DFB-Pokal

25.10.2016 - 23:20 Uhr


DFB-Pokal am Dienstag: HSV und Gladbach souverän

Fabian Johnson brachte Borussia Mönchengladbach gegen Stuttgart in Führung

Der US-Amerikaner Bobby Wood erzielte gleich zwei Treffer für den Hamburger SV

Für Nils Petersen und den SC Freiburg ist nach der 2. Runde Schluss

Köln - Am Dienstagabend fanden die ersten acht Partien der 2. Runde des DFB-Pokals statt. Während sich Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC und der Hamburger SV souverän für die nächste Runde qualifizierten, war für Bayer 04 Leverkusen und den SC Freiburg Schluss.

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Borussia M'gladbach - VfB Stuttgart 2:0

Borussia Mönchengladbach ist mit einem Arbeitssieg ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der Champions-League-Teilnehmer bezwang den Zweitligisten VfB Stuttgart mit 2:0 (1:0) und steht zum dritten Mal in Folge in der Runde der letzten 16. Fabian Johnson (31.) und Lars Stindl (84.) trafen für die Fohlenelf.

Hallescher FC - Hamburger SV 0:4

Der Hamburger SV hat dank eines Doppelpacks von Bobby Wood souverän die nächste Runde erreicht. Das Team von Markus Gisdol gewann beim Drittligisten Hallescher FC 4:0 (2:0) und bescherte seinem Trainer den ersten Sieg als HSV-Coach. Wood beendete mit seinen Treffern (8., 43.) auch die Torflaute der Hamburger. Vor dessen erstem Tor waren die Norddeutschen 580 Minuten ohne Treffer gewesen. Das dritte Tor erzielte Pierre-Michel Lasogga (58.), zudem traf der kurz zuvor eingewechselte Luca Waldschmidt (82.).

FC St. Pauli - Hertha BSC 0:2

Hertha BSC hat sich auf dem Hamburger Kiez keine Blöße gegeben und seine Erfolgsstory auch im DFB-Pokal fortgeschrieben. Die Mannschaft von Trainer Pal Dardai zog beim Zweitliga-Schlusslicht FC St. Pauli durch ein 2:0 (1:0) ins Achtelfinale ein. Mitchell Weiser brachte die Hertha mit einem trockenen Linksschuss in Führung (42.). Nach dem Wechsel traf Valentin Stocker nach exakter Flanke von Weiser zum 2:0 (54.).

Eintracht Frankfurt - FC Ingolstadt 4:1 n.E.

Eintracht Frankfurt hat seinen erfolgreichen Lauf auch im DFB-Pokal fortgesetzt und steht erstmals seit drei Jahren wieder im Achtelfinale. Die Hessen besiegten den Ligarivalen FC Ingolstadt nach torlosen 120 Minuten mit 4:1 im Elfmeterschießen. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Makoto Hasebe, nachdem zuvor die Ingolstädter Romain Bregerie und Moritz Hartmann verschossen hatten. Einziger Wermutstropfen in die Frankfurter Freude: Spielmacher Marco Fabian sah nur 25 Minuten nach seiner Einwechslung wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte (88.).

SC Freiburg - SV Sandhausen 6:7 n.E.

Der SC Freiburg, der zu Hause in den vergangenen Monaten zehn Punktspiele in Folge gewonnen hat, unterlag verdient mit 3:4 im Elfmeterschießen im badischen Derby gegen den SV Sandhausen. Nach der Verlängerung hatte es 3:3 gestanden. Tim Kister (39.), Andrew Wooten (53.) und Richard Sukuta-Pasu (64.) erzielten die Tore für die Gäste vor dem Elfmeter-Drama, die durch den überraschenden Erfolg zum ersten Mal seit 31 Jahren wieder im Achtelfinale stehen. Mats Møller Dæhli (21.), Vincenzo Grifo (76.) und Nils Petersen (82.) per Foulelfmeter trafen für den Bundesliga-Aufsteiger.

Würzburger Kickers - TSV 1860 München 3:4 n.E.

Der TSV 1860 München hat seinen Negativtrend gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic gewann nach vier Niederlagen beim Ligakonkurrenten Würzburger Kickers nach 120 torlosen Minuten mit 4:3 im Elfmeterschießen und steht wie schon im Vorjahr in der Runde der letzten 16. Den entscheidenden Elfmeter schoss Würzburgs Nejmeddin Daghfous an die Latte.

Sportfreunde Lotte - Bayer 04 Leverkusen 6:5 n.E.

Bayer 04 Leverkusen schied trotz Überzahl und zweimaliger Führung beim Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte im Elfmeterschießen aus. Nach 120 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Charles Aranguiz, Kevin Volland und Julian Baumgartlinger verschossen ihre Elfmeter. Dank zweier Tore (25./95.) von Volland schien der Favorit auf einem guten Weg zu sein. Doch Kevin Freiberger (105.+1) schlug für Lotte zurück. Ein Eigentor von Roberto Hilbert (47.) zum 1:1 hatte die Gastgeber, bei denen Tim Wendel (78.) die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels sah, wieder von einer Sensation träumen lassen.

Dynamo Dresden - Arminia Bielefeld 0:1

Lichtblick in der Krise: Arminia Bielefeld hat drei Tage nach der Trennung von Trainer Rüdiger Rehm das DFB-Pokal-Achtelfinale erreicht. Mit Interimstrainer Carsten Rump gewannen die Ostwestfalen das Zweitliga-Duell bei Dynamo Dresden am Dienstag dank einer konzentrierten Abwehrleistung 1:0 (0:0). Das Tor des Halbfinalisten von 2015 erzielte Christoph Hemlein (66.).

SID

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