Bundesliga

18.04.2016 - 16:41 Uhr


Heute in der Bundesliga

Jerome Boateng vom FC Bayern verletzte sich beim Rückrundenauftakt in Hamburg und hofft jetzt auf eine Rückkehr im Endspurt der Saison

Karim Bellarabi sagt: "Ich werde definitiv auch in der nächsten Saison für Bayer 04 spielen"

Bayern-Trainer Pep Guardiola warnt vor Nachlässigkeit gegen Werder Bremen

Claudio Pizarro und der SV Werder Bremen bereiten sich auf das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern vor

Köln - Der 30. Spieltag ist für die Bundesliga abgeschlossen, in der 2. Bundesliga kann der SC Freiburg heute einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. Derweil schalten der FC Bayern München, der SV Werder Bremen, Hertha BSC und Borussia Dortmund auf Pokalmodus um. Das passiert heute bei den Bundesliga-Clubs.

Boateng im Mannschaftstraining

Ein Einsatz gegen Bremen kommt noch zu früh, aber Jerome Boateng schnupperte am Montagnachmittag erstmals nach seiner Adduktorenverletzung wieder ins Mannschaftstraining rein und machte damit den nächsten Schritt auf dem Weg zum Comeback. Boateng, der dem FC Bayern seit rund drei Monaten fehlt, wurde mit Applaus von den Kollegen begrüßt und nahm dann komplett an der Einheit teil. Intensive Zweikämpfe bestritt der Weltmeister aber noch nicht. Wann der Abwehrspieler wieder in den Kader zurückkehren wird, ist offen.

Quelle: FC Bayern

Bellarabi weiter für Bayer 04

Karim Bellarabi bekennt sich zu Bayer Leverkusen. In einem Interview auf der Vereins-Homepage sagt er: "Ich bin der Ansicht, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen. Ich habe totales Vertrauen in unseren Trainer Roger Schmidt, gemeinsam mit ihm und der Mannschaft möchte ich den nächsten Schritt machen. Deshalb werde ich definitiv auch in der nächsten Saison für Bayer 04 spielen."

Quelle: Bayer 04 Leverkusen

Guardiola warnt vor Leichtsinn

Auf den ersten Titel - die Deutsche Meisterschaft 2016 - steuert der FC Bayern München zielsicher zu, dem zweiten kann er am Dienstag einen großen Schritt näherkommen: Auf dem harten Weg zum erhofften Triple steht den Münchnern am Dienstagabend zunächst im Halbfinale des DFB-Pokals Werder Bremen im Wege.

"Nur wegen der Trikots von Bayern München erreicht man nicht das Finale", warnte Pep Guardiola am Montag eindringlich. Bremen habe in dieser Pokal-Saison schließlich schon "Wahnsinniges" vollbracht, nämlich: in Gladbach gewonnen (Achtelfinale) und in Leverkusen (Viertelfinale). Für Guardiola heißt das: "Es ist ein Spiel, und in einem Spiel kann alles passieren." Anders formuliert: "Werder Bremen kann bei Bayern München gewinnen."

In der Bundesliga kann am Samstag in Berlin vorzeitig der historische vierte Titel nacheinander klargemacht werden (wenn der FCB gewinnt und Dortmund zeitgleich verliert), danach kommt das Halbfinale der Champions League, aber: "Wenn unser Kopf ist nicht bei Werder Bremen ist, dann ist Werder Bremen im Finale", mahnte Guardiola.

Pizarro: "Wir kommen mit Moral und Schwung"

Werder Bremen hat im Pokal-Halbfinale beim deutschen Rekordmeister Bayern München nichts zu verlieren , will die Partie aber auf keinen Fall abschenken. "Wir kommen mit großer Moral und großem Schwung nach München", sagt Werder Bremens Rekordtorschütze Claudio Pizarro und will sich vor dem Halbfinalspiel im DFB-Pokal am Dienstag besonders die jüngeren Werder-Profis zur Brust nehmen: "Ich versuche, an sie weiterzugeben, wie geil ein Finale in Berlin ist."

