Bundesliga

14.06.2017 - 17:35 Uhr


Bruma, Konate und Co: Die neuen Jungen von RB Leipzig

Bruma von Galatasaray soll die Leipziger Offensive verstärken.

Köln – RB Leipzig rüstet sich für die anstehende Dreifachbelastung mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League nicht etwa mit großen Namen, vielmehr geht der Vizemeister seinen eingeschlagenen Weg auf dem Transfermarkt weiter und holt vor allem junge, hungrige Top-Talente.

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Die jüngste Verpflichtung der Sachsen ist dabei Armindo Tue Na Bangna, besser bekannt als "Bruma". Der Portugiese sorgte zuletzt bei Galatasaray an der Seite von Lukas Podolski für Furore, erzielte dort elf Tore in 30 Spielen. Bruma hat alle U-Nationalmannschaften Portugals durchlaufen und ist vornehmlich auf Linksaußen zu Hause.

Podolski: "Der Junge hat großes Potenzial"

Sportdirektor Ralf Rangnick sagt über den Transfer: "Bruma passt mit seinen fußballerischen und körperlichen Anlagen perfekt zu unserem Spiel. Er ist schnell, technisch stark und hat einen extremen Zug zum Tor. Wir sind froh, dass wir einen Spieler mit so derartigem Talent für uns gewinnen konnten." Und auch Lukas Podolski ist voll des Lobes über seinen Ex-Mitspieler: "Der Junge hat großes Potenzial."

Video: Stürmischer Neuling RB Leipzig

Und damit beschreibt Rangnick das Profil der potenziellen Neuzugänge ziemlich genau. Neben Schnelligkeit und Technik ist auch in dieser Transferperiode bislang keine Neuverpflichtung älter als 25 Jahre. Erst vor wenigen Tagen wurde der 18-Jährige Ibrahima Konate vom FC  Sochaux verpflichtet. Er gilt als eines der größten Abwehrtalente Frankreichs und soll hinter Willi Orban, Marvin Compper und Dayot Upamecano zunächst behutsam herangeführt werden.

Mvogo und Köhn: Zwei hoch veranlagte Keeper

Mit Yvon Mvogo (23) und Philipp Köhn (19) hat RBL außerdem gleich zwei hoch veranlagte Torhüter geholt. Mvogo ist trotz seines Alters schon sehr erfahren, hat bei den Young Boys Bern schon 154 Pflichtspiele bestritten und könnte mit Peter Gulasci um den Stammplatz zwischen den Pfosten kämpfen. Köhn, nicht weniger talentiert, ist hingegen ein Mann für die Zukunft. Ausgebildet beim FC Schalke 04 und dem VfB Stuttgart war er seit der U15 Stammgast in sämtlichen deutschen U-Nationalmannschaften, ehe er sich jetzt dafür entschied, für die Schweiz aufzulaufen.

Schnelle, junge Talente: Bereits im letzten Jahr bewiesen die Sachsen mit dieser Taktik ein goldenes Händchen auf dem Transfermarkt. Timo Werner und Naby Keita entwickelten sich von hoch talentierten Youngster binnen kurzer Zeit zu großen Stars der Bundesliga. Wohin die Reise für Bruma, Konate, Mvogo und Köhn führt, wird die Spielzeit 2017/18 zeigen.

Karol Herrmann

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