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Bundesliga

14.03.2016 - 18:09 Uhr


Bayern-Verteidiger Medhi Benatia: "Ich bin wieder bei 100 Prozent"

München - Medhi Benatia kennt sich mit Juventus Turin bestens aus. Fünf Jahre spielte er in Italien, erst von 2010 bis 2013 bei Udinese Calcio und dann eine Saison beim AS Rom, bevor er im August 2014 nach München wechselte. Vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen die Alte Dame erklärt der Innenverteidiger des FC Bayern München im Exklusiv-Interview mit bundesliga.de, warum die Turiner eine schwere Hürde sind, Bayern aber trotzdem weiterkommt und wie er das letzte Drittel dieser Spielzeit sieht.

bundesliga.de: Medhi Benatia, wie wichtig ist dieses Heimspiel in der Champions League gegen Juventus ?

Medhi Benatia: Wir wollen noch lange in der Königsklasse dabei sein. Gegen Werder Bremen (5:0, Anm. der Redaktion) haben wir gezeigt, dass wir bereit sind. Wir fühlen uns momentan wohl und wir wollen gegen Juve ein großes Spiel abliefern.

bundesliga.de: Was halten Sie vom amtierenden italienischen Meister?

Benatia: Juventus ist in den letzten Jahren nicht zufällig vier Mal hintereinander Meister geworden und ist derzeit auf dem besten Weg erneut seinen Titel zu verteidigen. Dieses Team ist auf jeder Position mit Weltklasse-Spielern besetzt. Juve gehört zu den besten Mannschaften Europas und man sollte auch nicht vergessen, dass dieses Team in der vergangenen Saison im Finale der Champions League stand und gegen den FC Barcelona fast gewonnen hätte.

bundesliga.de: Sind es solche Spiele wie nun gegen Juve, warum man vor allem Fußball spielt?

Benatia: Es wird mit Sicherheit ein großes Spiel und darauf freuen wir uns alle. Aber wir freuen uns auch auf das kommende Bundesliga-Spiel beim 1. FC Köln, wo wir dann gewinnen möchten um unseren Vorsprung von fünf Punkten auf Borussia Dortmund zu verteidigen.

bundesliga.de: Was wird an diesem Mittwoch spielerisch eminent wichtig sein, um zu bestehen?

Benatia: Erst einmal werden wir höchst konzentriert sein müssen und keine Sekunde den Druck auf unseren Gegner nachlassen müssen. Und wir sollten auch ganz normal unser Spiel durchziehen. Juve wird höchstwahrscheinlich kompakt stehen, defensiv spielen und auf Konter lauern, so wie es bereits im Hinspiel der Fall war. Wir werden auch unsere Chancen nutzen müssen und eiskalt im Abschluss sein. Auch das Spiel wollen wir kontrollieren und dominieren, sowie es bereits in Turin der Fall war. Aber in der jetzigen Form eines Robert Lewandowski, Thomas Müller oder Arjen Robben gibt es keinen Grund pessimistisch zu sein. Wir sind in einem guten Rhythmus.

bundesliga.de: Welche Lehren werden Sie aus dem 2:2 in Turin ziehen?

Benatia: Dass wir noch disziplinierter spielen sollen und keine Sekunde denken, dass wir eine Runde weiter sind, auch wenn wir in Führung gehen sollten. Klar wäre es das perfekte Szenario in Führung zu gehen, aber uns muss klar sein, dass Juve jederzeit in der Lage ist, jeden kleinen Fehler von uns auszunutzen. Da müssen wir höllisch aufpassen. Zwar würde uns ein 0:0 oder 1:1 reichen, aber wir sind keine Mannschaft, die defensiv spielt und sich mit einem Unentschieden zufrieden gibt. Wir wollen den Ball haben, nach vorne spielen und Tore erzielen. Wir werden unsere Spiel-Philosophie keineswegs ändern.

bundesliga.de: Seit zwei Wochen sind Sie wieder einsatzfähig. Sind Sie auf einem guten Weg ?

Benatia: Ich hoffe es, aber ich muss sagen, dass ich mich gut fühle. Ich kann problemlos neunzig Minuten auf dem Platz bleiben, so wie gerade gegen Werder Bremen. Leider habe ich in dieser Saison ein paar Muskel-Verletzungen gehabt und leider gehört das dazu in unserem Job, aber mittlerweile bin ich wieder bei hundert Prozent. Ich hoffe, dass ich nun eine Zeit lang von Verletzungen verschont bleibe.

Das Interview führte Alexis Menuge

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