Bundesliga

21.05.2016 - 11:39 Uhr


Wölfe in China: Ballartistik und Schriftkünstler

Max Kruse schreibt seinen Namen häufig - aber selten in chinesischen Schriftzeichen

Wolfsburg/Zhuhai - Für Christian Träsch, Max Kruse und Ismail Azzaoui begann der letzte Tag in China mit einer Abwechslung vom normalen Fußballeralltag. Am frühen Vormittag besuchte das Trio den größten Volkswagen-Händler in Zhuhai, um für den VfL Wolfsburg und die Partie am Abend gegen die PSV Eindhoven zu werben und sich für die Unterstützung der Menschen vor Ort zu bedanken.

Doch dabei blieb es nicht, die Wölfe mussten nicht nur ihre fußballerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch die künstlerische Ader war gefragt.

Applaus zum Auftakt

Nach einer launigen und kurzweiligen Interviewrunde, bei der die Wolfsburger mit lautstarkem Beifall bedacht wurden, weil jeder Spieler die Fans mit "Ni hao" begrüßte, was so viel bedeutet wie hallo, wurde es dann künstlerisch. Der Kalligraf Liao Guangming zeigte den deutschen Gästen, wie sich ihre Nachnamen auf chinesisch schreiben – und ließ sie dann selbst ans Werk gehen und sich in der Kunst der chinesischen Schriftzeichen versuchen. Am Ende standen drei für die ersten Versuche beeindruckenden Ergebnisse auf Schriftrollen, die sich die VfL-Profis im Anschluss der Veranstaltung als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten.

"Cheny" fordert die Wölfe

Abgerundet wurde das Event von einem Auftritt des besten chinesischen Ballartisten Chen "Cheny" Yaguang, der auf der Bühne seine faszinierenden Fertigkeiten präsentierte und letztlich auch die Wölfe Azzaoui und Kruse in das Spiel mit dem Ball einbezog. Lediglich der angeschlagene Christian Träsch musste schweren Herzens darauf verzichten, seine Jonglierfähigkeit mit dem Ball zu präsentieren.

"Das war ein tolles Erlebnis, mal seinen Namen in chinesischer Schrift schreiben zu können. Es macht schon Eindruck, wie schwer nicht nur die Sprache, sondern auch die Schriftzeichen zu lernen sind. Das hat auf jeden Fall richtig viel Spaß gemacht. Ich hätte dann natürlich auch sehr gerne selber mitgekickt, aber es war auch so schon toll zu sehen, wie 'Cheny' mit dem Ball umgehen kann", zog Christian Träsch ein durchweg positives Fazit der Veranstaltung.

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