Bundesliga

14.10.2016 - 14:00 Uhr


Der Coach: Mein Team nach dem Fantasy-Upgrade

Köln – Nur noch wenige Stunden habt Ihr Zeit, um die Möglichkeit der unbegrenzten Transfers beim Fantasy Manager zu nutzen. Diese Woche zeigen Euch unsere Insider, wie sie das Fantasy-Upgrade genutzt haben und wie sich ihre Elf seit dem ersten Spieltag verändert hat. Heute: "Coach James".

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Ich bin für gewöhnlich kein großer Fan von Länderspielpausen, hauptsächlich, weil die englische Nationalmannschaft nicht im Ansatz so aufregend ist wie die Bundesliga. Aber das ist ein ganz anderes Thema...

Immerhin konnte ich die zwölf Tage nutzen, um mir gründlich Gedanken über meine Fantasy-Elf zu machen. Durch die Möglichkeit der unbegrenzten Transfers habe ich meiner Mannschaft einen komplett neuen Anstrich verpasst. Ich setze dabei auf bestimmte Spieler-Qualitäten, die mir meiner Meinung nach viele Punkte bescheren werden. So sind letztlich nur drei Spieler meines ursprünglichen Teams übriggeblieben. Also: Ich habe meinen Job erledigt, jetzt müssen nur noch die Spieler abliefern.

Torhüter:

Manuel Neuer (15,8 Mio.), Christofer Heimeroth (1,4 Mio.)

Er ist der beste Keeper der Bundesliga und nicht Wenige behaupten, auch der beste der Welt. Ein Grund, warum "Experte" Matt Manuel Neuer als unersetzlich in seinem Team angepriesen hat. Ähnlich ist es auch bei mir, alleine aus dem Grund, dass der Schlussmann des FC Bayern bis zum Ende der Saison für die meisten weißen Westen sorgen wird.

Verteidiger:

Jonathan Tah (12,3 Mio), Raphael Guerreiro (11,3 Mio.), Frederik Sörensen (10,7 Mio.), Nico Elvedi (7 Mio), Konstantinos Stafylidis (6.7 Mio.)

Und trotzdem: Zu-Null-Spiele sind nicht das oberste Gebot bei Abwehrspielen, wie ich zu Beginn der Saison noch geglaubt habe. Weit mehr Wert lege ich nun auf Spieler, die viele Zweikämpfe gewinnen. Für Nico Elvedi und Konstantinos Stafylidis musste ich mein Sparschwein nicht auf den Kopf stellen und Jonathan Tah und Frederik Sörensen treffen in den nächsten Spieltagen auf machbare Gegner. Raphael Guerreiro wird meine Abwehr definitiv verstärken, wenn er wieder fit ist. Bis dahin habe ich als Ersatz Matthias Ginter im Auge.

Mittelfeld:

Julian Weigl (13,3 Mio.), Kevin Kampl (12,4 Mio.), Vincenzo Grifo (11,5 Mio.), Benjamin Henrichs (5,5 Mio.), Kerem Demirbay (3,2 Mio.)

Mein Mittelfeld hat mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Benjamin Henrichs und Kerem Demirbay sind alleine wegen ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses Pflichtkäufe. Vincenzo Grifo und Kevin Kampl sind zwei der komplettesten Fantasy-Spieler, weil sie zum einen Torgefahr ausstrahlen, sich aber gleichzeitig für keinen Zweikampf zu schade sind. Dazu habe ich mich für Julian Weigl entschieden. Bedenkt man, dass er am ersten Spieltag nur von der Bank kam, fehlen ihm gerade einmal sechs Punkte, um der beste Mittelfeldspieler des Spiels zu sein. Warum? Weigl gewinnt im Schnitt knapp zwölf Zweikämpfe pro Spiel.

Sturm:

Robert Lewandowski (15,7 Mio), Anthony Modeste (14,8 Mio), Jhon Cordoba (12,5 Mio.)

Lewandowski ist ein Selbstläufer und hat bei mir als einziger Feldspieler seit dem ersten Spieltag überlebt. Für die restlichen zwei Plätze im Angriff hatte ich ursprünglich vier Kandidaten. Da Köln zu Hause gegen Ingolstadt spielt und Mainz Darmstadt empfängt, haben Anthony Modeste und Jhon Cordoba den Vorzug vor Chicharito und Yussuf Poulsen erhalten. Speziell Modeste werde aber ich besonders im Auge behalten. Letzte Saison hat er auch sechs Tore in den ersten acht Spielen erzielt, danach das Tor dann bis zum 16. Spieltag gar nicht mehr getroffen.

Was bleibt? Seit dem ersten Spieltag sind namhafte Bundesliga-Spieler wie David Alaba, Arturo Vidal und Pierre-Emerick Aubameyang aus meinem Kader geflogen. Die großen Stars sind also nicht unbedingt der Schlüssel zum Erfolg beim Fantasy Manager. Als Coach bevorzuge ich deshalb Spieler mit Tatendrang, Leidenschaft, und Arbeitsmoral. Ich bleibe dir auf den Fersen, Scout Flo!

Euer Coach James

Der Autor

James "Der Coach" Thorogood ist beim Thema Taktik und Formationen unerreicht. Er ist Bundesliga-verrückt. Juan Arango, Raul und Sascha Mölders sind seine drei Lieblingsspieler aller Zeiten. Regelmäßig führt er beim Edelitaliener Taktik-Diskussionen mit Carlo Ancelotti. Auch mit Thomas Tuchel hat "JT" schon Salz- und Pfefferstreuer über den Tisch geschoben.

Video: Kein Transferlimit während der Länderspielpause

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