Bundesliga

18.09.2016 - 20:59 Uhr


Die Stimmen zum 3. Spieltag

Pal Dardai: "Die Mannschaft ist in einer sehr guten konditionellen Verfassung"

Martin Schmidt: "Wir waren von Anfang an präsent"

Thomas Tuchel sieht eine "sehr runde Leistung" seiner Mannschaft

Carlo Ancelotti: "Manchmal ist es nicht möglich, gut zu spielen. Dann muss man andere Qualitäten zeigen"

André Schubert: "Wir sind zurück in der Erfolgsspur"

"Wir haben ein interessantes Spiel mit Emotionen und Torchancen gesehen", analysierte Niko Kovac nach der Partie

Bruno Labbadia: "Das 0:1 war ein Genickschlag"

Ralph Hasenhüttl: "Wir wussten, was auf uns zukommt"

Peter Stöger: "Der Abend ist schön, in erster Linie, weil wir drei Punkte geholt haben"

Köln - Was sagen die Protagonisten zu den Spielen des 3. Spieltags der Saison 2016/17? Die Trainerstimmen im Überblick:

Hertha BSC - FC Schalke 04 2:0

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Es war ein schönes Spiel von uns. Wir haben das, was wir uns vorgenommen hatten, auch umgesetzt und hatten das Spiel unter Kontrolle. Die beiden Tore haben wir gut gemacht. Wir haben in der Vorbereitung hart trainiert und sind ein eingespieltes Team. Und wir sind fit. Das hat man gesehen. Die Mannschaft ist in einer sehr guten konditionellen Verfassung. Ich bin sehr glücklich. Jetzt freuen wir uns auf das anstehende Spiel bei Bayern München und nehmen die Euphorie mit."

Markus Weinzierl (Trainer FC Schalke 04): "Wir sind enttäuscht und ärgern uns, denn wir haben ein Spiel verloren, das wir nicht verlieren dürfen. Es war insgesamt ausgeglichen. Wir haben uns zwei Fehler geleistet, aus denen zwei Kontertore resultiert sind. Das darf uns nicht passieren. Eigentlich war es ein typisches 0:0-Spiel. Hertha stand gut, hat uns in viele Zweikämpfe verwickelt. Wir haben heute keine Lösungen gefunden. Es ist uns nicht gelungen, als Mannschaft unsere beste Leistung abzurufen. Dass wir eine Englische Woche in den Knochen hatten, möchte ich nicht als Ausrede gelten lassen. Wir müssen gegen Köln besser agieren, mehr Chancen kreieren und dürfen den Gegner nicht zu Kontern einladen."

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FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05 1:3

Dirk Schuster (Trainer FC Augsburg): "Wir haben uns das ein bisschen anders vorgestellt. In der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gemacht, nach dem 0:1 hat man Verunsicherung gemerkt. Das Passspiel war zu ungenau, wir waren zu hibbelig, zu unruhig, das können wir besser. In der zweiten Halbzeit haben wir uns besser reingebissen, Tempo und Druck erhöht. Was nach dem 1:1 passiert ist, gefällt mir gar nicht so. Im eigenen Stadion ausgekontert zu werden, war ein kleiner Schock für uns. Wir haben uns ein bisschen naiv angestellt."

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "Wir waren von Anfang an präsent, man hat nicht gesehen, dass das unser drittes Spiel in sieben Tagen war. Der Schlüssel war, dass wir aggressiv waren, die Druckphasen haben wir überstanden, bis der Distanzschuss reingekullert ist. Dann muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie auf den Ausgleich reagiert hat. Es war nicht: Nein, schon wieder, sondern es war jetzt erst recht! Jeder hat bis zuletzt gekämpft."

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Borussia M'gladbach - SV Werder Bremen 4:1

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir sind zurück in der Erfolgsspur. Wir wollten das Spiel von Anfang an dominieren und Druck auf den Gegner aufbauen – das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat sich viele sehr gute Torchancen herausgespielt. Wir haben in der ersten Halbzeit Vollgas gegeben und wollten das Spiel auch nach der Pause weiterhin bestimmen und nach Möglichkeit auch nachlegen. Wir haben aber in der zweiten Halbzeit ein Stück weit die Spannung verloren und gegen den Ball nicht mehr ganz so gut gearbeitet."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Das ist peinlich, so kann man keine Punkte holen. Wir hätten nicht nur hoch stehen, sondern auch die Zweikämpfe gewinnen müssen. Das Abwehrverhalten in der ersten Halbzeit war eine Katastrophe, das gebe ich zu. Das haben wir vermasselt, die vier Tore waren berechtigt. Wir wollten aggressiver sein und präsenter. In der Halbzeitpause haben wir Umstellungen gemacht und dadurch ein bisschen Auftrieb bekommen. Aber da war das Spiel schon gegessen, auch wenn wir eine gute Reaktion gezeigt haben."

