Bundesliga

08.11.2016 - 05:13 Uhr


Fantasy Manager: Das ist das Top-Team der Herbstliga

15 Zähler am 10. Spieltag: Leipzigs Willi Orban punktet vor allem wegen seiner Zweikampfstärke

Köln - Die Herbstliga ermöglicht es beim Fantasy Manager noch einmal, die Uhren auf Null zu stellen. Wer bis zum 18. November ein neues Team anmeldet, nimmt automatisch teil. Die ersten neun Spieltage werden dabei nicht berücksichtigt. User "xxELITE-TEAMxx" hat die Chance genutzt und führt mit 135 Punkten die Herbstliga an. Wir werfen einen genauen Blick auf seine Elf und analysieren, mit welcher Taktik er erfolgreich war.

Das Team von User "xxELITE-TEAMxx" am 10. Spieltag

Tor: Peter Gulacsi (RB Leipzig, 3 Punkte)

Abwehr: Konstantinos Stafylidis (FC Augsburg, 9 Punkte), Bastian Oczipka (Eintracht Frankfurt, 9), Willi Orban (RB Leipzig, 15), Mitchell Weiser (Hertha BSC, 16)

Mittelfeld: Vincenzo Grifo (SC Freiburg, 5 Punkte), Marco Fabian (Eintracht Frankfurt, 10), Diego Demme (RB Leipzig, 8), Genki Haraguchi (Hertha BSC, 5)

Sturm: Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund, 50 Punkte), Anthony Modeste (1. FC Köln, 5)

Ersatzbank: Tom Starke (FC Bayern München, 0 Punkte), Frederik Sörensen (1. FC Köln, 7), Marcel Risse (1. FC Köln, 2), Vedad Ibisevic (Hertha BSC, 9)

Die Spielerauswahl

Was gleich auffällt: Abgesehen von Ersatztorwart Tom Starke hat User "xxELITE-TEAMxx" kein Personal vom Tabellenführer FC Bayern München im Kader. Stattdessen setzt er auf insgesamt  elf Spieler der vier Überraschungsmannschaften RB Leipzig, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und 1. FC Köln. Der Vorteil: Hier gibt es viele Punkte für verhältnismäßig wenig Geld. So ist zum Beispiel Leipzigs Schlussmann Peter Gulasci mit nur 5,7 Millionen der günstigste Stammtorwart der Bundesliga, hat im Fantasy Manager von allen Torhütern aber schon die viertmeisten Punkte geholt.

Während er im Sturm selbstverständlich auf Torgefahr setzt, hat sich der User sein Team im Mittelfeld und in der Abwehr speziell aus besonders zweikampfstarken Spielern zusammengestellt. Als Beispiel: Marco Fabian und Willi Orban holten am 10. Spieltag weit über 50 Prozent ihrer Punkte lediglich aufgrund gewonnener Zweikämpfe.

Das System

Der führende der Herbstliga hat sich am 10. Spieltag für ein 4-4-2 entschieden. Dieses System ermöglicht es, während des Spieltags noch auf jeder Position zu reagieren und Veränderungen vorzunehmen. So könnte Vedad Ibisevic nach dem Freitagabendspiel gegen Mönchengladbach, wo der Hertha-Stürmer nicht getroffen hat, noch aus der Startelf des Users geflogen sein und etwa durch Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang ersetzt worden sein. Wichtig dabei: Wird ein Spieler während des Spieltags ausgewechselt, werden seine Punkte nicht gezählt.

Der Kapitän

Hier hat "xxELITE-TEAMxx" voll ins Schwarze getroffen, schließlich bekommt der Kapitän die doppelte Anzahl an Punkten. Die Entscheidung, Dortmunds Aubameyang gegen das Tabellenschlusslicht aus Hamburg die Binde zu geben, war zwar nicht völlig abwegig, dass der Gabuner nach seiner kurzfristigen Suspendierung in der Champions League aber gleich viermal gegen den HSV netzen würde, war dann doch einigermaßen schwer vorauszusehen. Klar ist: Diese Entscheidung hat am Ende den Tagessieg und die vorübergehende Führung gebracht, denn so war Aubameyang alleine für 50 der 135 Punkte verantwortlich. Nie hat ein Spieler in der Fantasy-Saison 2016/17 an einem Spieltag mehr Zähler eingefahren.

>>> Die zweite Chance: So funktioniert die Herbstliga

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