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Bundesliga

27.02.2016 - 17:20 Uhr


Der FC Ingolstadt beendet seine Auswärtsflaute

Die Partie ist geprägt von Zweikämpfen, die Mannschaften schenken sich nichts

Am Ende trennen sich die Mannschaften mit einem leistungsgerechten Unentschieden

Ingolstadt hat über lange Strecken mehr Spielanteile und mehr Torschüsse

Bereits in der 7. Minute bringt Drmic den HSV in Führung

Lukas Hinterseer (l.) besorgt für die Schanzer schließlich den Ausgleich

Hamburg - Der Hamburger SV hat in der den nächsten Dämpfer eingesteckt. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia kam am 23. Spieltag zu Hause gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und verpasste es, in der Tabelle an dem Aufsteiger vorbeizuziehen.

Neuzugang Josip Drmic (7.) traf in einer temperamentvollen Partie erstmals für die Hamburger, Lukas Hinterseer (61.) köpfte für Ingolstadt nach einer Ecke zum Ausgleich ein. Es war schon das zehnte Tor nach einer Standardsituation für die Schanzer, Labbadia hatte seine Mannschaft vor dieser Stärke zuvor eindringlich gewarnt.

Der HSV gab die Führung vor den eigenen Fans völlig unnötig aus der Hand und verpasste die Chance, sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Ingolstadt rangiert weiter im sicheren Mittelfeld der Liga.

Vor 50.675 Zuschauern im Volksparkstadion vertraute Labbadia der Mannschaft, die in der Vorwoche einen Punkt bei Eintracht Frankfurt geholt hatte. Auf der anderen Seite setzte Ralph Hasenhüttl überraschend Stammkeeper Ramazan Özcan auf die Bank und ließ stattdessen Örjan Nyland spielen. Zudem bekam Hinterseer den Vorzug vor Moritz Hartmann.

Der eingespielte HSV übernahm sofort die Kontrolle und legte nach einer schönen Kombination einen Traumstart hin. Nach einem exzellent vorgetragenen Angriff über Nicolai Müller und Aaron Hunt stand Drmic goldrichtig und musste nur noch aus fünf Metern einschieben.

Doch nach dem Führungstreffer verfielen die Hanseaten wieder in Apathie, ließen das anfängliche Tempo vermissen - Ingolstadt musste gar nicht so viel tun, um immer mehr Spielanteile zu gewinnen und zu Chancen zu kommen. Pascal Groß (18.) aus der Distanz und Mathew Leckie (21.) hatten für die Schanzer gute Möglichkeiten. Labbadia tobte an der Seitenlinie angesichts der Passivität seiner Hamburger.

Es entwickelte sich immer mehr eine hart umkämpfte Partie ohne große spielerische Highlights. Stattdessen behakten sich beide Teams im Mittelfeld, es gab viele versteckte Fouls, immer wieder Unterbrechungen. Vor der Pause versuchte es noch einmal Lewis Holtby aus gut 20 Metern für den HSV - doch sein Schuss ging über die Latte.

Auch nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer mehr Fouls und Nicklichkeiten als Torraumszenen. Der HSV blieb zu passiv und schaffte es nicht, seine spielerische Überlegenheit auch umzusetzen. Die Ingolstädter warfen hingegen alles, was sie hatten, in die Waagschale - vor allem viel Kampf und Leidenschaft. Und so hatte Almog Cohen (56.) plötzlich eine richtig gute Möglichkeit, vergab aber knapp. Beim Ausgleich setzte sich Hinterseer gegen seinen Bewacher Gideon Jung durch und nickte souverän ein.

Spieler des Spiels: Lukas Hinterseer

Letzte Woche gegen Bremen war dem Österreicher sein erstes Tor seit dem 1. Spieltag gelungen und nur eine Woche später legte er gleich nach, dabei traf er erstmals per Kopf in der Bundesliga. Der Treffer von Hinterseer war das erste Auswärtstor des Aufsteigers seit 561 Minuten. Davor hatte zuletzt Levels am 11. Spieltag auf Schalke getroffen.

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