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Bundesliga

02.02.2016 - 16:35 Uhr


Transfer-Bilanz: Diese Neuzugänge machen Hoffnung

Gegen Leverkusen ist Hugo Almeida Hannovers gefährlichster Angreifer. Bei seinem Debüt gegen Darmstadt hat der Portugiese gleich getroffen

Einst Gegner, jetzt Teamkollegen: Serdar Tasci spielt jetzt mit Arjen Robben beim FC Bayern

Köln - Viele der im Winter verpflichteten Spieler sind bei ihren neuen Clubs noch nicht zum Zug gekommen, weil sie erst in den letzten Tagen der Transferperiode verpflichtet wurden. Andere standen schon auf dem Platz, konnten mit ihren Clubs bisher aber noch keine Erfolge feiern. Trotzdem dürfen sich die Fans Hoffnungen machen, dass sie sich zu echten Verstärkungen entwickeln (Lesen Sie hier: Transfer-Bilanz - Drei Clubs sind schon jetzt Gewinner).

Hannover 96

Hannover hat sich im Winter besonders intensiv am Transfermarkt bedient. Gleich sechs Spieler verpflichteten die Niedersachsen. In Punkten hat sich das allerdings noch nicht ausgezahlt, die 96er verloren beide Partien nach der Winterpause. Hugo Almeida zeigte bei seinem Debüt gegen Darmstadt aber gleich seine Torjägerqualitäten und erzielte das zwischenzeitliche 1:0, gegen Leverkusen war er danach an fünf der sieben Hannoveraner Torschüsse beteiligt. Auch sein aus Hoffenheim gekommener neuer Sturmpartner Adam Szalai spielte in der Sturmspitze zwei Mal durch, war an Almeidas Tor beteiligt. Der Japaner Hotaru Yamaguchi stand in Leverkusen ebenfalls in der Startelf. Für die Innenverteidigung wurde am Schlusstag noch der schwedische U21-Europameister Alexander Milosevic verpflichtet.

1. FC Köln

Hinten Links sind die Domstädter mit Nationalspieler Jonas Hector eigentlich hervorragend besetzt. Durch die Verpflichtung von Filip Mladenovic eröffnen sich Coach Peter Stöger aber neue taktische Möglichkeiten. Gegen Stuttgart spielte Mladenovic im linken offensiven Mittefeld, in Wolfsburg dann Linksverteidiger. Dafür rückte Hector auf die Sechserposition und machte ein starkes Spiel.

FC Bayern München

Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Javi Martinez und Jerome Boateng, haben die Bayern die Lücke in der Innenverteidigung mit Serdar Tasci gefüllt. Der Innenverteidiger hat viel Bundesliga-Erfahrung (181 Spiele), war Nationalspieler und wurde mit Stuttgart 2007 Deutscher Meister. Eine echte Alternative in der Abwehr, zumal Tasci auch in der Champions League spielberechtigt ist.

FC Augsburg

Die Hoffnungen der Fuggerstädter ruhen vor allem auf Alfred Finnbogason. Der Isländer, der 2013/14 mit 29 Treffern Torschützenkönig der Ehrendivision in den Niederlanden wurde, soll die bisherige Sturmflaute des FCA (erst 21 Tore) beenden.

FC Ingolstadt

Der Aufsteiger holte nur einen Neuen. Der aber sorgte in den ersten beiden Spielen gleich für mächtig Alarm im Angriff. Gegen Dortmund etwa setzte Dario Lezcano Weltmeister Mats Hummels so unter Druck, dass diesem ein (nicht anerkanntes) Eigentor unterlief. Insgesamt stand der Paraguayer bisher 114 Minuten auf dem Platz, bestritt hier stolze 60 Zweikämpfe (also mehr als jede zweite Minute einen).

TSG 1899 Hoffenheim

Andrej Kramaric wurde bis Saisonende von Leicester City ausgeliehen, stand gegen die Bayern erstmals in der Startelf. Der bewegliche und technisch gute Stürmer deutete seine Torgefahr beim schier übermächtigen Gegner aber mehr als nur an und erarbeitete sich durch gute Dribblings zwei hervorragende Schusschancen – einmal scheiterte er an Manuel Neuer, einmal verzog er knapp.

Borussia Mönchengladbach

Gladbach hat sich mit Jonas Hofmann einen sehr flinken und konterstarken Flügelspieler vom BVB ausgeliehen, der von der Spielanlage her Patrick Herrmann ähnelt. Gegen Dortmund zum Rückrundenauftakt noch eingewechselt, lief Hofmann in Mainz von Beginn an auf – und bereitete eine Großchance von Raffael vor.

>>>Transfer-Bilanz: Drei Clubs sind schon jetzt Gewinner

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