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FC Bayern München – FC Ingolstadt 3:1

Carlo Ancelotti (Trainer FC Bayern München): "Es war ein schweres Spiel. Nach den Ausfällen musste ich die Viererkette neu formieren. Ingolstadt hat gut gespielt. Sie haben hoch gepresst und viele lange Bälle gespielt, um ihre Qualität in der Luft zu nutzen. Es war sehr schwierig für uns. Manchmal ist es nicht möglich, gut zu spielen. Dann muss man andere Qualitäten zeigen. Das hat die Mannschaft getan."

Markus Kauczinski (Trainer FC Ingolstadt): "Ich glaube, wir haben die Bayern heute maximal geärgert. Wir sind in Führung gegangen, haben nie aufgesteckt. Insgesamt hatten wir drei, vier hochkarätige Möglichkeiten auszugleichen. Dieser Auftritt kann uns Mut machen. Diesen Weg müssen wir weitergehen. Leider hat man den Unterschied gesehen: Bayern kann aus wenigen Chancen Nutzen ziehen. Aber ich bin stolz auf meine Mannschaft."

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Borussia Dortmund - SV Darmstadt 98 6:0

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Das war in allen Bereichen eine sehr runde Leistung. Wir haben erneut auf den Platz bekommen, was wir in Warschau auf den Platz gebracht hatten. Wir wollten viele, viele offensive Aktionen haben, das haben wir wieder geschafft. Wir haben das Spiel zu jeder Phase kontrolliert und verdient gewonnen."

Norbert Meier (Trainer Darmstadt 98): "Wenn so ein Spiel stattfindet, muss vieles zusammenkommen, damit du eine Chance hast, irgendwas mitzunehmen. Die Dortmunder waren uns komplett überlegen. Sie sind sicherlich nicht unsere Kragenweite."

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Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen 2:1

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben ein interessantes Spiel mit Emotionen und Torchancen gesehen. Ich habe am Anfang der Saison gesagt, dass wir eine Heimstärke aufbauen wollen. Wir dürfen jetzt aber nicht glauben, dass es immer so läuft."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Frankfurt hatte die größere Effizienz. Drei Punkte aus drei Spielen sind nicht besonders doll, aber ich bin weiterhin optimistisch.“

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Hamburger SV - RB Leipzig 0:4

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Es war zu spüren, dass wir uns viel vorgenommen hatten. Knackpunkt war, dass wir vor der Halbzeit und zu unserer besten Phase in der zweiten Halbzeit kein Tor gemacht haben. Das 0:1 war dann ein Genickschlag." 

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Kurz vor der Halbzeit hätten wir eigentlich in Rückstand geraten müssen. Wir wussten, was auf uns zukommt, waren aber nicht griffig genug. In der zweiten Halbzeit haben uns die Wechsel gut getan. Kompliment an meine Truppe. Wir wissen aber auch, dass es ein enges Spiel war."

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1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg 0:0

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): "Es gab sehr viele Phasen mit wechselnder Dominanz. Wir können in Führung gehen, dann geben wir das Spiel aus der Hand. In der zweiten Hälfte war es ein offener Schlagabtausch." 

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben ein intensives Spiel gesehen. Beide Mannschaft wollten gewinnen. Unsere Spielanlage war im Vergleich zu den ersten beiden Spielen deutlich besser. Das war ein Schritt nach vorne."

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1. FC Köln - SC Freiburg 3:0

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wenn zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die viel investieren und gut organisiert sind, entscheiden kleine Fehler. Die haben heute die Freiburger gemacht. Der Abend ist schön, in erster Linie, weil wir drei Punkte geholt. Mal sehen, wie es jetzt weitergeht."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Ich musste viel umbauen. Aber wenn du natürlich solche Tore kriegst, kannst du kein Spiel gewinnen. Es war nicht so, dass wir keine Torchancen hatte, die haben wir aber nicht genutzt. Ich bin mit meiner Mannschaft sehr glücklich. Ich habe nicht gesehen, dass Köln heute zwei Klassen besser war."

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