Bundesliga

19.03.2016 - 20:25 Uhr


Ben-Hatira entscheidet den Abstiegskrimi

Änis Ben-Hatira trifft - und Eintracht Frankfurt landet einen extrem wichtigen Heimdreier gegen Hannover.

Nicht chancenlos: Lukas Hradecky musste mehrmals glänzend parieren.

Ansonsten bot das Duell der beiden Kellerkinder Abstiegskampf pur.

Frankfurt – Eintracht Frankfurt hat im Abstiegskrimi gegen Hannover 96 mit einem 1:0-Heimerfolg einen fast lebenswichtigen Dreier eingefahren. Für Hannover 96, dass jetzt zehn Punkte hinter Frankfurt auf dem letzten Tabellenplatz steht, ist die Situation hingegen inzwischen fast aussichtslos.

Änis Ben-Hatira (33.) sorgte mit seinem Premierentor im Eintracht-Trikot für den ersten Erfolg der Frankfurter nach acht Partien ohne Dreier. Die Hessen, deren neuer Coach nach dem 0:3 bei Borussia Mönchengladbach im zweiten Anlauf den ersten Sieg holte, stehen dennoch erstmals in der laufenden Saison auf einem Abstiegsplatz. Der Vorletzte aus Frankfurt ist aber immerhin punktgleich mit 1899 Hoffenheim und dem FC Augsburg (Tabelle).

Hradecky rettet früh die "Null"

Den Eintracht-Anhängern unter den 43.300 Zuschauern in der Arena stockte bereits in der 8. Minute der Atem. Der Frankfurter Torwart Lukas Hradecky verhinderte mit einer starken Parade beim Schuss von Kenan Karaman den frühen Rückstand.

Die Gastgeber, deren neuer Trainer vor der Partie in die psychologische Trickkiste gegriffen und die Ersatzbank gewechselt hatte, taten sich in der Anfangsphase sehr schwer. D

Trotz der ständigen Anfeuerungen von Kovac ging bei den Frankfurtern, die erneut ohne ihren verletzten Torjäger Alexander Meier auskommen mussten, in der Offensive wenig. Schnell wurde klar, warum die Hessen nur ein Tor in den vorangegangenen fünf Spielen erzielt hatten.

Ben-Hatiras Treffer entscheidet

Der Treffer von Winterneuzugang Ben-Hatira fiel aus dem Nichts. Bei dem Tor des früheren Berliners, der von Kovac-Vorgänger Armin Veh an den Main geholt worden war, leistete die komplette Abwehr der Niedersachsen inklusive Nationaltorwart Ron-Robert Zieler Schützenhilfe.

Kurz nach dem Seitenwechsel vergab Haris Seferovic die große Möglichkeit zum zweiten Frankfurter Treffer. Der Stürmer konnte Zieler im direkten Duell nicht überwinden (48.). Danach wurde das Spiel immerhin lebhafter. In der 66. Minute machte es Ben-Hatira auch nicht besser als Seferovic. Dennoch lag das zweite Tor für die Eintracht in der Luft. Ben-Hatira brachte aber auch in der 71. Minute den Ball nicht im Tor unter.

SID

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Spieler des Spiels: Änis Ben-Hatira

Änis Ben-Hatira war an vier der elf Frankfurter Torschüsse beteiligt (drei abgegeben, einen vorgelegt). Mit seinem ersten Tor seit ziemlich exakt einem Jahr (davor zuletzt für Hertha gegen Schalke am 14. März 2015) und zugleich ersten Tor im Trikot der Eintracht sicherte Ben-Hatira seiner Mannschaft heute drei wertvolle Punkte im Abstiegskampf.

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