf der Pressekonferenz und stellte klar, welch hohen Stellenwert die Partie hat. "Jeder spricht über Wolfsburg und Dortmund, aber wir spielen gegen Mainz, den Tabellenfünften."

Manuel Lippert

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