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Bundesliga

13.02.2016 - 20:04 Uhr


Julian Brandt: "Habe gezeigt, dass ich kann und will"

Julian Brandt (l.) konnte gegen Darmstadt mal wieder seine Qualitäten unter Beweis stellen

Köln - Nach langer Zeit stand Julian Brandt beim 2:1-Auswärtssieg in Darmstadt mal wieder in der Startelf von Bayer 04 Leverkusen. Dass der 19-Jährige den 2:1-Siegtreffer erzielte (77.) und eine starke kämpferische Leistung gezeigt hatte, freute auch Bayers-Cheftrainer Roger Schmidt. "Julian hat sich das verdient", lobte Schmidt, dessen Mannschaft nach dem Aus im DFB-Pokal vergangene Woche gegen Bremen in Darmstadt einen 0:1-Pausenrückstand noch in einen Sieg verwandelte. Nach dem Abpfiff analysierte Brandt den Arbeitssieg in Darmstadt und wagte einen Blick voraus auf die Europa-League-Partie am kommenden Donnerstag bei Sporting Lissabon.

Frage: Herr Brandt, Glückwunsch zum Sieg, der aber erst auf Grund einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit möglich war, oder?

"Die beste Reaktion, die wir zeigen konnten"

Julian Brandt: Ja, absolut, wir sind sehr schwer ins Spiel gekommen. Das ist aber nicht unnormal hier in Darmstadt. Wir sind aber aus der Halbzeit rausgekommen und waren heiß darauf, das Spiel zu gewinnen, das hat man auch gesehen. Ich freue mich sehr, dass wir das Ding gedreht haben, gerade nach dem wir das Pokalspiel unter der Woche gegen Bremen verloren haben. Das war die beste Reaktion, die wir zeigen konnten.
Frage: Sie waren ja mit einem Tor auch erfolgreich, nachdem Sie zuletzt nicht so oft zum Einsatz gekommen sind…

Brandt: …ja, für mich persönlich war es auch gut. Ich habe mir die Freude dann auch rausgeschrien. Wenn wir in unserer Situation in Darmstadt so ein Spiel gewinnen, ist das einfach gut. Wir sind jetzt Dritter, das zählt jetzt einfach.

Frage: Warum ist Bayer so schwer ins Spiel gekommen?

"Hier muss man tausend Prozent bringen"

Brandt: Darmstadt ist keine schlechte Mannschaft, die kämpfen und machen es einem wirklich sehr schwer. Hier muss man tausend Prozent bringen, um was zu reißen. Vielleicht haben am Anfang ein paar Prozent gefehlt. Aus der Kabine sind wir mit ein paar Prozent mehr gekommen und wollten das Spiel auch unbedingt drehen.

Frage: Was hat der Trainer in der Halbzeit gesagt?

Brandt: Der Trainer lebt seinen Job. Er hat angesprochen, was ihn gestört hat und was wir besser machen sollen.

Frage: Was hat ihn denn gestört?

Brandt: Wir haben zu wenig zweite Bälle gewonnen und auch nach vorne sollten wir mehr Akzente setzen. Das haben wir dann auch gemacht. Aber ehrlich gesagt: Es ist mir auch egal, wie wir gespielt haben - Hauptsache wir haben gewonnen.

Frage: Sie haben lange auf Ihre Chance warten müssen.

"Hoffe, dass ich mich bewerben konnte"

Brandt: Ja, das stimmt. Ich habe mich gefreut, mal wieder zeigen zu können, was ich kann und Gas geben zu können. Ich habe gezeigt, dass ich kann und will. Ich hoffe, dass ich mich für die nächsten Spiele bewerben konnte.

Frage: Das nächste Spiel ist in der Europa-League bei Sporting Lissabon, da müssten sie noch eine Schippe drauflegen?

Brandt: Ja, auf jeden Fall, Sporting ist noch einmal eine Kategorie höher. Die wollen ja auch weiterkommen. Das wird ein schönes Spiel, ich freue mich drauf.

Frage: Die Atmosphäre und der Platz in Darmstadt sind etwas Besonderes, anders als gewohnt. Wie hat Ihnen das Spiel hier gefallen?

Brandt: Das war auf jeden Fall eine gute Erfahrung (lacht). Ich muss das jetzt nicht jede Woche haben. Ich denke aber mal, die bleiben in der Liga, dann freue ich mich auf nächstes Jahr.

"Bin wahrscheinlich den ganzen Tag auf der Massagebank"

Frage: Auf dem tiefen Rasen war das aber auch ein Kraftakt heute, oder?

Brandt: Das kann man wohl sagen. Der Platz war tief, am Sonntag bin ich wahrscheinlich den ganzen Tag auf der Massagebank.

Aus Darmstadt berichtet Tobias Schächter

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