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Bundesliga

02.01.2016 - 16:30 Uhr


Jetzt aber! Hofmann will in Gladbach den Durchbruch

Jonas Hofmann ist zuversichtlich, bei Borussia Mönchengladbach zum Stammspieler zu reifen

In Dortmund bekam Hofmann viel Lob, aber nicht so viel Spielzeit, wie er sich gewünscht hat

Köln – Borussia Mönchengladbach hat mit der Verpflichtung von Jonas Hofmann den ersten viel beachteten Transfer der Winterpause getätigt. Der 23-jährige Hofmann will in Mönchengladbach das erreichen, was ihm in Dortmund nicht glückte: Gebraucht werden und Stammspieler sein.

"Jonas hat in Mainz und Dortmund schon gezeigt, dass er ein überdurchschnittlich talentierter Bundesligaspieler ist", sagt Gladbachs Sportdirektor Max Eberl zur Verpflichtung von Jonas Hofmann. Der offensive Mittelfeldspieler will bei Borussia Mönchengladbach den endgültigen Durchbruch schaffen, der ihm bei der Dortmunder Borussia nicht hundertprozentig geglückt ist. Zu groß war die Konkurrenz namhafter Spieler beim BVB. In Gladbach bietet sich nun angesichts einiger Verletzter und der Flexibilität Hofmanns die Chance, als Stammspieler eine wichtige Rolle zu spielen.

Umworben und ehrgeizig

Jonas Hofmann lagen mehrere Angebote vor, das von Borussia Mönchengladbach erschien ihm insgesamt am Besten. "Der Klub, mit dem ich mich richtig beschäftigt habe und bei dem mir auch mein Bauchgefühl gesagt hat, das ein Wechsel dorthin Sinn machen würde, war Borussia Mönchengladbach", sagt Hofmann auf der Webseite der Borussia. Der BVB hatte dem Wunsch Hofmanns nach einem Transfer entsprochen. "Ich will Stammspieler werden - wie jeder andere auch", sagte Hofmann zu Saisonbeginn in einem Interview mit der Seite Spox.com. "Darauf arbeite ich hin. Ich möchte mich richtig in der Mannschaft festbeißen und nach dieser Saison sagen können, dass ich ein gestandener Bundesligaspieler geworden bin." Diese Marschroute wird nun auch in Mönchengladbach gelten. Max Eberl sieht den Transfer zwar "vor allem als langfristige Verbesserung unseres Kaders". Hofmann selbst ist ehrgeiziger. Er will Gas geben und "voller Energie am 5. Januar angreifen."

Über die 2. Mannschaft nach oben

Seine bisherige Karriere zeigt, dass er trotz der Kampfansage geduldig sein kann, wenn er seine Chance sieht. Nach seiner Jugendzeit beim FC Rot wechselte Hofmann bereits mit 12 Jahren zur TSG Hoffenheim. 2011 folgte der Transfer zu Borussia Dortmund, wo er zunächst nur in der U23 eingesetzt wurde, ehe er im Dezember 2012 sein Bundesliga-Debüt gab. Im Jahr darauf spielte er sich dann fest in den Kader der Profi-Mannschaft. Um Spielpraxis zu bekommen, wechselte er zu Beginn der Vorsaison nach Mainz. Verletzungsprobleme führten jedoch dazu, dass er nur auf zehn Bundesliga-Spiele für die 05er kam.

Dennoch überzeugte Hofmann. Sogar sich selbst. „"Mir sind auf einmal auch Dinge geglückt, die ich so gar nicht von mir kannte", sagte er bei Spox.com über seine Entwicklung in Mainz. Den Grund dafür sah er vor allem in der Einsatzzeit, die er beim FSV bekam. "Ich will gebraucht werden, das geht doch jedem Kicker so", sagte er damals. Durch die Verletzungen von André Hahn, Patrick Herrmann und Ibrahima Traoré wird Hofmann bei den Gladbachern mit offenen Armen empfangen. Konkurrenzlos ist Hofmann bei der Borussia natürlich auch nicht. Aber gebraucht wird er. Jetzt ist es an ihm zu zeigen, dass er der Borussia helfen und sich nachhaltig durchsetzen kann. Dann könnte er nach einem steinigen Weg dort ankommen, wo er hin möchte.

Sebastian Stenzel

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