Der mittlerweile 37 Jahre alte Peruaner weiß, wovon er redet. Fünfmal hat er mit den Bayern die begehrte Trophäe gewonnen, einmal mit den Hanseaten. Vor knapp sechs Wochen waren die Norddeutschen bei ihrer 0:5-Klatsche in der Münchner Allianz Arena klar unterlegen, diesmal soll es mit der Unterstützung von rund 8000 Werder-Fans anders und vor allem besser für sie laufen.

1.574 Fans mehr im Berliner Olympiastadion

Pünktlich für die anstehenden Kracher im Berliner Olympiastadion, das Pokal-Halbfinale gegen Dortmund am Mittwoch und das Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Bayern am Samstag, wurde die Kapazität der Heimspielstätte von Hertha BSC erhöht. Dank einer Zusatztribüne im Marathon-Tor passen für die nächsten beiden Partien 76.223 statt 74.649 Zuschauer ins Stadion.

"Berlin ist heiß"

Hertha-Trainer Pal Dardai sieht den BVB als den "großen Favoriten" an. "Aber in einem Spiel können wir das Wunder schaffen", sagte der Ungar. Die letzten negativen Ergebnisse und das 1:2 am vergangenen Wochenende bei 1899 Hoffenheim seien abgehakt. "Die Mannschaft hat das runtergeschluckt. Wir brauchen mentale Frische", sagte Dardai.

Erstmals seit 37 Jahren könnten die Profis des Hauptstadtclubs ins Finale des DFB-Pokals einziehen. "Berlin ist heiß, die Spieler sind heiß, der Trainerstab ist heiß", sagte der 40-Jährige: "Jeder Mensch darf träumen. Wenn jemand anderes darüber lacht, stellt er sich damit ein Armutszeugnis aus. Die Hertha-Familie hat diesen Final-Traum."

Und auch Manager Michael Preetz freut sich auf den Kracher: "Wir mussten 20 Jahre auf so einen Tag warten. Wir sind stolz auf das Team, das eine tolle Pokalsaison spielt. Die ganze Stadt fiebert dem Spiel entgegen. Die Mannschaft wird die Unterstützung der Fans brauchen Berlin."

Hoffenheim gibt Gas

Der Abstiegskampf macht offenbar Beine - zumindest sind die Profis der TSG 1899 Hoffenheim beim heutigen Training flink unterwegs...

Abschlusstraining bei Werder

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus

Start in die Trainingswoche

FC St. Pauli verpflichtet Bouhaddouz

Der FC St. Pauli sichert sich die Dienste von Aziz Bouhaddouz. Der Stürmer, der aktuell noch für den SV Sandhausen auf Torejagd geht, schließt sich St. Pauli ab dem Sommer an und hat einen Vertrag bis 2019. Bohaddouz sagt: "Trotz anderer guter Angebote habe ich mich für St. Pauli entschieden, weil mich das sportliche Konzept überzeugt und ich von Thomas Meggle und Ewald Lienen das Vertrauen spüre. Deswegen ist mir die Entscheidung auch leicht gefallen. Ich freue mich auf St. Pauli und möchte mich zusammen mit der Mannschaft – bei einem guten und erfahrenen Trainer – verbessern."

Endlich Matchday!

Während der Großteil der 36 Mannschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga am Wochenende bereits im Einsatz war, treffen heute Abend noch Eintracht Braunschweig und der SC Freiburg aufeinander. Die Gäste können dabei einen entscheidenden Schritt Richtung direktem Aufstieg machen. Mit einem Sieg hätten die Breisgauer neun Punkte Vorsprung auf Platz 3 (zur Tabelle).

Hier geht es zur Vorschau auf das Spiel Eintracht Braunschweig - SC Freiburg.

Happy Birthday!

Der 30. Spieltag

Acht Heimsiege an einem Spieltag - die Saison hat auch im Endspurt noch Premieren im Köcher. Dem 1. FC Köln gelang als einzigem Auswärtsteam ein Dreier. Und das mit einer Energieleistung nach einem 2:0-Rückstand in Mainz. Darüber hinaus gab es Jubiläen, Rekorde und besondere Treffer.

Hier geht es zu den 10 Dingen, die Sie über den 30. Spieltag wissen müssen.

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