Bundesliga

09.02.2016 - 17:19 Uhr


Heute in der Bundesliga

Im Viertelfinale des DFB-Pokals treffen heute vier Bundesliga-Clubs aufeinander

Köln - Der 20. Spieltag ist gerade rum und schon steht für vier Bundesliga-Clubs die nächste Herausforderung auf dem Programm: Das Viertelfinale im DFB-Pokal. Borussia Dortmund, VfB Stuttgart, Bayer 04 Leverkusen und Werder Bremen kämpfen heute ums Weiterkommen. Was heute sonst noch alles bei den Clubs passiert - hier gibt es den Überblick.

Pokal-Abend

Heute ist es wieder so weit - der DFB-Pokal geht in die nächste Runde. Vier Bundesligisten stehen sich heute im Viertelfinale gegenüber:

19:00 Uhr Bayer 04 Leverkusen - Werder Bremen

20:30 Uhr: VfB Stuttgart - Borussia Dortmund

Der Countdown läuft

Kein leichter Gegner

Der BVB reist zum VfB Stuttgart und trifft auf eine Mannschaft, die momentan auf einer Erfolgswelle schwimmt. Vier Siege in Folge feierte das Team in der Bundesliga und will den Trend im Pokal fortsetzen. "Wenn wir es nicht schaffen, die Konter zu kontrollieren, werden wir dort nicht gewinnen!" Thomas Tuchel ist sicher der Aufgabe bewusst: "Wir müssen sehr aufmerksam, sehr strukturiert und in jeder Sekunde hellwach angreifen, um Konter zu verhindern, bevor sie entstehen können."

Alte Bekannte

"Wir können mit zwei Siegen ins Finale in Berlin einziehen. Mehr muss man dazu nicht sagen", sagt der VfB-Cheftrainer Jürgen Kramny. Der Coach weiß, dass es gegen den aktuellen Tabellenzweiten kein leichtes Spiel wird, aber seine Mannschaft geht mit Selbstbewusst sein in die Partie. Für einen Spieler vom VfB Stuttgart wird es ein besonderes Aufeinandertreffen: Der Außenverteidiger Kevin Großkreutz trifft auf seine alten Mannschaftskollegen. Großkreutz spielte bis zum Ende der letzten Saison für den BVB, wechselte dann in die Türkei und kam Anfang des Jahres nach Stuttgart. "Ich brenne auf  diese Partie", freut sich der 27-Jährige auf die Begegnung.

Auch für Mitchell Langerak könnte es heute Abend zu einem Wiedersehen kommen. Ebenso wie Großkreutz spielte auch der Keeper beim BVB und ist nun bei den Stuttgartern unter Vertrag. In der Saison 2011/12 gewann der Australische Nationalspieler mit der Borussia den DFB-Pokal. Ein Einsatz heute Abend steht noch nicht endgültig fest.

Premiere gefällig?

Ein Sieg gegen Bremen im DFB-Pokal? Das gab es für Bayer 04 Leverkusen noch nicht und wäre somit eine Premiere. Bei der ersten Auflage dieses Aufeinandertreffens im Dezember 1976 verlor Bayer 04 als Zweitligist 0:3 im Weserstadion. Im Mai 1989 besiegelte ein Treffer von Dieter Eilts kurz vor Schluss Bremens 2:1-Sieg im Halbfinale im Haberland-Stadion. Im August 1996 behauptete sich Bremen mit 6:4 im Elfmeterschießen und im September 2004 mit 3:2. Die schmerzlichste Niederlage setzte es für die Leverkusener aber am 30. Mai 2009 im Berliner Finale, das Mesut Özil mit seinem Tor für Werder entschied. Diesem Trend will die Werkself heute endlich ein Ende setzen und mit einem Sieg ins Halbfinale einziehen.

Werder weiß wie es geht

Werder Bremen steht am heutigen Abend einer vermeintlich favorisierten Werkself gegenüber. Aber das schüchtert die Mannschaft von Viktor Skripnik nicht ein: "Wir müssen alle hundert Prozent geben, egal gegen wen es geht." Das letzte Pokal-Aufeinandertreffen der beiden Teams sollte den Norddeutschen Mut verleihen - Im Finale 2009 gewann Werder mit 1:0 gegen Bayer Leverkusen. Drei Akteure von damals sind auch heute mit von der Partie: Kapitän Clemens Fritz und Claudio Pizarro waren bereits beim Pokalfinale 2009 für Werder dabei. Am Dienstagabend, immerhin knapp sieben Jahre später, könnten die beiden erneut im Pokal gegen Leverkusen auflaufen. Mit Co-Trainer Torsten Frings wirkte noch ein dritter Werderaner an dem damaligen Triumph mit.

