Bundesliga

28.02.2016 - 21:20 Uhr


Umkämpftes 0:0: Frankfurt und S04 trennen sich torlos

Am Ende holt sowohl das Team von Roman Neustädter, als auch von Alex Meier einen Punkt

Klaas-Jan Huntelaar hat zu Beginn des Spiels eine der größten Möglichkeiten, kann diese aber nicht nutzen

Trotz des Einsatzes, wie hier von Szabolcs Huszti und Johannes Geis, steht auf beiden Seiten die Null

Auch Danke S04-Keeper Ralf Fährmann, der in seinem 100. Bundesliga-Spiel eine tolle Leistung zeigt

Frankfurt - Punkteteilung im letzten Spiel des Supersonntags: Zum Abschluss des 23. Spieltags spielte Eintracht Frankfurt 0:0-Unentschieden gegen den FC Schalke 04.

Während die Königsblauen nach dem fünften Pflichtspiel ohne Sieg den Sprung auf einen internationalen Tabellenplatz verpassten, kommen auch die Frankfurter nicht vom Fleck. Drei Punkte aus den vergangenen fünf Partien - die Frankfurter liegen auch wegen der punktenden Konkurrenz zwei Zähler vor dem Relegationsrang 16.

Chance auf Leistungssteigerung

Doch schon am Mittwoch steht im Rahmen der englischen Woche das Spiel bei Hertha BSC an, so bekommen die Hessen die nächste Möglichkeit zum dringend benötigten Dreier. Gegen die Berliner und die beiden kommenden Gegner FC Ingolstadt sowie Borussia Mönchengladbach sammelte Frankfurt in der Hinrunde nur einen Punkt - das soll in der Rückrunde besser werden.

Trotz einiger notwendiger Improvisationen in der Offensive waren die Kontrahenten von Beginn an auf Angriff programmiert, den aussichtsreichen Bemühungen fehlten einzig das Timing und die Genauigkeit. So war ein Schuss von Schalkes Stürmer Klaas-Jan Huntelaar (3.) aus spitzem Winkel lange Zeit die einzige gefährliche Aktion.

Russ an die Latte, Fährmann rettet die Null

Dies änderte sich schlagartig in der 24. Minute. Frankfurts Marco Russ köpfte den Ball an die Latte. Drei Minuten später besaß zudem Szabolcs Huszti, der zuvor den Freistoß auf Russ gespielt hatte, die Chance zur Führung. Danach flachte die Partie, über die in der Zwischenzeit die Gastgeber die Kontrolle übernommen hatten, allerdings doch ab.

Die Tendenz der ersten 45 Minuten bestätigte sich nach dem Seitenwechsel nur bedingt. Die Frankfurter, zuletzt von den eigenen Fans für teilweise blutleere Auftritte mit Pfiffen bedacht, begannen zwar stark. Nach einer knappen Stunde tauchten dann aber auch endlich wieder die Gäste im Strafraum des Gegners auf. 

Die bessere Möglichkeit zum ersten Treffer hatten aber erneut die Frankfurter in Person von Torjäger Alexander Meier. In der 60. Minute scheiterte der 33-Jährige jedoch mit seinem Kopfball an Schalkes Schlussmann Ralf Fährmann, der sich in seinem 100. Bundesliga-Spiel stark präsentierte.

Spieler des Spiels: Ralf Fährmann

Ralf Fährmann verhinderte in seinem 100. Bundesliga-Spiel das 2500. Bundesliga-Tor der Eintracht – er wehrte alle fünf Bälle ab, die auf seinen Kasten geflogen kamen.

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