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Bundesliga

06.02.2016 - 17:20 Uhr


Stuttgart bleibt auch in Frankfurt in der Erfolgsspur

Nach 90 intensiven und spektakulären Minuten feiert der VfB Stuttgart verdient den vierten Sieg in Serie

Die Anfangsphase ist hart umkämpft. Die Teams schenken sich nichts

Alexander Meier (M.) hat die erste Großchance der Partie, aber der Torjäger köpft aus sechs Metern am Tor vorbei

Diese Nachlässigkeit bestraft Christian Gentner, der einen starken VfB-Angriff überlegt abschließt

Kurz vor der Pause erhöht Daniel Didavi aus kurzer Distanz auf 2:0

Nach dem Anschlusstor durch Meier setzt sich Georg Niedermeier in der Luft gegen Marco Russ durch und köpft das 3:1

Weil Daniel Didavi (r.) mit Gelb-Rot vom Feld muss, wird es aber noch einmal spannend

Filip Kostic macht mit seinem verwandelten Elfmeter zum 4:1 dann aber den Deckel drauf

Frankfurt - Der Traumstart des VfB Stuttgart in die Rückrunde ist perfekt: Bei "Lieblingsgegner" Eintracht Frankfurt mit dem ehemaligen VfB-Meistercoach Armin Veh auf der Bank gewann das Team von Trainer Jürgen Kramny 4:2 (2:0) und feierte damit den vierten Sieg in Serie und den dritten im neuen Jahr. Kein Bundesligist gewann so oft in Frankfurt wie der VfB.

Christian Gentner (27.), Daniel Didavi (45.), der in der 67. Minute allerdings mit Gelb-Rot vom Platz musste, Georg Niedermeier (65.) und Filip Kostic (Foulelfmeter/76.) sorgten für den verdienten Sieg des VfB, der seinen Vereinsrekord auf 171 Tore gegen Frankfurt ausbaute und die nächsten Schritte aus dem Tabellenkeller machte.

Stuttgart kombiniert sehenswert

Der Eintracht reichten die Tore von Alexander Meier (52.) und Szabolcs Huszti (90.) am Ende nicht: Veh, der beim VfB mit dem damaligen U23-Trainer Kramny zusammengearbeitet hatte, rutschte mit seinem Team auf Platz 14 ab. Abwehrchef Carlos Zambrano musste zudem ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz (75.).

Beide Teams spielten von Beginn an offensiv und hätten früh in Führung gehen können. VfB-Torhüter Przemyslaw Tyton und sein Gegenüber Lukas Hradecky waren aber zur Stelle. Stuttgart erarbeite sich dann mit zunehmender Spieldauer deutlich mehr Spielanteile - das Kramny-Team kombinierte sich immer wieder sehenswert Richtung Frankfurter Strafraum.

Kramny setzt auf seine Erfolgself

Der VfB-Coach vertraute seiner Erfolgself, die am vergangenen Spieltag den Hamburger SV mit 2:1 besiegt hatte. Eintracht-Trainer Veh, der in seiner ersten Amtszeit in Stuttgart 2007 Meister geworden war, musste hingegen auf die gesperrten Stammspieler David Abraham und Makoto Hasebe verzichten.

Der erst am Montag von Hertha BSC verpflichtete Yanni Regäsel, der deshalb gleich sein Startelf-Debüt feierte, bereitete in der 27. Minute die nächste Frankfurter Chance per Flanke vor, Torjäger Meier setzte seinen Kopfball aber neben das Tor. Gentner bestrafte die vergebene Möglichkeit postwendend und traf nach guter Vorarbeit von Lukas Rupp.

Hradecky hält die Eintracht im Spiel

Hradecky verhinderte im Anschluss zunächst zwei Mal das zweite Stuttgarter Tor - erst gegen Didavi (30.), dann gegen Timo Werner (35.) - ehe Didavi dann doch kurz vor dem Halbzeitpfiff aus kurzer Distanz traf.

Sieben Minuten nach der Pause machte es Meier wieder spannend, der Frankfurter "Fußballgott" erzielte sein 12. Saisontor per Abstauber. Im Anschluss wurden die Gastgeber deutlich mutiger, Niedermeier und Kostic sorgten aber für die nächsten Dämpfer. Huszti gelang nur noch Ergebniskosmetik. 

SID

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Spieler des Spiels: Christian Gentner

Was für ein Tag für den VfB-Kapitän! Christian Gentner traf zum 1:0, rettete beim Stande von 2:1 gegen Alexander Meier auf der Linie und bereitete anschließend das 3:1 durch Niedermeier vor. Auch kämpferisch ging Gentner voran. Von allen Stuttgartern lief er am meisten (11,3 Kilometer) und gewann 64 Prozent seiner Zweikämpfe.

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