Auf dem Weg der Besserung

Die Verletzten beim VfL Wolfsburg: Seit Anfang Februar setzen Andre Schürrle Adduktorenbeschwerden außer Gefecht. Heute konnte er zumindest wieder laufen gehen. Maximilian Arnold ist schon einen Schritt weiter: Seit Januar plagen den Mittelfeldspieler Knieprobleme, eine Rückkehr auf den Platz ist bisher nicht anzusehen. Heute aber konnte er bereits mit dem Ball trainieren.

Morgen noch mehr Pokal

Der Mittwoch bietet zwei weiter Viertelfinal-Begegnungen - beteiligt sind zwei Bundeligisten und zwei Clubs aus der 2. Bundesliga.

19:00 Uhr: 1. FC Heidenheim - Hertha BSC

20:30 Uhr: VfL Bochum - FC Bayern München

Die Vorfreude der Clubs ist schon am Tag vorher groß.

Siebtes Halbfinale in Folge?

Vier Mal trafen der FC Bayern München und der VfL Bochum bisher im DFB-Pokal aufeinander - drei Mal setzte sich dabei der Rekordchampion aus München durch. Damit es auch morgen keiner bösen Überraschung kommt, steht die Mannschaft heute auf dem Platz und bereitet sich vor. Die Bayern stehen zum neunten Mal hintereinander im Viertelfinale des DFB-Pokals und strebt am Mittwochabend in Bochum den siebten Halbfinal-Einzug in Folge an.

Erstes Aufeinandertreffen

Es ist das erste Mal seit 2012, dass Hertha BSC wieder in der Runde der letzten Acht vertreten ist - insgesamt sind sie 14 Mal so weit gekommen. Der 1. FC Heidenheim dagegen ist zum allerersten Mal in der Clubgeschichte nur noch zwei Schritte vom Finale entfernt. Beide Mannschaften sind bisher noch nicht in einem Pflichtspiel aufeinandergetroffen. Für die Berliner geht es in der Partie darum den nächsten Schritt Richtung Heimspiel-Finale zu machen. Dafür müssen die Hauptstädter die rund 600 Kilometer lange Reise auf sich nehmen.

Trainingsstart

Nach einem trainingsfreien Montag startet für Hannover 96 heute die Vorbereitung auf die Partie am Wochenende. Mit zwei Einheiten will Trainer Thomas Schaaf die Mannschaft auf das Spiel gegen Borussia Dortmund vorbereiten.

>>> Hier geht es zur Vorschau zur Partie Borussia Dortmund - Hannover 96.

Auch der FC Ingolstadt steckt mitten in den Vorbereitungen für den kommenden Spieltag. Am Samstag geht es gegen den VfL Wolfsburg.

>>> Hier geht es zur Vorschau zur Partie VfL Wolfsburg - FC Ingolstadt.

Blick nach vorne

Für die TSG Hoffenheim heißt es unterdessen das Spiel vom Wochenende ab zu haken und sich auf die kommende Aufgabe zu konzentrieren. Denn schon am Samstag trifft das Team auf Werder Bremen.

>>> Hier geht es zur Vorschau zur Partie SV Werder Bremen - TSG Hoffenheim.

Trainingsfrei nach Remis

Nach dem 1:1-Unentschieden am Samstag gegen den 1. FC Köln ruht beim Hamburger SV heute der Ball. Trainer Bruno Labbadia analysiert am gestrigen Tag die Situation seiner Mannschaft: "Wir sind in allen drei Spielen in der Rückrunde bislang in Rückstand geraten und drei Mal haben wir es geschafft zurückzukommen. Gestern haben wir dann auch mal den Punkt mitgenommen. Und das gegen eine Mannschaft, die, wenn sie in Führung ist, sehr gut verteidigt", analysierte er den Auftritt seiner Jungs. Vor allem in der zweiten Halbzeit hätte man eine klasse Antwort gegeben, nachdem das 0:1 kurz vor der Halbzeit schon für viel Frust in der Kabine gesorgt hätte. "Wir sind dann aber mit sehr viel Power rausgekommen und haben eine gute Antwort auf die schwächere erste Hälfte gegeben."

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